Kleinunternehmens- und Mittelstandsgründung in Florida: Aktuelles aus dem Sunshine State!

Kleinunternehmens- und Mittelstandsgründung in Florida:Aktuelles aus dem Sunshine State!

Die eigene Firma in Florida gründen. Wintertemperaturen von um die 25 Grad. Weite Strände, spektakuläre Städte, ein tolles Lebensflair, die Everglades, atemberaubende Nationalparks und finanzierbare Immobilien.

Welcher Unternehmer hat nicht schon gelegentlich davon geträumt seine nächste Unternehmung hier zu starten? Wie sieht es aber mit den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Sunshine State aus?

Einige wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Laut Informationen der staatlich unterstützen amerikanischen Kleinunternehmensberatung SBA machen Kleinunternehmen (sog. „Small Businesses“) über 98% der Arbeitgeber des Sunshine Staates aus. Hierbei ist jedoch aus deutscher Sicht zu beachten, dass als „Small Business“ jedes Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern erachtet wird. Mit deutschen Maßstäben müsste man also wohl eher von klein- und mittelständischen Unternehmen sprechen.

Das Bruttosozialprodukt Floridas betrug im Jahr 2010 ca. $750 Milliarden und war somit das vierthöchste aller Staaten der USA. 2011 kürte das Chief Executive Magazine Florida zum „Best State for Business“. Den Großteil der Wirtschaftsstärke Floridas ist der Tourismusindustrie mit Ihren unglaublichen 60 Millionen Besuchern pro Jahr zuzurechnen.

Die Arbeitslosenquote betrug im  Februar 2011 11,5 %, eine nicht ganz schmeichelhafte Statistik. Für potentielle Gründer muss eine solche Arbeitslosenquote nicht unbedingt abschreckend sein. Es können gerade in solchen Wirtschaftsphasen qualifizierte Arbeitnehmer zu günstigen Konditionen zur Verfügung stehen, was durchaus zur Rentabilität der Gründung beitragen kann.

Die aktuelle Immobiliensituation 

Aufgrund seiner attraktiven Lage als Ferien, Wohn- und Rentnerstandort für Leute aus aller Welt, ist der Immobilienmarkt Floridas stets ein attraktives Ziel für Investoren und Unternehmer. Im Jahre 2012 gingen beinahe 20 % aller Privatimmobilienverkäufe auf internationale Investoren. Im laufenden Jahr hat sich diese Zahl allerdings auf lediglich 8 % reduziert, was unter anderem auf die krisengebeutelten Länder der EU sowie strengere Kreditvergaberichtlinien innerhalb der USA  zurückgeführt wird.  Der aktuelle Immobilienmarkt in der Preisklasse unterhalb von $ 500.000 ist momentan dennoch hart umkämpft. Für Investitionen in Häuser ab einem Wert von $ 1.000.000 besteht laut den Immobilienverbänden Floridas hingegen aktuell ein hervorragendes Angebot. 26 % der ausländischen Immobilienerwerber gaben an, die erworbenen Immobilien als Ferienhäuser zu vermieten.

Bemühungen der Handelskammer von Florida – Trade and Logistics 2.0

Der Handelskammer von Florida („Florida Chamber of Commerce“)  ist die Dominanz und somit auch die Abhängigkeit von der Tourismusbranche schon seit längeren ein Dorn im Auge. Vor diesem Hintergrund ist diese mittels des aktuellen Trade and Logistics 2.0 Reports bestrebt, die Wirtschaftsausrichtung Floridas weiter zu diversifizieren und Florida dabei vor allem als internationalen Handelsplatz weiter auszubauen. Der Handel mit Europa konnte insoweit bereits erste Zuwächse verzeichnen.

Fazit

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Sunshine Staat sollte von Gründern und Investoren aufmerksam verfolgt werden. Insbesondere im Bereich des Handels könnten sich zukünftig neue Geschäftschancen ergeben.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA