Das Gründungsmekka der USA: Die San Francisco Bay Area

Das Gründungsmekka der USA: Die San Francisco Bay Area
Bei potentiellen US-Gesellschaftsgründungen gilt es unter vielen potentiellen Standorten mit den verschiedensten Anreizen auszuwählen. Niedrige Steuern etwa locken für Gründer in Delaware oder Nevada. Ungeachtet rein finanzieller Gesichtspunkte ist für viele Branchen eine Neugründung oder Niederlassung in der San Francisco Bay Area nahezu unumgänglich. Zu groß ist die Attraktivität der Firmen-Nachbarschaft: Google, Facebook, Elance, Apple, eBay, Yahoo und viele andere der US Wirtschaftsgiganten sind hier oder in unmittelbarer Nähe angesiedelt.

Die wirtschaftlichen Rahmenvoraussetzungen in der Bay

Die Francisco Bay Area mit den Städten San Francisco, Oakland und San Jose ist Heimat für etwa 7.5 Millionen Menschen und ist damit nach dem Großraum Los Angelos der zweitgrößte Ballungsraum Kaliforniens. Auch das berühmte Silicon Valley, mit seiner unglaublichen Anzahl von IT und High-Tech Start-Up Unternehmen, lässt sich dem südlichen Ende der Bay Area zurechnen.
Die Bay Area bringt es auf über 380.000 High-Tech Jobs, was den absoluten Topwert der USA darstellt. Der durchschnittliche Verdienst eines High-Tech Spezialisten liegt bei über $140.000 jährlich. Regelmäßig fließen über 40% der in den USA insgesamt durch Venture Capital investierten Gelder in die Region der San Francisco Bay Area.
Trotz dieser Spitzenzahlen liegt die Arbeitslosenquote überraschenderweise bei etwas über 9%. Insgesamt dürfte dieser Nummer in gewisser Weise auch auf einen Trend in der Bay Area hinweisen: Während einige wenige die Möglichkeit haben zu den „Superreichen“ aufzusteigen, bleibt der traditionelle amerikanische Mittelstand oftmals auf der Strecke.
Ein Beleg hierfür könnte ein Blick auf die Jahresdurchschnittsmiete in San Francisco liefern: Diese liegt bei unglaublichen $3.000 pro Monat. Ein Wert, der den deutschen Mietpreis-Marktführer München wie einen braven Schuljungen aussehen lässt. In der Folge hiervon ist das Leben in WGs in San Francisco auch unter den 30 und 40jährigen, die bereits erfolgreich im Arbeitsmarkt integriert sind, keine Seltenheit.

Unterschiede in der Region

Bei genauerer Betrachtung der Region ist anzumerken, dass die Beschäftigungsquoten in der San Francisco und Santa Clara Gegend über den Werten vor der Krise 2007 liegen, wohingegen insbesondere die nördliche und östliche Bay Region dieser Entwicklung hinterherhinken.

Unser Ausblick

Die San Francisco Bay Area ist in jeder Hinsicht ein Standort der Superlative. Gerade Gründer, die risikobereite und finanzkräftige Investoren in der High-Tech Branche suchen, sollten den Standort in Erwägung ziehen. Außerhalb der Arbeitszeit sollte auch der enorme Freizeitwert der Gegend nicht außer Betracht gelassen werden. Das Nappa Valley, das Weinland der USA schlechthin, sowie mehrere spektakuläre Nationalparks bieten sich für die Wochenenden an.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

USA Wirtschaftsklima für Investoren und Gründer: Ein aktueller Blick

USA Wirtschaftsklima für Investoren und Gründer: Ein aktueller Blick
Im Rahmen dieses Blogs versuchen wir Ihnen einen möglich umfassenden Einblick in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine mögliche Gesellschaftsgründung in den USA zu vermitteln. Ein wichtiger Aspekt für die Planung eines solchen Vorhabens ist für den guten Kaufmann selbstverständlich der Blick auf die aktuelle Wirtschaftsentwicklung in seinem Zielland. Grund genug für uns, heute einmal die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in den USA näher zu betrachten.

Die aktuellen Zahlen

Laut der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift USA Today ist die US Wirtschaft im zweiten Quartal in einem Tempo von 4,6% gewachsen. Laut Aussagen der US Regierung ist dies das stärkste Wachstum seit zweieinhalb Jahren. Der Export weist einen satten Wachstum von 11,8% auf und der Trend weist auch insgesamt nach oben. Bis August hatte die US Wirtschaft sechs Monate in Folge ein Jobwachstum von 200,000 Jobs pro Monat zu verzeichnen. Ein Großteil der Analysten scheint den Rückgang im ersten Quartal aufgrund dieser beeindruckenden Zeiten daher auf den äußerst harten Winter der USA zurückzuführen.

Die Entwicklung des US-Dollars

Die langwierige Flaute des Dollars scheint aktuell gebrochen. Seit Ende August ist der Dollar im Vergleich zum Euro um 3,2% und gegenüber dem Yen seit Juli sogar im 8% gestiegen. Einen Euro gibt es nun für $1,27, was eine unmittelbare Folge der Nachrichten aus Deutschland war, dass das hiesige Wachstum schwächer als erwartet ausfällt.
Die Stimmen werden lauter, dass sich das Wachstum der USA langfristig etablieren wird, vor allem im Vergleich zur Europäischen Union, wo das Wachstum zunehmend stagniert. Das aktuelle Wachstum des Dollars dürfte aber nicht alleine auf den schwächelnden Euroraum zurückgehen. Auch die Währungen der aufstrebenden Märkte, wie etwa Brasilien, entwickeln sich derzeit bescheiden. Aufgrund dieser Entwicklung könnte auf absehbare Zeit wieder vermehrt in den US Dollar investiert werden.

Der Arbeitsmarkt und der Schuldenberg

Bei all den aktuellen positiven Entwicklungen und Zahlen sollte der Vollständigkeit halber jedoch angemerkt werden, dass trotz der Durchaus positiven Zahlen des US Arbeitsmarkts die Arbeitslosenquote insgesamt noch zu wünschen übrig lässt. Auch die immens hohe pro-Kopf Verschuldung der Amerikaner wird sich auf absehbare Zeit wohl kaum nennenswert verringern.

Unsere Einschätzung

Die Zeichen, der nach wie vor größten Volkswirtschaft der Welt, stehen beeindruckend auf Wachstum und die wirtschaftliche Zukunft sieht einiges rosiger aus, als noch vor wenigen Jahren erwartet wurde. Eine Investmentbank schätzt das Wachstum der USA für das nächste Jahr sogar auf 3,1% ein.
Aus unserer Sicht kein schlechter Zeitpunkt für eine Unternehmensgründung in den USA.

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