Ölboom in den USA – starkes Wachstum der Gas- und Ölindustrie

Die amerikanische Energiebranche verzeichnet in der letzten Zeit einen rasanten Anstieg und Prognosen zufolge wird es in den nächsten Jahren keinen Abbruch dieses Trends geben. Laut der IEA wird die USA zum größten Ölförderer weltweit aufsteigen und die momentane Spitze mit Saudi Arabien und Russland hinter sich lassen.

Die Internationale Energieagentur, kurz IEA, ist eine selbstständige Organisation der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development; Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und berät Länder bei Energiefragen. Ziel dieser Organisation ist es, einer sicheren, nachhaltigen, umwelt- und klimaverträglichen sowie auch wirtschaftlichen Energieversorgung beizutragen. Die Energieagentur prognostiziert in dem aktuellen Ausblick zum Energiemarkt, dass bereits 2015 der amerikanische Eigenbedarf vom Land selbst getragen werden kann und die USA zum größten Gasproduzenten der Welt aufsteigen wird. Bis 2030 soll das Land die Position eines Öl-Exporteur innehaben, so IEA.

Grund für diese Wandlung ist das neue Verfahren zur Gewinnung von Öl und Gas. Bei dem sogenannten Fracking werden unter hohem Druck Sand, Wasser und Chemikalien durch die Schiefergesteinsformationen gepresst und das sich darin befindende Öl oder Gas wird an die Oberfläche befördert. Diese neue Fördermethode ermöglicht es, an bis dato nicht erreichbare Öl- und Gasvorkommen zu gelangen und diese zu erschließen.

Pennsylvania – Mittelpunt des Energiemarktes

In den USA ist vor allem der Staat Pennsylvania ein wichtiger Sektor der Gas- und Ölindustrie. Mit großen Öl- und Gasvorkommen leistet Pennsylvania, einer der 13 Gründerstaaten, einen großen Beitrag zum rasanten Anstieg der Energiebranche.

Generell lassen sich fünf wirtschaftliche Hauptsektoren des Staates festlegen: Biowissenschaft, moderne Werkstoffe und Fertigung, Hochtechnologie und der Energiesektor. Wobei der letztere zurzeit der florierendste ist. Mit dem ausgeprägten Straßennetz, den modernen Frachtschienenstrecken, den sechs internationalen Flughäfen und drei Häfen mit Anbindung zum Atlantischen Ozean und dem Golf von Mexiko hat der Staat eine solide Infrastruktur und wichtige Grundlagen für den Transport von Gütern.

Verschiedenste Unternehmensformen sind in Pennsylvania vertreten – vom Großkonzern bis hin zum familiengeführten Mittelstandsunternehmen. Vor allem die jüngsten Reformen zur Senkung der Steuerbelastung der Betriebe, machen den Staat zu einem interessanten Wirtschaftsstandort. Die Regierung setzt darauf, Chancen für Wirtschaft und neue Industriesektoren bereitzustellen.

Ausblick

Die boomende Öl- und Gasbranche der USA bietet gute Investitionsmöglichkeiten und ist für Unternehmen dieser Branche ein spannender Offshore Standort. Die ausgeprägte Infrastruktur, die steuersenkenden Reformen und die florierende Wirtschaft machen den Staat zu einem attraktiven Investitionsstandort. Wenn auch Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach bei uns. Wir beraten Sie gerne.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Ohio – Starke Maschinenbaubranche im Mittleren Westen

Mit einem Gesamtabsatz von über 400 Milliarden US-Dollar ist die Maschinen- und Anlagebaubranche der USA der weltweit größte Markt in diesem Segment. Rund 24.000 Unternehmen ist diese Branche stark. Sie setzt sich mehrheitlich aus kleinen bis mittelständischen Unternehmen zusammen. Aber auch Global Player haben sich in den USA niedergelassen. Vor allem der Mittlere Westen ist einer der stärksten Gegenden mit Blick auf den Maschinenbau. In diesem Bereich der USA hat sich eine große Anzahl von Unternehmen dieser Branche niedergelassen.

Zu den wichtigsten Standorten gehört Ohio. Der Staat Ohio mit seiner Hauptstadt Columbus erwirtschaftet das siebthöchste Bruttoinlandsprodukt der USA. Mit einer Fläche von 116.096 km² und einer Einwohnerzahl von 11.54 Millionen ist Ohio einer der zehn am dichtesten besiedelten Staaten der USA.

Maschinen- und Anlagenbau im Mittleren Westen

Ohio verzeichnet zurzeit einen steigenden Wirtschaftsumsatz durch Innovationen in verschiedenen Industriezweigen und durch das sogenannte „backshoring“. Amerikanische Unternehmen, die sich in den asiatischen Ländern niedergelassen haben, kehren in die USA zurück. Vor allem aber ist der amerikanische Staat für die starke Maschinen- und Anlagebaubranche bekannt. Eine sehr hohe Unternehmensdichte und breitgefächerte Bereiche verleihen Ohio eine zentrale Rolle in diesem Markt. Werkzeug- und Industriemaschinen, Energietechnik sowie Land- und Bergbaumaschinen sind tragende Bereiche in der Branche. Auch der angrenzende Staat Illinois besticht durch einen starken Maschinenbaumarkt. Der Fokus des Nachbarstaats liegt hingegen auf den Bereichen Bau- und Landmaschinen, Mobiltelefonen, Elektrohausgeräten, Metallteilen und Containern.

Ohio als Offshore Standort – Aussicht

Der Mittlere Westen ist ein sehr zukunftsträchtiger Investitionsstandort für Unternehmen aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenbau in den USA. Der Staat Ohio spielt mit seiner großen Unternehmensdichte eine zentrale Rolle in diesem Markt. Der Staat ist vor allem für deutsche Unternehmen ein gut geeigneter Offshore Standort. Ohio wurde in den letzten Jahren mehrmals mit dem Governor’s Cup als bester US-Investitionsstandort ausgezeichnet. Ohio verfügt über ein sehr gutes Netz an Verkehrsanbindung. Der Staat liegt am Schnittpunkt der Highway-Achsen, hat internationale Flughäfen und über den Ohio-River ein ausgeprägtes Seefrachtnetz. Zudem ist Ohio einer der Staaten mit den günstigsten Lebenshaltungskosten in den USA. Auch die niedrigsten Steuern im ganzen industriereichen Mittleren Westen machen Ohio zu einem interessanten und lohnenswerten Offshore Standort. Bereits über 100 deutsche Unternehmen haben die Chancen ergriffen, die Ohio Ihnen bietet. Möchten auch Sie die Chance ergreifen? Dann melden Sie sich bei uns, wir helfen gerne.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Immobilienmarkt USA – ein Aufwärtstrend?

Die US-Immobilienbranche war 2008 ausschlaggebend für die weltweite Finanzkrise im Jahr 2009. Durch stark steigende Preise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt, kam es zu drastischen Verschuldungen der Haushalte. Rund 648.000 Häuser waren zu der Zeit in der Zwangsversteigerung. Vielen Amerikanern blieb nur der Weg in die Privatinsolvenz.

Die Immobilienbranche nach der Krise

Die Weltwirtschaft befindet sich nach der Finanzkrise wieder im Aufschwung und wächst stetig. Auch der US-Immobilienmarkt folgt diesem Trend und befindet sich im Anstieg. Im April 2009 brach der S&P House Price Index auf 139.26 Punkte ein und erreichte in der Krisenzeit seinen Tiefpunkt im März 2012 mit 134.07 Punkten. Durch die wachsende Wirtschaft steigen die Immobilienpreise in den USA stetig und haben den aktuellen Stand von 173.36 Punkten. Somit ist der Immobilienpreis auf das letzte Jahr gesehen um 4,5% gestiegen.

Vielfalt der USA

Die USA bietet mit seinen 50 Staaten eine Vielfalt von Wohn- und Lebensräumen. Ob weltweit bekannte Metropolen wie New York, Chicago oder Bosten, über ganzjährige Sonnenstaaten wie Florida, bis hin zu wüstenähnlichen Gegenden wie Las Vegas und Arizona. In den Großstädten des Landes ist das Risiko des Immobilienmarkts überschaubar, da der Wohnraum sehr knapp ist. In Metropolen wie New York kostet eine Zwei-Zimmer-Wohnung ca. 1 Millionen US$. 80% der amerikanischen Bevölkerung lässt sich in den Städten nieder.

Die Küstenregion Floridas und der Staat Arizona gehören ebenfalls zu begehrten Wohngegenden in den USA. Aufgrund der Wetterlage und der Natur sind diese Gebiete bei den Amerikanern sehr beliebt. Über ein Jahr gesehen werden in Amerika ca. 1 Millionen Häuser verkauft.

Ausblick

Der Immobilienmarkt befindet sich ebenso wie die Wirtschaft im Aufschwung. Sinkende Arbeitslosigkeit und günstige Hypothekenzinsen kurbeln den Häusermarkt an. Laut dem Handelsministerium in Washington stieg der Immobilienabsatz im Januar auf den höchsten Wert seit ca. fünf Jahren. Vor allem in den amerikanischen Großstädten ist das Risiko in dieser Branche überschaubar, aber auch die Sonnenstaaten sind ein beliebtes Wohnziel. Wenn Sie Interesse über weitere Informationen zum Immobilienmarkt der USA haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

USA – Wirtschaftstrends 2015

Amerika erwirtschaftet ca. ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens und zählt somit zur global stärksten Wirtschaftsmacht. Die Weltwirtschaft wird laut Prognosen im Jahr 2015 um fast 4% ansteigen. Bei diesem Vorhaben ist die USA vorne dabei und sichert sich einen festen Platz unter den stärksten Volkswirtschaften.

Allgemeine Wirtschaftsprognos 2015

Nach einem leichten Anstieg 2014 soll es in diesem Jahr weiter nach vorne gehen. Laut Prognosen wird das Bruttoinlandsprodukt 2015 um 3,1% steigen. Die Investitionsneigung ist bereits 2014 deutlich gestiegen und wird auch in diesem Jahr den Aufwärtstrend verfolgen. Durch ein anziehendes Einkommen und die Steigerung des Haushaltsvermögens, wird der Konsum der Amerikaner auch in diesem Jahr weiter steigen. 2014 verbucht Amerika einen 2,4% starken Konsum, der sich 2015 auf 2,9% erhöhen wird. Auch die sinkenden Benzinpreise tragen zu dieser positiven Entwicklung bei und motivieren die Bevölkerung.

Branchentrends 2015

In der amerikanischen Wirtschaft kristallisieren sich Branchentrends für dieses Jahr wie folgt heraus:

Positiv mit Aufschwung

Immobilien: Nach dem Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes erholt sich die Branche. Durch die sinkende Arbeitslosigkeit und die stetig wachsende Wirtschaft, wird die Branche wieder angetrieben.

Maschinenbau: Bereits 2014 verbuchte die Maschinenbaubranche einen Aufwärtstrend, der sich auch 2015 weiter fortsetzen wird.

Chemie: Die Chemiebranche wird aller Voraussicht nach weiter wachsen und einen prozentualen Anstieg von 3,4% 2015 erreichen.

Kfz: Die Automobilbranche hat sich von der Finanzkrise erholt. Durch günstige Finanzierungsangebote und einen sinkenden Benzinpreis wird die Kfz-Branche angekurbelt.

Umwelttechnik: Vor allem der Wassersektor kann einen Aufschwung verbuchen, seitdem Mitte 2014 ein Finanzierungspaket von ca. 20 Mrd. US$. genehmigt wurde. Der neue „Clean Power Plan“ der US-Umweltschutzbehörde EPA könnte in den nächsten Jahren zu steigenden Investitionen im Bereich klimafreundliche Energietechnik führen.

Öl und Gas: Diese Branche wird in den nächsten Jahren, wie bereits in den Jahren zuvor, ein wachstumsstarker Bereich bleiben.

Neutral

Elektro: Die Elektrobranche verzeichnet seit 2014 ein leichtes Absatzwachstum, welches weiter stabil bleiben soll. Die Konsumelektronik setzt vor allem den Fokus auf das Weihnachtsgeschäft.

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT): Dem allgemeinen Informations- und Kommunikationstrend mit wachsenden Datenvolumen zufolge, wird der Absatz dieser Branche weiterhin stabil sein. Vor allem der Mobilfunksektor gilt als Wachstumstreiber.

Medizintechnik: Die USA haben den größten Medizintechnikmarkt der Welt mit einem Volumen von 125 Mrd. US$. Dem Marktforschungsinstitut Espicom zufolge, wird das Volumen bis 2018 um ca. 6% jährlich wachsen.

Pharma: Die Pharmaindustrie rechnet 2015 mit einer positiven Absatzentwicklung. Bereits 2013 verbuchte die Branche ein Plus von 3,2%.

Negativ mit Abwärtstrend

Stromsektor: Als einzige Branche in den USA mit einem negativen Trend zeichnet sich der Stromsektor ab. Neben der Konkurrenz mit den modernen Gaswerken und der generell schwächelnden Nachfrage nach Elektrizität, ist der Abbau von Überkapazitäten ein Grund des negativen Trends.

Fazit

Die USA bietet als global stärkste Wirtschaftsmacht neben einem sehr großen Marktvolumen eine hohe Arbeitsproduktivität. Die ausgeprägte Unternehmerfreundlichkeit und die hohe Konsumneigung der wachsenden Bevölkerung machen Amerika zu einem attraktiven Investitionsstandort. Branchen wie zum Beispiel der Immobilien-, Maschinenbau-, oder Kfz-Sektor bieten durch steigende Absatzentwicklungen eine nährende Basis.

Wenn Sie detaillierte Informationen zu einzelnen Branchen und Ihren Trends benötigen, können Sie sich an uns wenden. Wir beraten Sie gerne.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA