Checkliste: Was nach der Gesellschaftsgründung in den USA noch zu erledigen wäre

Checkliste: Was nach der Gesellschaftsgründung in den USA noch zu erledigen wäre

Wir berichten in diesem Blog regelmäßig von den Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Gründungsvoraussetzungen für Unternehmungen in den USA. Was muss aber eigentlich nach dem Gründungsvorgang unter Umständen noch vorgenommen werden, damit der operative Geschäftsbetrieb möglichst reibungslos aufgenommen werden kann?

1) Die Geschäftsadresse in den USA

Auch wenn Sie nicht tatsächlich zum Zwecke des operativen Geschäftsbetriebes eine Niederlassung oder Zweigniederlassung in den USA betreiben, kann eine permanente Geschäftsadresse erforderlich sein. Gerade US Banken fordern immer mal wieder gerne eine US Geschäftsadresse an, die nicht mit der Adresse des eigetragenen Vertreters („Registered Agent“) vor Ort identisch ist.

 In einem solchen Fall müssten Sie sich um eine Weiterleitung der Post oder um eine virtuelle Geschäftsadresse bemühen.

2) Eröffnung eines Bankkontos in den USA

Sofern Sie einen physischen Geschäftsbetrieb in den USA aufnehmen wollen, werden Sie vor Ort ein Bankkonto benötigen. Ebenso, wenn Sie örtliche US Zahlungen akzeptieren wollen. Der Vorgang der Kontoeröffnung ist in den USA dabei in den letzten Jahren – aufgrund der teilweise sehr weitgehenden gesetzlichen Anti-Terror-Vorschriften – durchaus komplizierter geworden. Erschwert werden kann dieser Vorgang noch dadurch, dass die Kontoeröffnungsbestimmungen und Voraussetzungsunterlagen je nach Bankinstitut erheblich voneinander abweichen können.

Grundsätzlich gestaltet sich die Kontoeröffnung bei internationalen Banken, die sowohl in Amerika als auch in Deutschland ortsansässig, sind einfacher. Eine „Garantie“ gilt aber auch hier nicht für alle Fälle.

Ansonsten lässt sich verallgemeinert sagen, dass die Kontoeröffnung sich in den US-Bundesstaaten leichter gestaltet, die speziell auf ausländische Unternehmensgründungen erpicht sind (z.B. der „Klassiker“ Delaware oder aber auch Nevada).

Ansonsten können Sie – je nach Art und Weise – Ihrer konkreten Unternehmung auch in Erwägung ziehen, ein Bankkonto bei einer deutschen Bank in Deutschland zu gründen. In diesem Fall werden Sie aber, neben anderen Voraussetzungen, der deutschen Bank eine Apostille der amerikanischen Gründungsurkunde vorlegen müssen.

3) Amerikanische Telefonnummer

Die Auswahl an Optionen ist hier natürlich groß. (Standard Festnetz mit örtlicher Vorwahl, Faxweiterleitung, VOIP etc.). Gerade aber für den Fall, dass Ihr Unternehmen vor Ort in den USA mit Verbraucheranrufen zu tun hat, sollten Sie and die sehr verbreiteten, gebührenfreien Servicenummern Services (800-Nummern) denken. Viele Amerikaner bevorzugen diese Nummern nach wie vor und verbinden hiermit automatisch einen „professionellen Auftritt“ Ihres Unternehmens.

4) Unser Ausblick

Selbstverständlich ist dieser Kurzabriss in keiner Weise erschöpfend. Wir haben lediglich einmal drei wichtige Aspekte hervorgehoben, die man aus repräsentativen, aber auch verwaltungstechnischen Gesichtspunkten, von vornherein bedenken sollte.

Bezüglich der konkreten Einzelheiten stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA