Steuertraum Wyoming: Gründung in luftiger Höhe

Steuertraum Wyoming: Gründung in luftiger Höhe

Der US-Bundesstaat Wyoming, in den USA auch als der Cowboy State geläufig, sollte bei einer potentiellen Unternehmensgründung durchaus einmal näher beleuchtet werden. Der im Westen der USA gelegene Staat Wyoming ist überwiegend von Gebirgslandschaften und weiten Ebenen geprägt, wobei die Durchschnittshöhe des Staates bei über 2000 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Der niedrigste Ort des Staates, der zudem Heimat des berühmten Yellow Stone Nationalpark, mit über 3 Millionen Besuchern pro Jahr ist, liegt auf 945 Metern Höhe, so dass der niedrigste Ort höher gelegen ist als etwa Garmisch-Partenkirchen.

Was aber kann für diesen traditionell eher landwirtschaftlich geprägten Bundesstaat für Ihre Unternehmensgründung sprechen?

Einige Fakten zu Wyoming und den Steuern:

 Die für deutsche Unternehmer nach wie vor überraschende Nachricht gleich vorweg:

Steuerliche Anreize

Im Jahre 2008 wurde der Bundesstaat Wyoming, in dem keine „State Tax“ für Unternehmen existiert, von der Tax Foundation als aus steuerlicher Sicht erstmals als unternehmensfreundlichster aller 50 Bundesstaaten der USA gewählt.

 Im Jahr 2013 ist Wyoming gemäß dem Tax Foundation’s State Business Tax Climate Index nunmehr zum vierten Mal in Folge als unternehmensfreundlichster Staat aus Steuersicht gewählt worden. Allenfalls der Bundesstaat Nevada kann derzeit mit den steuerlichen Rahmenbedingungen Wyomings noch mithalten.

Die Umsatzsteuer in Wyoming beträgt gerade einmal 4 %, wobei je nach Bezirk eine optionale Gemeindeumsatzsteuer von 2 % hinzukommen kann. Industrieherstellungsmaterialien können unter Umständen von der Umsatzsteuer befreit sein. Insgesamt ist die Steuerlast in Wyoming  gemäß dem Wyoming Business Council die zweitniedrigste in den USA.

Eine durchaus beachtliche Leistung, die auch durchaus das Interesse europäischer Investoren und Unternehmungen geweckt hat.

Anonymität und Anreize für Klein- und Familienunternehmen

Das Gesellschaftsrecht Wyomings sieht keine Eintragung in ein öffentliches Gesellschaftsregister für Geschäftsführer oder Gesellschafter eine Limited Liability Company vor. Insgesamt gesehen dürfen auch die übrigen Buchführungs- und Veröffentlichungspflichten als eher minimal angesehen werden.

Für Klein- und Familienunternehmen besteht in Wyoming zudem die Möglichkeit der Gründung und Führung von sog. Close Corporations, bzw. Close Limited Liability Companies. Diese Unternehmensformen ermöglichen es diesen Gesellschaften mit geringstmöglichem Bürokratieaufwand operativ tätig zu sein.

Unsere Einschätzung

Bereits dieser kurze Überblick dürfte die äußerst unternehmensfreundliche Kultur Wyomings verdeutlichen. Entscheidend kommt es letztlich auf Ihr konkretes Vorhaben an.

Ein kleiner Wehmutstropen sollte bei all den positiven Nachrichten aus Wyoming aber auf jeden Fall noch bedacht werden:

Internationale Geschäftsreisende auf dem Weg nach Wyoming werden wohl in der Regel in Chicago, Atlanta oder Denver umsteigen müssen. Wyomings größter Flughafen, der Jackson Hole Airport, liegt mitten im Grand Teton Nationalpark!

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Kleinunternehmens- und Mittelstandsgründung in Florida: Aktuelles aus dem Sunshine State!

Kleinunternehmens- und Mittelstandsgründung in Florida:Aktuelles aus dem Sunshine State!

Die eigene Firma in Florida gründen. Wintertemperaturen von um die 25 Grad. Weite Strände, spektakuläre Städte, ein tolles Lebensflair, die Everglades, atemberaubende Nationalparks und finanzierbare Immobilien.

Welcher Unternehmer hat nicht schon gelegentlich davon geträumt seine nächste Unternehmung hier zu starten? Wie sieht es aber mit den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Sunshine State aus?

Einige wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Laut Informationen der staatlich unterstützen amerikanischen Kleinunternehmensberatung SBA machen Kleinunternehmen (sog. „Small Businesses“) über 98% der Arbeitgeber des Sunshine Staates aus. Hierbei ist jedoch aus deutscher Sicht zu beachten, dass als „Small Business“ jedes Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern erachtet wird. Mit deutschen Maßstäben müsste man also wohl eher von klein- und mittelständischen Unternehmen sprechen.

Das Bruttosozialprodukt Floridas betrug im Jahr 2010 ca. $750 Milliarden und war somit das vierthöchste aller Staaten der USA. 2011 kürte das Chief Executive Magazine Florida zum „Best State for Business“. Den Großteil der Wirtschaftsstärke Floridas ist der Tourismusindustrie mit Ihren unglaublichen 60 Millionen Besuchern pro Jahr zuzurechnen.

Die Arbeitslosenquote betrug im  Februar 2011 11,5 %, eine nicht ganz schmeichelhafte Statistik. Für potentielle Gründer muss eine solche Arbeitslosenquote nicht unbedingt abschreckend sein. Es können gerade in solchen Wirtschaftsphasen qualifizierte Arbeitnehmer zu günstigen Konditionen zur Verfügung stehen, was durchaus zur Rentabilität der Gründung beitragen kann.

Die aktuelle Immobiliensituation 

Aufgrund seiner attraktiven Lage als Ferien, Wohn- und Rentnerstandort für Leute aus aller Welt, ist der Immobilienmarkt Floridas stets ein attraktives Ziel für Investoren und Unternehmer. Im Jahre 2012 gingen beinahe 20 % aller Privatimmobilienverkäufe auf internationale Investoren. Im laufenden Jahr hat sich diese Zahl allerdings auf lediglich 8 % reduziert, was unter anderem auf die krisengebeutelten Länder der EU sowie strengere Kreditvergaberichtlinien innerhalb der USA  zurückgeführt wird.  Der aktuelle Immobilienmarkt in der Preisklasse unterhalb von $ 500.000 ist momentan dennoch hart umkämpft. Für Investitionen in Häuser ab einem Wert von $ 1.000.000 besteht laut den Immobilienverbänden Floridas hingegen aktuell ein hervorragendes Angebot. 26 % der ausländischen Immobilienerwerber gaben an, die erworbenen Immobilien als Ferienhäuser zu vermieten.

Bemühungen der Handelskammer von Florida – Trade and Logistics 2.0

Der Handelskammer von Florida („Florida Chamber of Commerce“)  ist die Dominanz und somit auch die Abhängigkeit von der Tourismusbranche schon seit längeren ein Dorn im Auge. Vor diesem Hintergrund ist diese mittels des aktuellen Trade and Logistics 2.0 Reports bestrebt, die Wirtschaftsausrichtung Floridas weiter zu diversifizieren und Florida dabei vor allem als internationalen Handelsplatz weiter auszubauen. Der Handel mit Europa konnte insoweit bereits erste Zuwächse verzeichnen.

Fazit

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Sunshine Staat sollte von Gründern und Investoren aufmerksam verfolgt werden. Insbesondere im Bereich des Handels könnten sich zukünftig neue Geschäftschancen ergeben.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Firmengründung in den USA: Die US Corporation

Firmengründung in den USA: Die US Corporation

Im Falle der Expansion Ihres Unternehmens in den umkämpften US Markt muss im Rahmen der Planung auch über die Rechts- und Unternehmensform in den USA nachgedacht werden.

Personen- und Kapitalgesellschaften

Ebenso wie im Gesellschaftsrecht in Deutschland, wird auch in den USA grundsätzlich zwischen Personengesellschaften (z.B. Limited and General Partnernship vgl. mit einer GbR oder BGB Partnerschaft) und Kapitalgesellschaften unterschieden. Der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen ist – grob zusammengefasst – dass bei den Personengesellschaften die Gesellschafter durchaus auch mit Ihrem Privatvermögen in die Haftung genommen werden können, während bei den Kapitalgesellschaften grundsätzlich (!) nur das eingebrachte Kapital haftet.

Eine US Corporation gehört zu letzterer Gruppe und ist in den Grundsätzen am ehesten mit einer deutschen AG vergleichbar.

Kapitalaufbringung und Gründungsprozess

Im Rahmen des Gründungsprozess einer US Corporation ist diese mit autorisierten Aktien („authorized shares“) und autorisierten Kapital („authorized capital“) zu versehen. Der Hauptunterschied zu einer deutschen AG hier ist, dass für die Gründer keine Pflicht zu Einzahlung des Nennkapitals besteht. Es besteht insoweit also eine erhebliche Erleichterung in der Kapitalaufbringung im Vergleich zu Deutschland. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Einzahlung von Behördenseite auch später nicht nachgefordert werden kann. Nicht gewinnorientierte non-profit corporations (z.B. Kirchen) geben im Übrigen überhaupt eine Aktien aus.

Die unterschiedlichen Ausprägungsformen der US Corporation

Publicly Traded Corporations

Die sog. publicly traded Corporations, sind solche, die Ihre Aktien öffentlich an der Börse handeln (was in der Regel eher auf US Großunternehmen zutrifft).

Privately held and closed Corporations

Im Gegensatz dazu werden die sog. privately held Corporations nicht öffentlich gehandelt, was auf die Mehrheit der US Corporations zutrifft. Bei der closely held Corporation  ist zu beachten, dass bestimmte Höchstgrenzen an die Anzahl der möglichen Gesellschafter besteht, da sie ihrem Wesen nach auf einen kleineren Umfang an Gesellschaftern beschränkt sein soll. Wie hoch genau dieser Wert liegt, kann von Bundestaat zu Bundesstaat unterschiedlich sein.

Die closed Corporation hat gerade für Gründer oder kleinere Unternehmen einen enormen Vorteil: sie unterliegt schlankeren Verwaltungsvorschriften und erfordert z.B. keinen separaten Verwaltungsrat (sog. Board of Directors).

Planung und Ausblick

Eine US Corporation kann insgesamt viele Vorteile (z.B. Anonymität, Schutz des Vermögens aufgrund von Haftungsbeschränkung, Präsenz auf dem US Kapitalmarkt etc.) bieten, wobei man sich bei der Gründung über seine geschäftlichen Aktivitäten und Ziele bewusst sein sollte. Nur so können Sie eine maßgeschneiderte, gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung dieser Gesellschaftsform erreichen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Firmengründung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Die gängigen Rechtsformen

Firmengründung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

Die gängigen Rechtsformen

Sofern Sie oder Ihr Unternehmen eine Expansion oder eine Neugründung eines Unternehmens in den USA planen, empfiehlt es sich möglichst zeitnah mit den möglichen Rechtsformen einer derartigen Gesellschaft vertraut zu machen.

Firmengründern und Investoren in Deutschland ist allgemein bekannt, dass Firmengründungen in den USA mit relativ wenig Stammkapital und geringen Bürokratieaufwand möglich ist.

Etwas weniger bekannt sind in aller Regel sodann aber die gängigen Rechtsformen und deren deutschen Äquivalente. Teilweise entsprechen die amerikanischen Rechtsformen im Vergleich zu deutschen Rechtsformen auch eher sog. „Hybridformen“ und sind z.B. eine Mischung aus Personen- und Kapitalgesellschaft.

Die gängigen Rechtsformen im Überblick

Zur „Auswahl“ stehen dabei insbesondere die folgenden populären Formen:

  • Corporation:

die US Form einer AG. Juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit. Es besteht die Möglichkeit, dass nur ein Gesellschafter existiert. Die Corporation kann gewinnorientiert (Normalfall!) oder nicht gewinnorientiert sein. Grundsätzlich besteht keine Anforderung an ein Mindestkapital. Das Kapital muss aber hinsichtlich der Haftungsbeschränkung jedoch angemessen („reasonable“) sein.

  • (General) Partnership:

vergleichbar einer OHG und teilweise einer GbR. Bei der General Partnership besteht – vergleichbar mit der deutschen GbR – eine unbeschränkte Haftung der Gesellschafter.

  • Limited Partnership:

am ehesten vergleichbar mit einer KG. Die General Partner haften unbeschränkt und die Limited Partner sind ohne persönliche Haftung. Den Limited Partnern stehen allerdings nur Informationsrechte zu.

  • Limited Liability Partnership:

eine amerikanische Version einer Personengesellschaft. “Mischform” von KG und GmbH. Sie ist ebenfalls eine juristische Person. Den Gesellschaftern ist es jedoch grundsätzlich gestattetet die Geschäftsführung auszuführen. Die LLP wird am häufigsten von Freiberuflern verwendet (Steuerberatungen, Rechtsanwaltskanzleien, Architektenbüros etc.). In vereinzelten Bundesstaaten ist die Gründung einer LLP sogar auf den Personenkreis von Freiberuflern beschränkt.

  • Limited Liability Company:

vergleichbar mit der deutschen GmbH. Juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit. Gesellschafter können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Auch bei der LLC besteht die Möglichkeit, dass nur ein Gesellschafter existiert. Grundsätzlich besteht keine Haftung der Gesellschafter gegenüber Dritten.

Unterschiede in den einzelnen Staaten

Nachdem man sich einen grundsätzlichen Überblick über die gängigen Gesellschafts- und Firmenformen gemacht hat, ist im nächsten Schritt zu beachten, dass in den USA – im Gegensatz zu Deutschland – kein einheitliches nationales Gesellschaftsrecht existiert. Somit verfügt jeder der 50 Staaten über ein eigenes Gesellschaftsrecht. Dementsprechend können die konkreten Ausgestaltungen der einzelnen Gesellschafts- und Firmenformen von Staat zu Staat bedeutend unterschiedlich ausfallen. Das mögliche Maß der Haftungsbeschränkung der Gesellschafter im Falle der Gründung einer Limited Liability Partnership ist ein Beispiel für erhebliche Unterschiede in den einzelnen Bundesstaaten.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

 

Firmengründung in Florida

FLORIDA ist ein Bundesstaat im Südosten der USA und ist bei Firmengründungen in den USA sehr beliebt. Er ist auch bekannt als der Sunshine State (deutsch: Sonnenschein-Staat). Der Name „Florida“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet „Das Land der Blumen“. Der Staat wurde von den spanischen Entdeckern während der Osterzeit entdeckt. Ostern auf Spanisch heißt Pascua Florida. Die Bundesstaatenabkürzung für Florida lautet FLA. und die postalische Abkürzung ist FL. Das Emblemtier Floridas (Florida State Animal) ist der Florida Panther. Die Hauptstadt des beliebten US-Ferienziels ist Tallahassee.

Florida ist über 150000 km² groß: Von Pensacola nach Key West erstreckt sich der Staat über rund 1342 km. Die Halbinsel, die von den geschmolzenen Eismassen der Eiszeit geformt wurde, bekam ihre charakteristische Landschaft vor etwa 6000 Jahren. Zahlreiche Flüsse und rund 30000 kleine und große Seen prägen die Natur, in der die höchste Erhebung nur ganze 103 m über Meeresniveau hinausragt.

Die letzten 100 Jahre haben das Land mit seinen 18,1 Mio. Einwohnern nicht nur zum viertbevölkerungsreichsten US-Bundesstaat gemacht, sondern auch zu einem der wohlhabendsten. Die Stimmung ist kosmopolitisch. Eine Ausnahme bildet dabei nur der Nordwesten – der sogenannte Panhandle. Seine Bewohner sind als Patrioten bekannt und als Waffennarren berüchtigt.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Gründung einer US-Corporation

Die amerikanische Aktiengesellschaft (US-Corporation) ist nicht nur wegen ihrer hohen Anerkennung (u.a. firmieren Weltkonzerne wie Mc Donalds, Starbucks und Apple als Corporation) und den vielen Möglichkeiten in den meisten Fällen eine ideale Lösung auch für europäische Unternehmer und Existenzgründer.

Europäer glauben, dass es wahrscheinlich viel Geld kostet eine Aktiengesellschaft zu gründen. Das stimmt für Europa, aber nicht unbedingt für die USA. Tatsache ist, dass sich eine Person sogar selbst als Aktiengesellschaft zu geringen Kosten und minimalem Kapitalsatz eintragen kann. Während man z.B. € 25.000,- Kapital zur Gründung einer Gesellschaft in Deutschland benötigt, kann man im Bundesstaat Oregon, Florida, Delaware oder Nevada eine US-Corporation schon mit $ 100.- Kapitaleinsatz gründen. Einige europäische Geschäftsleute gründen in den USA Aktiengesellschaften und registrieren sie dann in ihren Ländern als Stamm – oder Tochtergesellschaft ohne den üblichen Kapitaleinsatz anzuwenden.

Die US-Corporation kann handelsregisterlich ohne Nachweis von Stammkapital als Niederlassung in Deutschland eingetragen werden und wird wie eine gebietsansässige Firma behandelt – sie erhält eine Gewerbeerlaubnis, kann in Europa Konten eröffnen und Tochtergesellschaften gründen oder Gesellschaftsanteile übernehmen. Die US-Bundesstaaten Oregon, Nevada, Florida und auch Delaware bieten dabei nach unserer Auffassung die besten Voraussetzungen für eine Firmengründung in den USA, unter anderem eine besonders hohe Stufe der Anonymität und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Bei einer reinen Geschäftstätigkeit außerhalb der USA fällt in den genannten Bundesstaaten nur eine jährliche Pauschalbesteuerung an. In den USA gilt eine günstige, umsatzabhängige Steuerpflicht. Einmal pro Jahr ist eine Steuererklärung einzureichen. Des Weiteren müssen Sie weder Bilanzen erstellen noch sonstige Buchführungen nachweisen.

DIE WICHTIGSTEN VORTEILE EINER FIRMENGRÜNDUNG IN DEN USA ALS CORPORATION:

  • Der Haftungsschutz ist bei der US-Corporation viel höher als zum Beispiel bei einer deutschen GmbH. Ihr privates Vermögen bleibt geschützt.Die zu zahlenden Steuern für Unternehmensgewinne in den USA sind geringer als zum Beispiel die einer deutschen GmbH oder AG.
  • Es muss bei der Gründung kein Stammkapital einbezahlt werden.
  • Sie selbst können als Gründer/Gesellschafter anonym bleiben. Das erleichtert zum Beispiel einen Neustart nach Konkurs oder Insolvenz.
  • Ähnlich wie eine in Europa gegründete Kapitalgesellschaft kann eine US-Corporation in Europa Konten eröffnen oder auch Tochtergesellschaften gründen – wenn erforderlich auch mit Eintragung in das deutsche Handelsregister.
  • Zugang zum US-Kapitalmarkt: Börsengang und Kapitalisierung einer US-Corporation sind möglich. Mann kann einen Teil der Aktien (bei Bedarf sogar alle) einer Corporation verkaufen.
  • Die Corporation kann darüber hinaus ein sicherer Weg sein, die Einwanderung in die USA zu erleichtern.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Herausgeber (© Copyright):

e|m|s® Unternehmensberatung GmbH & Co. KG