Firmengründung in den USA: Oregon – der Bundesstaat ohne Umsatzsteuer

Der verhältnismäßig bevölkerungsarme Bundesstaat Oregon, im Nordwesten der USA gelegen, ist wirtschaftlich nicht zu unterschätzen. Der große Waldreichtum lässt zunächst auf die Forstwirtschaft vermuten, daher auch bekannt unter „Silicon Forrest“. Dieser Gedanke ist auch nicht falsch, denn Oregon ist nach wie vor der größte Holzproduzent der USA. Jedoch wurde dieser Wirtschaftssektor in den letzten Jahrzehnten durch zahlreiche Unternehmen in der Technologiebranche verdrängt. Dies ist erkennbar an der hohen Ansiedlung bekannter Firmen wie Intel, BMI und Hewlett Packard. Mehr als 1.500 Software-Firmen sind in Oregon tätig.

Oregon bietet als Ergänzung zu seinem vorteilhaften Wirtschaftsklimas weltweite Steueranreize. So ist Oregon einer von fünf Bundesstaaten in den USA, die ohne Umsatzsteuer auskommen. Die fehlende Umsatzsteuer ist nicht nur für Menschen aus den Nachbarstaaten Oregons interessant, sondern lockt auch weltweit Unternehmen, die dadurch einen wirtschaftlichen Vorteil haben. Außerdem gehört Oregon seit fünf Jahren zu den Top 5 für die Bundesstaaten mit den niedrigsten Gewerbesteuern.

Oregon ist der neuntgrößte Bundesstaat der USA und liegt auf Platz 25. mit seinem jährlich erwirtschaften Bruttoinlandsprodukt. Die Bevölkerung Oregons wächst seit Jahren konstant. Mit einem Anteil von über 22% haben die meisten der Einwohner mit europäischer Abstammung deutsche Wurzeln.
Oregon als Niederlassungs-Standort – Aussicht

Der Pazifische Nordwesten ist ein zukunftsträchtiger Investitionsstandort, vor allem die Hightech-Industrie konnte sich hier hervorragend etablieren. Der Staat Oregon ist für deutschsprachige Unternehmen ein gut geeigneter Standort für die Ansiedlung von Zweigniederlassungen. Neben den angenehmen klimatischen Voraussetzungen sind auch die Steuervergünstigungen, die niedrigen Strompreise, verursacht durch die konstante Wasserkraft, und die günstigen Transportwege zu nennen. Oregons günstige geografische Lage an der Westküste der USA stellt einen idealen Ort mit Zugang zum Markt für den pazifischen Raum und dem flächenmäßig großen kalifornischen Markt ohne hohe Kosten dar. Hinzukommt, dass der Flughafen von Portland zu den besten national und internationalen Flughäfen zählt.

Oregon ist ein Ort, an dem Sie ihr Gewerbe wachsen lassen und die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten nutzen können. Wenn auch Sie die Vorteile von Oregon als Standort nutzen möchten, dann kontaktieren Sie uns und wir unterstützen Sie gern!

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Ölboom in den USA – starkes Wachstum der Gas- und Ölindustrie

Die amerikanische Energiebranche verzeichnet in der letzten Zeit einen rasanten Anstieg und Prognosen zufolge wird es in den nächsten Jahren keinen Abbruch dieses Trends geben. Laut der IEA wird die USA zum größten Ölförderer weltweit aufsteigen und die momentane Spitze mit Saudi Arabien und Russland hinter sich lassen.

Die Internationale Energieagentur, kurz IEA, ist eine selbstständige Organisation der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development; Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und berät Länder bei Energiefragen. Ziel dieser Organisation ist es, einer sicheren, nachhaltigen, umwelt- und klimaverträglichen sowie auch wirtschaftlichen Energieversorgung beizutragen. Die Energieagentur prognostiziert in dem aktuellen Ausblick zum Energiemarkt, dass bereits 2015 der amerikanische Eigenbedarf vom Land selbst getragen werden kann und die USA zum größten Gasproduzenten der Welt aufsteigen wird. Bis 2030 soll das Land die Position eines Öl-Exporteur innehaben, so IEA.

Grund für diese Wandlung ist das neue Verfahren zur Gewinnung von Öl und Gas. Bei dem sogenannten Fracking werden unter hohem Druck Sand, Wasser und Chemikalien durch die Schiefergesteinsformationen gepresst und das sich darin befindende Öl oder Gas wird an die Oberfläche befördert. Diese neue Fördermethode ermöglicht es, an bis dato nicht erreichbare Öl- und Gasvorkommen zu gelangen und diese zu erschließen.

Pennsylvania – Mittelpunt des Energiemarktes

In den USA ist vor allem der Staat Pennsylvania ein wichtiger Sektor der Gas- und Ölindustrie. Mit großen Öl- und Gasvorkommen leistet Pennsylvania, einer der 13 Gründerstaaten, einen großen Beitrag zum rasanten Anstieg der Energiebranche.

Generell lassen sich fünf wirtschaftliche Hauptsektoren des Staates festlegen: Biowissenschaft, moderne Werkstoffe und Fertigung, Hochtechnologie und der Energiesektor. Wobei der letztere zurzeit der florierendste ist. Mit dem ausgeprägten Straßennetz, den modernen Frachtschienenstrecken, den sechs internationalen Flughäfen und drei Häfen mit Anbindung zum Atlantischen Ozean und dem Golf von Mexiko hat der Staat eine solide Infrastruktur und wichtige Grundlagen für den Transport von Gütern.

Verschiedenste Unternehmensformen sind in Pennsylvania vertreten – vom Großkonzern bis hin zum familiengeführten Mittelstandsunternehmen. Vor allem die jüngsten Reformen zur Senkung der Steuerbelastung der Betriebe, machen den Staat zu einem interessanten Wirtschaftsstandort. Die Regierung setzt darauf, Chancen für Wirtschaft und neue Industriesektoren bereitzustellen.

Ausblick

Die boomende Öl- und Gasbranche der USA bietet gute Investitionsmöglichkeiten und ist für Unternehmen dieser Branche ein spannender Offshore Standort. Die ausgeprägte Infrastruktur, die steuersenkenden Reformen und die florierende Wirtschaft machen den Staat zu einem attraktiven Investitionsstandort. Wenn auch Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach bei uns. Wir beraten Sie gerne.

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USA – Wirtschaftstrends 2015

Amerika erwirtschaftet ca. ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens und zählt somit zur global stärksten Wirtschaftsmacht. Die Weltwirtschaft wird laut Prognosen im Jahr 2015 um fast 4% ansteigen. Bei diesem Vorhaben ist die USA vorne dabei und sichert sich einen festen Platz unter den stärksten Volkswirtschaften.

Allgemeine Wirtschaftsprognos 2015

Nach einem leichten Anstieg 2014 soll es in diesem Jahr weiter nach vorne gehen. Laut Prognosen wird das Bruttoinlandsprodukt 2015 um 3,1% steigen. Die Investitionsneigung ist bereits 2014 deutlich gestiegen und wird auch in diesem Jahr den Aufwärtstrend verfolgen. Durch ein anziehendes Einkommen und die Steigerung des Haushaltsvermögens, wird der Konsum der Amerikaner auch in diesem Jahr weiter steigen. 2014 verbucht Amerika einen 2,4% starken Konsum, der sich 2015 auf 2,9% erhöhen wird. Auch die sinkenden Benzinpreise tragen zu dieser positiven Entwicklung bei und motivieren die Bevölkerung.

Branchentrends 2015

In der amerikanischen Wirtschaft kristallisieren sich Branchentrends für dieses Jahr wie folgt heraus:

Positiv mit Aufschwung

Immobilien: Nach dem Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes erholt sich die Branche. Durch die sinkende Arbeitslosigkeit und die stetig wachsende Wirtschaft, wird die Branche wieder angetrieben.

Maschinenbau: Bereits 2014 verbuchte die Maschinenbaubranche einen Aufwärtstrend, der sich auch 2015 weiter fortsetzen wird.

Chemie: Die Chemiebranche wird aller Voraussicht nach weiter wachsen und einen prozentualen Anstieg von 3,4% 2015 erreichen.

Kfz: Die Automobilbranche hat sich von der Finanzkrise erholt. Durch günstige Finanzierungsangebote und einen sinkenden Benzinpreis wird die Kfz-Branche angekurbelt.

Umwelttechnik: Vor allem der Wassersektor kann einen Aufschwung verbuchen, seitdem Mitte 2014 ein Finanzierungspaket von ca. 20 Mrd. US$. genehmigt wurde. Der neue „Clean Power Plan“ der US-Umweltschutzbehörde EPA könnte in den nächsten Jahren zu steigenden Investitionen im Bereich klimafreundliche Energietechnik führen.

Öl und Gas: Diese Branche wird in den nächsten Jahren, wie bereits in den Jahren zuvor, ein wachstumsstarker Bereich bleiben.

Neutral

Elektro: Die Elektrobranche verzeichnet seit 2014 ein leichtes Absatzwachstum, welches weiter stabil bleiben soll. Die Konsumelektronik setzt vor allem den Fokus auf das Weihnachtsgeschäft.

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT): Dem allgemeinen Informations- und Kommunikationstrend mit wachsenden Datenvolumen zufolge, wird der Absatz dieser Branche weiterhin stabil sein. Vor allem der Mobilfunksektor gilt als Wachstumstreiber.

Medizintechnik: Die USA haben den größten Medizintechnikmarkt der Welt mit einem Volumen von 125 Mrd. US$. Dem Marktforschungsinstitut Espicom zufolge, wird das Volumen bis 2018 um ca. 6% jährlich wachsen.

Pharma: Die Pharmaindustrie rechnet 2015 mit einer positiven Absatzentwicklung. Bereits 2013 verbuchte die Branche ein Plus von 3,2%.

Negativ mit Abwärtstrend

Stromsektor: Als einzige Branche in den USA mit einem negativen Trend zeichnet sich der Stromsektor ab. Neben der Konkurrenz mit den modernen Gaswerken und der generell schwächelnden Nachfrage nach Elektrizität, ist der Abbau von Überkapazitäten ein Grund des negativen Trends.

Fazit

Die USA bietet als global stärkste Wirtschaftsmacht neben einem sehr großen Marktvolumen eine hohe Arbeitsproduktivität. Die ausgeprägte Unternehmerfreundlichkeit und die hohe Konsumneigung der wachsenden Bevölkerung machen Amerika zu einem attraktiven Investitionsstandort. Branchen wie zum Beispiel der Immobilien-, Maschinenbau-, oder Kfz-Sektor bieten durch steigende Absatzentwicklungen eine nährende Basis.

Wenn Sie detaillierte Informationen zu einzelnen Branchen und Ihren Trends benötigen, können Sie sich an uns wenden. Wir beraten Sie gerne.

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Die amerikanische Limited Liability Company (L.L.C.) im Überblick

Die Limited Liability Company (LLC) ist eine Gesellschaftsform mit beschränkter Haftung, die es in dieser Form seit 1994 in Florida gibt. Vor allem Besitzer von kleinen und mittelständischen Unternehmen entscheiden sich für diese Gesellschaftsstruktur, da sie die Vorzüge einer »Corporation« mit den steuerlichen Vorteilen und der administrativen Flexibilität einer »Partnership« kombiniert.

Bei der LLC wird – vergleichbar mit der Corporation – die persönliche Haftung der Gesellschafter eingeschränkt und das persönliche Vermögen eines Eigentümers vom Gesellschaftsvermögen separiert. Darüber hinaus gibt es wenige rechtliche Einschränkungen im Zusammenhang mit den Eigentumsverhältnissen, das heißt: Im Regelfall dürfen natürliche Personen (auch ohne US-Wohnsitz) sowie Personen- und Kapitalgesellschaften Gesellschafter einer LLC sein.

Einer der Vorteile der Limited Liability Company ist ihre im Vergleich zur Corporation einfache Gründung. Die LLC entsteht durch das Einreichen der Gründungsdokumente (»Articles of Organization«) beim Department of State (vergleichbar mit dem deutschen Handelsregister). Die Leistung einer minimalen Mindestkapitaleinlage ist in der Regel erforderlich.

Ein markanter Unterschied zwischen einer Corporation und einer LLC ist, daß eine Corporation Aktienzertifikate an seine Anteilseigner vergibt, hingegen bei der LLC die Gesellschafterverhältnisse in einem Gesellschaftsvertrag, einem so genannten »Operating Agreement«, geregelt werden. Die LLC unterliegt hierbei nur wenigen zwingenden Vorschriften und ist damit wesentlich flexibler als eine Corporation.
Grundsätzlich sind alle Gesellschafter geschäftsführungs- und vertretungsbefugt (»Member-Managed LLC«), die Geschäftsführung kann jedoch durch entsprechende Regelungen im Operating Agreement auf ein so genanntes »Board of Managers« (»Manager-Managed LLC«) übertragen werden. Die Struktur der LLC lässt darüber hinaus Raum für die Einmann-Gesellschaft (»Sole Member LLC«).

Die Gesellschaftsform einer Corporation ist nur in den Fällen zu bevorzugen, in denen bereits in der Gründungsphase abzusehen ist, dass es eine Vielzahl von Anteilseignern geben wird und zukünftig Anteile öffentlich vertrieben beziehungsweise an der Börse notiert werden sollen.

Die LLC vermeidet eine Doppelbesteuerung der Profite/Verluste der Gesellschaft, da sie als juristische Person steuerlich als eine »Pass-Through Entity« gewertet wird, und die einzelnen Gesellschafter gemäß ihren entsprechenden Anteilen diese Profite/Verluste in ihrer persönlichen Steuererklärung verbuchen. In den meisten Fällen ist damit die Wahl einer LLC für den einzelnen Gesellschafter vorteilhafter. Es sollte jedoch vor der Gründung ein Steuerexperte hinzugezogen werden, um die Situation im Einzelfall eingehend prüfen zu lassen.

Die Unternehmenswahl der LLC ist mittlerweile ein bevorzugtes Vehikel für Start-upUnternehmen, Tochtergesellschaften ausländischer Gesellschaften und für Individuen, die geschäftlich (oft im Zusammenhang mit einem Investorenvisum) Fuß fassen wollen. Die LLC ermöglicht dem Eigentümer größte Flexibilität im Zusammenhang mit der täglichen Geschäftsführung der Gesellschaft, der Verteilung von Profiten und mit Änderungen der Statuten des Unternehmens.

Es ist besonders wichtig für Eigentümer einer »Closed Corporation«, die umfassenden, rechtlich bindenden Formalitäten – wie zum Beispiel die Gründung eines Vorstands (»Board of Directors«), die Durchführung einer jährlichen Hauptversammlung etc. zu erfüllen, da ein Verstoß gegebenenfalls zum Verlust des Haftungsschutzes führen könnte und etwaige Gläubiger des Unternehmens unter Umständen auf das Vermögen der Eigentümer Zugriff bekommen. Eine Closed Corporation wiederum ist eine Corporation, an der nur sehr wenige Personen (oft aus dem Familienkreis) Aktien halten, und Aktionäre an der Geschäftsführung des Unternehmens teilhaben. In einem LLC-Konstrukt können Eigentümer durch geschickt strukturierte Gesellschaftsverträge viele dieser Auflagen umgehen.

Gesellschaftsverträge für LLCs sollten unbedingt von einem Rechtsanwalt, der auf Gesellschaftsrecht spezialisiert ist, formuliert werden, da viele Details im Zusammenhang mit der Geschäftsführung des Unternehmens, dem Delegieren bestimmter Verantwortlichkeiten gegenüber dem Gründungsstaat und der Finanzbehörde, der Verteilung von Steuern/Profiten/Verlusten und etwaigen Übertragungsansprüchen der Unternehmensanteile berücksichtigt werden müssen.

Bei weiteren Fragen zur Unternehmensgründung einer LLC oder Corporation in den USA helfen wir Ihnen gerne!

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Unternehmensgründung USA: Schreckgespenst Rechtsverfolgungskosten?

Unternehmensgründung USA: Schreckgespenst Rechtsverfolgungskosten?
Die Unternehmensgründung in den USA ist aus den verschiedensten Gründen für die unterschiedlichsten Unternehmen und Investoren interessant. Auf wenig Gegenliebe stößt beim geneigten Gründer in aller Regel allerdings der Ruf des US Rechtsystems und den hiermit oftmals assoziierten enormen Kosten. Gerade kleinere Unternehmen fragen sich, ob sie sich im Zweifelsfalle eine gerichtliche Forderungseintreibung in den USA überhaupt leisten könnten. Stundensätze von Anwaltskanzleien zwischen $250 und $500 sind nichts Ungewöhnliches.

Die Small-Claims Courts

Eine alternative für relativ schnelle und zügige Geltendmachung von zivilrechtlichen Schadensersatzansprüchen gibt es in den meisten US Bundesstaaten in Form der sogenannten „Small Claims Courts“ – grob übersetzt in etwa: Gerichte für geringwertige Ansprüche. Als Richter fungiert bei diesen ein sogenannter „Magistrate Judge“, welcher oftmals ein gesondert bestellter Rechtsanwalt ist.
Eine Besonderheit dieser Gerichte ist es, das hier kein Anwaltszwang besteht. Forderungen können also selbständig und ohne Einschaltung einer Rechtsanwaltskanzlei geltend gemacht werden. Anderseits ist es aber in dem Großteil der US Bundesstaaten der jeweiligen Partei überlassen sich anwaltlich vertreten zu lassen. Insoweit ist die Situation also mit der Lage für die Durchsetzung von zivilrechtlichen Ansprüchen vor dem Amtsgericht zu vergleichen.

Verschiedene Obergrenzen für Ansprüche vor dem Small-Claims Court

Die Regelungen hinsichtlich des Umfangs von Ansprüchen, die vor dem Small-Claims Court geltend gemacht werden können, fallen sodann von Bundesstaat zu Bundesstaat höchst unterschiedlich aus. Während in Rhode Island nur Ansprüche von einer Höhe bis zu $2.500 geltend gemacht werden können, ist dies in Tennessee bis zu einer Summe von $25.000 möglich. Die Bandbreite der Forderungssummen unterscheidet sich also erheblich und es zeigt sich wieder einmal, warum man die Wahl des Bundesstaats vor Gründung in den US genauestens prüfen sollte.
Im US-Bundesstaat Kalifornien etwa fallen die Höchstgrenzen zudem je nach Kläger unterschiedlich aus; es wird nämlich insoweit ein Unterschied zwischen Verbrauchern, die Summen bis zu $10,000 einklagen können und Unternehmen und Gesellschaften gemacht, die lediglich Summen bis zu $5.000 einklagen können, gemacht. In Kalifornien ist zudem die Vertretung im Gerichtssaal vor dem Small-Claims Court durch einen Rechtsanwalt ausdrücklich nicht zugelassen. Inkassounternehmen sind hier des Weiteren sogar gänzlich von der Geltendmachung von Forderungen vor dem Small-Claims Court ausgeschlossen.

Unser Ausblick

Die Möglichkeit kleinere Forderungen vor dem Small-Claims Court in den USA geltend machen zu können, ist definitiv eine Variante, mit der sich geneigte Gründer einmal näher beschäftigen sollten. Die Regelungen fallen, wie so oft, von Bundesstaat stark unterschiedlich aus und manche Bundesstaaten richten diese Form der Rechtsdurchsetzung eher auf Verbraucherinteressen bezogen aus, denn im Sinne für Unternehmen. Informieren Sie sich frühzeitig!

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Das Gründungsmekka der USA: Die San Francisco Bay Area

Das Gründungsmekka der USA: Die San Francisco Bay Area
Bei potentiellen US-Gesellschaftsgründungen gilt es unter vielen potentiellen Standorten mit den verschiedensten Anreizen auszuwählen. Niedrige Steuern etwa locken für Gründer in Delaware oder Nevada. Ungeachtet rein finanzieller Gesichtspunkte ist für viele Branchen eine Neugründung oder Niederlassung in der San Francisco Bay Area nahezu unumgänglich. Zu groß ist die Attraktivität der Firmen-Nachbarschaft: Google, Facebook, Elance, Apple, eBay, Yahoo und viele andere der US Wirtschaftsgiganten sind hier oder in unmittelbarer Nähe angesiedelt.

Die wirtschaftlichen Rahmenvoraussetzungen in der Bay

Die Francisco Bay Area mit den Städten San Francisco, Oakland und San Jose ist Heimat für etwa 7.5 Millionen Menschen und ist damit nach dem Großraum Los Angelos der zweitgrößte Ballungsraum Kaliforniens. Auch das berühmte Silicon Valley, mit seiner unglaublichen Anzahl von IT und High-Tech Start-Up Unternehmen, lässt sich dem südlichen Ende der Bay Area zurechnen.
Die Bay Area bringt es auf über 380.000 High-Tech Jobs, was den absoluten Topwert der USA darstellt. Der durchschnittliche Verdienst eines High-Tech Spezialisten liegt bei über $140.000 jährlich. Regelmäßig fließen über 40% der in den USA insgesamt durch Venture Capital investierten Gelder in die Region der San Francisco Bay Area.
Trotz dieser Spitzenzahlen liegt die Arbeitslosenquote überraschenderweise bei etwas über 9%. Insgesamt dürfte dieser Nummer in gewisser Weise auch auf einen Trend in der Bay Area hinweisen: Während einige wenige die Möglichkeit haben zu den „Superreichen“ aufzusteigen, bleibt der traditionelle amerikanische Mittelstand oftmals auf der Strecke.
Ein Beleg hierfür könnte ein Blick auf die Jahresdurchschnittsmiete in San Francisco liefern: Diese liegt bei unglaublichen $3.000 pro Monat. Ein Wert, der den deutschen Mietpreis-Marktführer München wie einen braven Schuljungen aussehen lässt. In der Folge hiervon ist das Leben in WGs in San Francisco auch unter den 30 und 40jährigen, die bereits erfolgreich im Arbeitsmarkt integriert sind, keine Seltenheit.

Unterschiede in der Region

Bei genauerer Betrachtung der Region ist anzumerken, dass die Beschäftigungsquoten in der San Francisco und Santa Clara Gegend über den Werten vor der Krise 2007 liegen, wohingegen insbesondere die nördliche und östliche Bay Region dieser Entwicklung hinterherhinken.

Unser Ausblick

Die San Francisco Bay Area ist in jeder Hinsicht ein Standort der Superlative. Gerade Gründer, die risikobereite und finanzkräftige Investoren in der High-Tech Branche suchen, sollten den Standort in Erwägung ziehen. Außerhalb der Arbeitszeit sollte auch der enorme Freizeitwert der Gegend nicht außer Betracht gelassen werden. Das Nappa Valley, das Weinland der USA schlechthin, sowie mehrere spektakuläre Nationalparks bieten sich für die Wochenenden an.

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Einstellungspraxis für US-Gründungen: Affirmative Action

Einstellungspraxis für US-Gründungen: Affirmative Action

Die Planung, der Gründungsprozess und die offizielle Eintragung sind nur der Anfang für eine erfolgreiche Unternehmung in den USA. Darüber hinaus gilt es sich mit haftungsspezifischen Fragen des US-Rechts und insbesondere auch mit dem mitunter sehr eigenwilligen US Arbeitsrechts zu beschäftigen.
Im Jahre 1961 erging unter niemand anderen als John F. Kennedy, als Präsident der Vereinigten Staaten, auf Grundlage der Executive Order 10925 der erste Erlass zu den Affirmative Actions (oder auf Deutsch etwas verwirrend auch „positiven Diskriminierungen“). Ziel war es die Rassendiskriminierung im Rahmen des Einstellungsverfahrens von Arbeitnehmern zu bekämpfen und eine Einstellungspraxis, frei von Beurteilungen nach Herkunft oder Rasse, zu implementieren.
Diese von Kennedy vor über 40 Jahren initiierte Praxis hat auch für die moderne Einstellungspraxis in den USA weitreichende Konsequenzen, was bei Gründungen in den USA auch entsprechend zu beachten ist. Die Regelungsmaterie dürfte dem deutschen Unternehmer zwar dem Grunde nach aufgrund des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (oder auch Antidiskriminierungsgesetz genannt) seit einigen Jahren ein Begriff sein. Jedoch sind die praktischen Auswirkungen in den USA in der Regel um einiges weitgehender.

Zwingendend vorgeschriebene Affirmative Action Pläne

Sobald ein Unternehmen in den USA über $50.000 Umsatz aufgrund von Verträgen mit der Regierung der Vereinigten Staaten tätigt und mindestens 50 Arbeitnehmer beschäftigt, so muss ein derartiges Unternehmen zwingend über einen Affirmative Action Plan verfügen, in dem die Bemühungen des Unternehmens zur gleichberichtigten und nicht-diskriminierenden Einstellung zu erfassen sind. Es sollte insbesondere die Einstellungspraxis, das Recruitment und die Auswahl von Bewerbern mit Minderheitenstatus hinreichend dokumentiert werden. Denn: die Bundesarbeitsbehörde ist sodann berechtigt diesen Plan zur Überprüfung anzufordern und einzusehen.

Freiwillige Optierung zu Affirmativ Action Plänen

Einige US Unternehmen optieren darüber hinaus auch freiwillig, also ohne gesetzliche Anforderung, zu einem umfassenden Affirmative Action Plan. Dies ist z.B. der Fall, um einen etwaigen Ruf von diskriminierendem Einstellungsverhalten in der Vergangenheit entsprechend entgegenzuwirken. Aber auch ohne eine solche negative Vergangenheit optieren US Unternehmen oftmals aus Imagegründen und aufgrund der hohen gesellschaftlichen Brisanz dieses Themas zur Erstellung und Einhaltung eines Affirmative Action Planes.
Die Implementierung und Überwachung eines solchen Planes ist jedoch regelmäßig mit einem relativ hohem Arbeits-und Mittelaufwand verbunden, so dass es in der Regel größere Unternehmen sind, die in Lage sind sich einen solchen Plan „zu leisten“.

Unser Ausblick

Unabhängig davon, ob Ihre konkrete Unternehmung in den USA dem Erfordernis eines Affirmative Action Planes unterliegt oder nicht, ist das Thema der Allgemeinen Gleichberechtigung im Einstellungsverfahren ein Thema, dass man als deutscher Unternehmer in Hinsicht auf rechtliche Brisanz und Image nicht unterschätzen sollte.

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Made in the USA: Ein Comeback des Produktionsstandortes USA?

Made in the USA: Ein Comeback des Produktionsstandortes USA?

Jeder deutsche Unternehmer und Verbraucher kann wohl auf Anhieb eine schier unendliche Liste an erfolgreichen, globalen US-amerikanischen Unternehmen aufzählen auf, auf deren Gebrauch wir weder im geschäftlichen Bereich noch im Alltag verzichten möchten.
Trotz der Vielzahl dieser Produkte, die ihren Ursprung im amerikanischem Unternehmergeist finden, ist eines jedoch absolut rar: ein Produktionsvermerk „Made in the USA“.
Wie kaum ein anderes Land der Erde hat die amerikanische Wirtschaft über Jahrzehnte die Verlagerung von Produktionsstätten („Offshoring“) nach Übersee betrieben. Allein im letzten Jahrzehnt sind schätzungsweise sage und schreibe 6 Millionen amerikanische Produktionsstellen nach Übersee gewandert.
Unlängst zeichnet sich jedoch ein möglicher neuer diesbezüglicher Trend ab.

Die Vorzeichen eines Re-Shoring Trends

In jüngster Gegenwart hat das amerikanische Produktionsgewerbe erstmals seit langer Zeit wieder ein Jobwachstum und Schaffung neuer Stellen vor Ort in den USA zu verzeichnen.
Aber: woher kommt der Trend?
Im letzten Jahrzehnt sind die Lohn- und Transportkosten in China permanent angestiegen. Ganz im Gegensatz zum US-Dollar ist der Wert des chinesischen Yuan stetig gestiegen. Die hohen Ölpreise haben zudem den Verschiffungsvorgang insgesamt deutlich teurer werden lassen. Im selben Zeitraum sind die Produktionslöhne in den USA nicht angestiegen. Im Gegenteil – etwa im Bereich der Automobilindustrie – sind die einstmals in Detroit gezahlten Löhne nunmehr ein Relikt der Vergangenheit.
Durch das in den USA aggressiv betriebene Fracking sind zudem die örtlichen Gaspreise um einiges wettbewerbsfähiger geworden als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Zur gleichen Zeit sind die Gaspreise in China und anderen Billiglohnstandorten extrem gestiegen.
Die Gewinnspanne, die sich durch Offshoring einstmals erreichen ließ, wird in den USA somit zunehmend enger, bzw. ist in einigen Bereichen kaum noch vorhanden.
Neben dem teilweise nur geringem verbleibenden Preisvorteil der Überseeproduktion, kommt aber noch ein gewichtiger weiterer Aspekt für den Trend des Re-shoring in den USA zum tragen:
Schnellere Reaktionszeiten auf aktuelle Markttrends und Nachfragen.

Die Verschiffung von Produktionsmaterialen aus China in die USA können je nach konkretem Gewerbe bis zu 3 Monate dauern. Hinzuzurechnen ist sodann noch der Vorgang der Qualitätskontrolle, der unter Umständen zur Rücksendung und Neulieferung führt. Ein durchaus langer Zeitraum, um auf kurzfristige Industrienachfragen reagieren zu können.

Zahlen und die Studie der Boston Consulting Group

Eine von der Boston Consulting Group 2013 durchgeführte Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass ganze 21% der amerikanischen Großhersteller bereits Stellen in die USA zurückverlagert haben oder dies aber innerhalb der nächsten zwei Jahre planen.
Ein interessanter Trend, der unser Ansicht nach weiter an Fahrt aufnehmen wird. Wir werden dies jedenfalls weiterhin für Sie beobachten!

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Checkliste: Was nach der Gesellschaftsgründung in den USA noch zu erledigen wäre

Checkliste: Was nach der Gesellschaftsgründung in den USA noch zu erledigen wäre

Wir berichten in diesem Blog regelmäßig von den Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Gründungsvoraussetzungen für Unternehmungen in den USA. Was muss aber eigentlich nach dem Gründungsvorgang unter Umständen noch vorgenommen werden, damit der operative Geschäftsbetrieb möglichst reibungslos aufgenommen werden kann?

1) Die Geschäftsadresse in den USA

Auch wenn Sie nicht tatsächlich zum Zwecke des operativen Geschäftsbetriebes eine Niederlassung oder Zweigniederlassung in den USA betreiben, kann eine permanente Geschäftsadresse erforderlich sein. Gerade US Banken fordern immer mal wieder gerne eine US Geschäftsadresse an, die nicht mit der Adresse des eigetragenen Vertreters („Registered Agent“) vor Ort identisch ist.

 In einem solchen Fall müssten Sie sich um eine Weiterleitung der Post oder um eine virtuelle Geschäftsadresse bemühen.

2) Eröffnung eines Bankkontos in den USA

Sofern Sie einen physischen Geschäftsbetrieb in den USA aufnehmen wollen, werden Sie vor Ort ein Bankkonto benötigen. Ebenso, wenn Sie örtliche US Zahlungen akzeptieren wollen. Der Vorgang der Kontoeröffnung ist in den USA dabei in den letzten Jahren – aufgrund der teilweise sehr weitgehenden gesetzlichen Anti-Terror-Vorschriften – durchaus komplizierter geworden. Erschwert werden kann dieser Vorgang noch dadurch, dass die Kontoeröffnungsbestimmungen und Voraussetzungsunterlagen je nach Bankinstitut erheblich voneinander abweichen können.

Grundsätzlich gestaltet sich die Kontoeröffnung bei internationalen Banken, die sowohl in Amerika als auch in Deutschland ortsansässig, sind einfacher. Eine „Garantie“ gilt aber auch hier nicht für alle Fälle.

Ansonsten lässt sich verallgemeinert sagen, dass die Kontoeröffnung sich in den US-Bundesstaaten leichter gestaltet, die speziell auf ausländische Unternehmensgründungen erpicht sind (z.B. der „Klassiker“ Delaware oder aber auch Nevada).

Ansonsten können Sie – je nach Art und Weise – Ihrer konkreten Unternehmung auch in Erwägung ziehen, ein Bankkonto bei einer deutschen Bank in Deutschland zu gründen. In diesem Fall werden Sie aber, neben anderen Voraussetzungen, der deutschen Bank eine Apostille der amerikanischen Gründungsurkunde vorlegen müssen.

3) Amerikanische Telefonnummer

Die Auswahl an Optionen ist hier natürlich groß. (Standard Festnetz mit örtlicher Vorwahl, Faxweiterleitung, VOIP etc.). Gerade aber für den Fall, dass Ihr Unternehmen vor Ort in den USA mit Verbraucheranrufen zu tun hat, sollten Sie and die sehr verbreiteten, gebührenfreien Servicenummern Services (800-Nummern) denken. Viele Amerikaner bevorzugen diese Nummern nach wie vor und verbinden hiermit automatisch einen „professionellen Auftritt“ Ihres Unternehmens.

4) Unser Ausblick

Selbstverständlich ist dieser Kurzabriss in keiner Weise erschöpfend. Wir haben lediglich einmal drei wichtige Aspekte hervorgehoben, die man aus repräsentativen, aber auch verwaltungstechnischen Gesichtspunkten, von vornherein bedenken sollte.

Bezüglich der konkreten Einzelheiten stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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Texas der Lone Star State: Ist der US Bundesstaat ein lohnender Investitionsstandort?

Texas der Lone Star State: Ist der US Bundesstaat ein lohnender Investitionsstandort?

Der US-Bundesstaat Texas nimmt von seiner Reputation her gewiss einen gewissen Sonderstatus ein. Selbst für amerikanische Verhältnisse ist in Texas angeblich alles ein bisschen größer. Aber gilt das auch für den Sektor der Privatwirtschaft und wie sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ausländische Investoren und Gründer?

Allein von der Fläche wird Texas seinem Ruf gerecht und ist nach Alaska der zweitgrößte Bundesstaat der USA. Auch bevölkerungsmäßig ist Texas mit seinen beinahe 27 Millionen Einwohnern der zweitgrößte US Bundesstaat (hinter Kalifornien). Houston ist mit 2.1 Millionen Einwohnern die größte Stadt in Texas und zugleich die viertgrößte Stadt der USA.

Das Bruttosozialprodukt, die Forbes Liste und der Standort Houston

Das Bruttosozialprodukt Texas war im Jahr 2010 vergleichbar mit dem von Indien oder Kannada. Die Arbeitslosenrate in Texas lag Mitte 2013 bei 6.3%.

Insbesondere Houston, das Zentrum der Öl- und Naturgasförderung in Texas, tut sich derzeit als günstiger internationaler Geschäftsstandort hervor. 2013 wurde die Stadt nach der Krise wieder als günstiger Standort für Geschäft und Karriere („Best Place for Business and Careers“) gelistet. Bereits im Mai 2013 wurde die Stadt als „das Zentrum der Arbeitsplatzschaffung“ der USA von dem U.S. Bureau of Statistics bezeichnet, nachdem die Stadt in der Lage war, nach der Krise jedem verlorenen Job zwei neu hinzugewonnene gegenüber zu stellen. Diese starke wirtschaftliche Entwicklung wird auch auf den großen Anteil von ausländischen Firmengründungen und Firmenerweiterung im Zeitraum 2008 und 2010 zurückgeführt. In diesem Zeitraum siedelten sich über 100 ausländische neue Unternehmen in Houston an oder erweiterten ihren bestehenden Geschäftsbetrieb in der Stadt.  Der Port von Houston dient als internationaler Exportumschlagsplatz und die Exportzahlen übertrafen im Jahre 2013 die von New York. Da in der Stadt und im Umfeld ein hoher Anteil der Arbeitnehmer in der Ölindustrie tätig sind, ist – im Gegensatz zu den meisten anderen Wirtschaftsstandorten – ein hoher Ölpreis in Houston durchaus willkommen.

Die Besteuerung in Texas                                                                                                                 

Texas genießt einen gewissen „low taxes, low service“ (niedrige Steuern, wenig Service) Ruf. Texas ist dabei einer der wenigen US Bundesstaaten, in dem es keine bundesstaatliche Einkommenssteuer gibt. Die Einnahmen des Staates ergeben sich daher hauptsächlich aus Immobiliensteuern sowie Umsatzsteuer.

Unsere Einschätzung

Texas ist sicherlich nicht ein „traditioneller“ Gründungsstandort für ausländische Unternehmen und Investoren wie etwa Delaware, Nevada oder Florida. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung insbesondere der Region und Stadt Houston mit ihrem Hafen ist jedoch absolut beeindruckend. Je nach Branche und Geschäftsbetrieb könnte Houston der optimale Standort für Ihre Unternehmung sein.

Zögern Sie nicht, uns bei etwaigen Fragen zu kontaktieren.  Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA