USA – Wirtschaftstrends 2015

Amerika erwirtschaftet ca. ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens und zählt somit zur global stärksten Wirtschaftsmacht. Die Weltwirtschaft wird laut Prognosen im Jahr 2015 um fast 4% ansteigen. Bei diesem Vorhaben ist die USA vorne dabei und sichert sich einen festen Platz unter den stärksten Volkswirtschaften.

Allgemeine Wirtschaftsprognos 2015

Nach einem leichten Anstieg 2014 soll es in diesem Jahr weiter nach vorne gehen. Laut Prognosen wird das Bruttoinlandsprodukt 2015 um 3,1% steigen. Die Investitionsneigung ist bereits 2014 deutlich gestiegen und wird auch in diesem Jahr den Aufwärtstrend verfolgen. Durch ein anziehendes Einkommen und die Steigerung des Haushaltsvermögens, wird der Konsum der Amerikaner auch in diesem Jahr weiter steigen. 2014 verbucht Amerika einen 2,4% starken Konsum, der sich 2015 auf 2,9% erhöhen wird. Auch die sinkenden Benzinpreise tragen zu dieser positiven Entwicklung bei und motivieren die Bevölkerung.

Branchentrends 2015

In der amerikanischen Wirtschaft kristallisieren sich Branchentrends für dieses Jahr wie folgt heraus:

Positiv mit Aufschwung

Immobilien: Nach dem Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes erholt sich die Branche. Durch die sinkende Arbeitslosigkeit und die stetig wachsende Wirtschaft, wird die Branche wieder angetrieben.

Maschinenbau: Bereits 2014 verbuchte die Maschinenbaubranche einen Aufwärtstrend, der sich auch 2015 weiter fortsetzen wird.

Chemie: Die Chemiebranche wird aller Voraussicht nach weiter wachsen und einen prozentualen Anstieg von 3,4% 2015 erreichen.

Kfz: Die Automobilbranche hat sich von der Finanzkrise erholt. Durch günstige Finanzierungsangebote und einen sinkenden Benzinpreis wird die Kfz-Branche angekurbelt.

Umwelttechnik: Vor allem der Wassersektor kann einen Aufschwung verbuchen, seitdem Mitte 2014 ein Finanzierungspaket von ca. 20 Mrd. US$. genehmigt wurde. Der neue „Clean Power Plan“ der US-Umweltschutzbehörde EPA könnte in den nächsten Jahren zu steigenden Investitionen im Bereich klimafreundliche Energietechnik führen.

Öl und Gas: Diese Branche wird in den nächsten Jahren, wie bereits in den Jahren zuvor, ein wachstumsstarker Bereich bleiben.

Neutral

Elektro: Die Elektrobranche verzeichnet seit 2014 ein leichtes Absatzwachstum, welches weiter stabil bleiben soll. Die Konsumelektronik setzt vor allem den Fokus auf das Weihnachtsgeschäft.

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT): Dem allgemeinen Informations- und Kommunikationstrend mit wachsenden Datenvolumen zufolge, wird der Absatz dieser Branche weiterhin stabil sein. Vor allem der Mobilfunksektor gilt als Wachstumstreiber.

Medizintechnik: Die USA haben den größten Medizintechnikmarkt der Welt mit einem Volumen von 125 Mrd. US$. Dem Marktforschungsinstitut Espicom zufolge, wird das Volumen bis 2018 um ca. 6% jährlich wachsen.

Pharma: Die Pharmaindustrie rechnet 2015 mit einer positiven Absatzentwicklung. Bereits 2013 verbuchte die Branche ein Plus von 3,2%.

Negativ mit Abwärtstrend

Stromsektor: Als einzige Branche in den USA mit einem negativen Trend zeichnet sich der Stromsektor ab. Neben der Konkurrenz mit den modernen Gaswerken und der generell schwächelnden Nachfrage nach Elektrizität, ist der Abbau von Überkapazitäten ein Grund des negativen Trends.

Fazit

Die USA bietet als global stärkste Wirtschaftsmacht neben einem sehr großen Marktvolumen eine hohe Arbeitsproduktivität. Die ausgeprägte Unternehmerfreundlichkeit und die hohe Konsumneigung der wachsenden Bevölkerung machen Amerika zu einem attraktiven Investitionsstandort. Branchen wie zum Beispiel der Immobilien-, Maschinenbau-, oder Kfz-Sektor bieten durch steigende Absatzentwicklungen eine nährende Basis.

Wenn Sie detaillierte Informationen zu einzelnen Branchen und Ihren Trends benötigen, können Sie sich an uns wenden. Wir beraten Sie gerne.

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Darum macht es Sinn in den USA zu gründen

Viele deutsche Gründer beklagen einen zu geringen Rückhalt für Startups in der heimischen Wirtschaft. Auch der Staat übertrifft sich nicht gerade mit Maßnahmen zur Förderung innovativer und disruptiver Geschäftsideen. Ein ganz anderes Bild bietet sich in den USA. Den größten Unterschied können Gründer dort bereits in der Kultur feststellen:

Im Gegensatz zur deutschen Denkweise sind Amerikaner eher von Gier getrieben als von Angst. Darum wird Kapital dort bereitwilliger in Risikoanlagen und junge Teams gesteckt als hierzulande. Chancen werden eher betrachtet als Risikos, so Konstantin Guericke, deutscher Gründer von LinkedIn, kürzlich in einem Interview für das Magazin gruenderszene.de. Er rät darin unter anderem auch, direkt in den USA zu gründen, statt von Deutschland aus zu internationalisieren.

Hinzu kommen Vorteile in der Akzeptanz neuer Produkte durch die Verbraucher. Manche Produkte, wie zum Beispiel im Bereich mobiles Banking, tuen sich in Deutschland durchaus schwer. Anders in den USA: Dort ist der User gerne bereit Neues auszuprobieren und verzeiht auch anfängliche Fehler oder Schwierigkeiten. So publizieren auch große amerikanische Technologieunternehmen mittlerweile gerne so genannte beta-Versionen, um sich bereits in einem frühen Entwicklungsstadium Feedback zu holen. Auch nicht-digitale Global Player, wie Starbucks, sind mit innovativen neuen Services in den USA erfolgreich. So hält sich die Kaffeehauskette hingegen mit Features wie dem mobilen Bezahlen per App anderswo noch weitgehend zurück. Zumal sich durch die schiere Größe der Bevölkerung, gerade für Endkundenprodukte natürlich ein riesiges Potential an Nutzern bietet. Entwickeln Sie ihr Produkt auf Englisch und publizieren Sie es in den USA und sie haben direkt einen Markt von 317.200.000 Menschen.

Hinzu kommt eine unbezahlbare Nähe zu inspirierenden Größen der Gründerszene wie Facebook und Google. Auch wenn man als Gründer keinen Termin mit Mark Zuckerberg persönlich erwarten darf, so bietet dieser Kosmos der Internetindustrie eine Inspiration, wie sie nur die USA bereithält. Dadurch ergeben sich für Ihr Startup schnell Netzwerkeffekte. In den Hotspots der Gründerszene gibt es fast immer jemanden, der schon mal die gleichen Fragen und Probleme hatte wie Sie und Ihnen helfen kann. Auf unzähligen Veranstaltungen und großen Events wie der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas haben Sie die besten Chancen zum Kontakte knüpfen. Die nächste CES findet übrigens vom 6. bis zum 9. Januar 2016 statt.

Auch zahlreiche amerikanische Medien haben sich auf Unternehmensgründungen spezialisiert und helfen Ihnen somit Reichweite für ihre Firma aufzubauen, da sie zudem beliebt sind und von vielen Menschen beachtet werden. Gute Beispiele sind The Verge, Techcrunch und Engadget. Startup-News sind ein fester Bestandteil der amerikanischen Medienlandschaft geworden, während sie hierzulande eher in einer Nische verweilen.

Zudem finden Sie an fast keinem Ort der Welt so viele wertvolle und gut ausgebildete Mitarbeiter für ihr Startup, wie in den USA. Sie möchten die smartesten Entwickler, Designer, Texter und Manager mit einer Affinität zu jungen Firmen finden? Dann starten Sie ihr Unternehmen am Besten in den USA.

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Die amerikanische Limited Liability Company (L.L.C.) im Überblick

Die Limited Liability Company (LLC) ist eine Gesellschaftsform mit beschränkter Haftung, die es in dieser Form seit 1994 in Florida gibt. Vor allem Besitzer von kleinen und mittelständischen Unternehmen entscheiden sich für diese Gesellschaftsstruktur, da sie die Vorzüge einer »Corporation« mit den steuerlichen Vorteilen und der administrativen Flexibilität einer »Partnership« kombiniert.

Bei der LLC wird – vergleichbar mit der Corporation – die persönliche Haftung der Gesellschafter eingeschränkt und das persönliche Vermögen eines Eigentümers vom Gesellschaftsvermögen separiert. Darüber hinaus gibt es wenige rechtliche Einschränkungen im Zusammenhang mit den Eigentumsverhältnissen, das heißt: Im Regelfall dürfen natürliche Personen (auch ohne US-Wohnsitz) sowie Personen- und Kapitalgesellschaften Gesellschafter einer LLC sein.

Einer der Vorteile der Limited Liability Company ist ihre im Vergleich zur Corporation einfache Gründung. Die LLC entsteht durch das Einreichen der Gründungsdokumente (»Articles of Organization«) beim Department of State (vergleichbar mit dem deutschen Handelsregister). Die Leistung einer minimalen Mindestkapitaleinlage ist in der Regel erforderlich.

Ein markanter Unterschied zwischen einer Corporation und einer LLC ist, daß eine Corporation Aktienzertifikate an seine Anteilseigner vergibt, hingegen bei der LLC die Gesellschafterverhältnisse in einem Gesellschaftsvertrag, einem so genannten »Operating Agreement«, geregelt werden. Die LLC unterliegt hierbei nur wenigen zwingenden Vorschriften und ist damit wesentlich flexibler als eine Corporation.
Grundsätzlich sind alle Gesellschafter geschäftsführungs- und vertretungsbefugt (»Member-Managed LLC«), die Geschäftsführung kann jedoch durch entsprechende Regelungen im Operating Agreement auf ein so genanntes »Board of Managers« (»Manager-Managed LLC«) übertragen werden. Die Struktur der LLC lässt darüber hinaus Raum für die Einmann-Gesellschaft (»Sole Member LLC«).

Die Gesellschaftsform einer Corporation ist nur in den Fällen zu bevorzugen, in denen bereits in der Gründungsphase abzusehen ist, dass es eine Vielzahl von Anteilseignern geben wird und zukünftig Anteile öffentlich vertrieben beziehungsweise an der Börse notiert werden sollen.

Die LLC vermeidet eine Doppelbesteuerung der Profite/Verluste der Gesellschaft, da sie als juristische Person steuerlich als eine »Pass-Through Entity« gewertet wird, und die einzelnen Gesellschafter gemäß ihren entsprechenden Anteilen diese Profite/Verluste in ihrer persönlichen Steuererklärung verbuchen. In den meisten Fällen ist damit die Wahl einer LLC für den einzelnen Gesellschafter vorteilhafter. Es sollte jedoch vor der Gründung ein Steuerexperte hinzugezogen werden, um die Situation im Einzelfall eingehend prüfen zu lassen.

Die Unternehmenswahl der LLC ist mittlerweile ein bevorzugtes Vehikel für Start-upUnternehmen, Tochtergesellschaften ausländischer Gesellschaften und für Individuen, die geschäftlich (oft im Zusammenhang mit einem Investorenvisum) Fuß fassen wollen. Die LLC ermöglicht dem Eigentümer größte Flexibilität im Zusammenhang mit der täglichen Geschäftsführung der Gesellschaft, der Verteilung von Profiten und mit Änderungen der Statuten des Unternehmens.

Es ist besonders wichtig für Eigentümer einer »Closed Corporation«, die umfassenden, rechtlich bindenden Formalitäten – wie zum Beispiel die Gründung eines Vorstands (»Board of Directors«), die Durchführung einer jährlichen Hauptversammlung etc. zu erfüllen, da ein Verstoß gegebenenfalls zum Verlust des Haftungsschutzes führen könnte und etwaige Gläubiger des Unternehmens unter Umständen auf das Vermögen der Eigentümer Zugriff bekommen. Eine Closed Corporation wiederum ist eine Corporation, an der nur sehr wenige Personen (oft aus dem Familienkreis) Aktien halten, und Aktionäre an der Geschäftsführung des Unternehmens teilhaben. In einem LLC-Konstrukt können Eigentümer durch geschickt strukturierte Gesellschaftsverträge viele dieser Auflagen umgehen.

Gesellschaftsverträge für LLCs sollten unbedingt von einem Rechtsanwalt, der auf Gesellschaftsrecht spezialisiert ist, formuliert werden, da viele Details im Zusammenhang mit der Geschäftsführung des Unternehmens, dem Delegieren bestimmter Verantwortlichkeiten gegenüber dem Gründungsstaat und der Finanzbehörde, der Verteilung von Steuern/Profiten/Verlusten und etwaigen Übertragungsansprüchen der Unternehmensanteile berücksichtigt werden müssen.

Bei weiteren Fragen zur Unternehmensgründung einer LLC oder Corporation in den USA helfen wir Ihnen gerne!

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USA Wirtschaftsklima für Investoren und Gründer: Ein aktueller Blick

USA Wirtschaftsklima für Investoren und Gründer: Ein aktueller Blick
Im Rahmen dieses Blogs versuchen wir Ihnen einen möglich umfassenden Einblick in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine mögliche Gesellschaftsgründung in den USA zu vermitteln. Ein wichtiger Aspekt für die Planung eines solchen Vorhabens ist für den guten Kaufmann selbstverständlich der Blick auf die aktuelle Wirtschaftsentwicklung in seinem Zielland. Grund genug für uns, heute einmal die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in den USA näher zu betrachten.

Die aktuellen Zahlen

Laut der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift USA Today ist die US Wirtschaft im zweiten Quartal in einem Tempo von 4,6% gewachsen. Laut Aussagen der US Regierung ist dies das stärkste Wachstum seit zweieinhalb Jahren. Der Export weist einen satten Wachstum von 11,8% auf und der Trend weist auch insgesamt nach oben. Bis August hatte die US Wirtschaft sechs Monate in Folge ein Jobwachstum von 200,000 Jobs pro Monat zu verzeichnen. Ein Großteil der Analysten scheint den Rückgang im ersten Quartal aufgrund dieser beeindruckenden Zeiten daher auf den äußerst harten Winter der USA zurückzuführen.

Die Entwicklung des US-Dollars

Die langwierige Flaute des Dollars scheint aktuell gebrochen. Seit Ende August ist der Dollar im Vergleich zum Euro um 3,2% und gegenüber dem Yen seit Juli sogar im 8% gestiegen. Einen Euro gibt es nun für $1,27, was eine unmittelbare Folge der Nachrichten aus Deutschland war, dass das hiesige Wachstum schwächer als erwartet ausfällt.
Die Stimmen werden lauter, dass sich das Wachstum der USA langfristig etablieren wird, vor allem im Vergleich zur Europäischen Union, wo das Wachstum zunehmend stagniert. Das aktuelle Wachstum des Dollars dürfte aber nicht alleine auf den schwächelnden Euroraum zurückgehen. Auch die Währungen der aufstrebenden Märkte, wie etwa Brasilien, entwickeln sich derzeit bescheiden. Aufgrund dieser Entwicklung könnte auf absehbare Zeit wieder vermehrt in den US Dollar investiert werden.

Der Arbeitsmarkt und der Schuldenberg

Bei all den aktuellen positiven Entwicklungen und Zahlen sollte der Vollständigkeit halber jedoch angemerkt werden, dass trotz der Durchaus positiven Zahlen des US Arbeitsmarkts die Arbeitslosenquote insgesamt noch zu wünschen übrig lässt. Auch die immens hohe pro-Kopf Verschuldung der Amerikaner wird sich auf absehbare Zeit wohl kaum nennenswert verringern.

Unsere Einschätzung

Die Zeichen, der nach wie vor größten Volkswirtschaft der Welt, stehen beeindruckend auf Wachstum und die wirtschaftliche Zukunft sieht einiges rosiger aus, als noch vor wenigen Jahren erwartet wurde. Eine Investmentbank schätzt das Wachstum der USA für das nächste Jahr sogar auf 3,1% ein.
Aus unserer Sicht kein schlechter Zeitpunkt für eine Unternehmensgründung in den USA.

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Unternehmensgründer aufgepasst: US-Amerikanisches Vertragsrecht

Unternehmensgründer aufgepasst: US-Amerikanisches Vertragsrecht

Wir hatten unlängst an dieser Stelle von den Grundzügen des amerikanischen Rechts im Allgemeinen berichtet. Für Unternehmensgründer und Investoren, die beabsichtigen in den USA geschäftlich tätig zu werden, dürfte aber vor allem das Feld des Vertragsrechts interessant und relevant sein. Für uns Grund genug, uns mit dem amerikanischem Vertragsrecht einmal näher zu beschäftigen.

Die Ausgangssituation des US-Vertragsrechts

Wie bereits an dieser Stelle berichtet, existiert zunächst kein einheitliches US-Vertragsrecht, da dieses grundsätzlich Regelungsmaterie der einzelnen Bundesstaaten ist. Durch Kodifizierungen vieler US-Bundesstaaten des sog. Uniform Commercial Code ist aber im insbesondere im Bereich des Güterverkaufs (bewegliche Waren) aber de-facto eine Vielzahl von bundesweit geltenden Prinzipien anzutreffen.
Dem deutschen und europäischen Unternehmer fällt in der Regel bei Geschäften mit US-Geschäfts- und Vertragspartnern als erstes der unglaubliche Umfang von US-Vertragswerken auf. Ein einfacher Unternehmenskaufvertrag, der in Deutschland vielleicht mit 20 bis 30 Vertragsseiten auskommt, bedarf im US-Recht gerne einmal 80 bis 90 Seiten.

Die unglaubliche Länge amerikanischer Vertragswerke

Wie aber kommt es zu diesen gravierenden Unterschieden?
Im deutschen Rechtsraum ist die richterliche Vertragsauslegung bei Unklarheiten im Vertragswerk oder Lücken allgemeiner Standard. Vergisst man beispielsweise in einem deutschem Vertrag näher zu definieren was genau mit dem Begriff „Immobile“ oder „Verbraucher“ gemeint ist, wird im Streitfalle der Richter den Vertrag anhand der subjektiven Vertragsumstände auslegen. Hierfür wird er dann vermutlich letztlich auf die Regelungen des BGB zurückgreifen, in denen etwa näher geregelt ist, wer genau als „Verbraucher“ zu erachten ist.
Auf diesen „Luxus“ können Vertragsparteien bei Geltung US-amerikanischem Rechts nicht vertrauen. Im Rahmen der US-amerikanischem „Parol Evidence Rule“ dürfen Umstände, die zwischen den Parteien außerhalb des Vertrages erörtert oder vereinbart wurden nicht ohne weiteres zur Vertragsauslegung herangezogen werden und eine entsprechende Berücksichtigung kann gänzlich ausgeschlossen sein. Allein vor diesem Hintergrund lässt sich bereits die „Regelungswut“ amerikanischer Anwälte erklären. Alles was zählen und gelten soll, muss minutiös aufgelistet werden, um nicht im Nachhinein unter den Tisch zu fallen.

Folgen von Vertragsbrüchen

Je nach konkreter Branche Ihrer Unternehmung in den USA, sollten Sie sich rechtzeitig mit den durchaus unterschiedlichen Regelungen im Falle von Vertragsverletzungen vertraut machen.
Im Gegensatz zum deutschen Recht besteht in den USA z.B. ein durchsetzbarer Erfüllungsanspruch im Falle von Pflichtverletzungen in der Regel nicht. Etwas anderes gilt grundsätzlich nur für „einzigartige“ Gegenstände, die nicht anderweitig von anderen Anbietern beschafft werden können. Grundsätzlich hat sich die von der Vertragsverletzung betroffene Partei daher mit einem Schadensersatzanspruch zu begnügen.

Unser Ausblick

Das amerikanische Vertragsrecht hält für den deutschen Unternehmer die eine oder andere Überraschung bereit. Eine speziell auf Sie abgestimmte Beratung würden wir daher in jedem Fall empfehlen.

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Checkliste: Was nach der Gesellschaftsgründung in den USA noch zu erledigen wäre

Checkliste: Was nach der Gesellschaftsgründung in den USA noch zu erledigen wäre

Wir berichten in diesem Blog regelmäßig von den Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Gründungsvoraussetzungen für Unternehmungen in den USA. Was muss aber eigentlich nach dem Gründungsvorgang unter Umständen noch vorgenommen werden, damit der operative Geschäftsbetrieb möglichst reibungslos aufgenommen werden kann?

1) Die Geschäftsadresse in den USA

Auch wenn Sie nicht tatsächlich zum Zwecke des operativen Geschäftsbetriebes eine Niederlassung oder Zweigniederlassung in den USA betreiben, kann eine permanente Geschäftsadresse erforderlich sein. Gerade US Banken fordern immer mal wieder gerne eine US Geschäftsadresse an, die nicht mit der Adresse des eigetragenen Vertreters („Registered Agent“) vor Ort identisch ist.

 In einem solchen Fall müssten Sie sich um eine Weiterleitung der Post oder um eine virtuelle Geschäftsadresse bemühen.

2) Eröffnung eines Bankkontos in den USA

Sofern Sie einen physischen Geschäftsbetrieb in den USA aufnehmen wollen, werden Sie vor Ort ein Bankkonto benötigen. Ebenso, wenn Sie örtliche US Zahlungen akzeptieren wollen. Der Vorgang der Kontoeröffnung ist in den USA dabei in den letzten Jahren – aufgrund der teilweise sehr weitgehenden gesetzlichen Anti-Terror-Vorschriften – durchaus komplizierter geworden. Erschwert werden kann dieser Vorgang noch dadurch, dass die Kontoeröffnungsbestimmungen und Voraussetzungsunterlagen je nach Bankinstitut erheblich voneinander abweichen können.

Grundsätzlich gestaltet sich die Kontoeröffnung bei internationalen Banken, die sowohl in Amerika als auch in Deutschland ortsansässig, sind einfacher. Eine „Garantie“ gilt aber auch hier nicht für alle Fälle.

Ansonsten lässt sich verallgemeinert sagen, dass die Kontoeröffnung sich in den US-Bundesstaaten leichter gestaltet, die speziell auf ausländische Unternehmensgründungen erpicht sind (z.B. der „Klassiker“ Delaware oder aber auch Nevada).

Ansonsten können Sie – je nach Art und Weise – Ihrer konkreten Unternehmung auch in Erwägung ziehen, ein Bankkonto bei einer deutschen Bank in Deutschland zu gründen. In diesem Fall werden Sie aber, neben anderen Voraussetzungen, der deutschen Bank eine Apostille der amerikanischen Gründungsurkunde vorlegen müssen.

3) Amerikanische Telefonnummer

Die Auswahl an Optionen ist hier natürlich groß. (Standard Festnetz mit örtlicher Vorwahl, Faxweiterleitung, VOIP etc.). Gerade aber für den Fall, dass Ihr Unternehmen vor Ort in den USA mit Verbraucheranrufen zu tun hat, sollten Sie and die sehr verbreiteten, gebührenfreien Servicenummern Services (800-Nummern) denken. Viele Amerikaner bevorzugen diese Nummern nach wie vor und verbinden hiermit automatisch einen „professionellen Auftritt“ Ihres Unternehmens.

4) Unser Ausblick

Selbstverständlich ist dieser Kurzabriss in keiner Weise erschöpfend. Wir haben lediglich einmal drei wichtige Aspekte hervorgehoben, die man aus repräsentativen, aber auch verwaltungstechnischen Gesichtspunkten, von vornherein bedenken sollte.

Bezüglich der konkreten Einzelheiten stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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Gründungsland USA: Die Top-Wirtschaftstrends 2014

Gründungsland USA: Die Top-Wirtschaftstrends 2014

Nach den Krisenjahren, die sowohl die Europäische Union als auch die USA hart getroffen haben, geht es langsam aber stetig wieder aufwärts. Wie aber sieht es mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten derzeit aus?  Wir haben uns die aktuellen Trends einmal für Sie näher angesehen.

1) Der US Arbeitsmarkt

Der amerikanische Arbeitsmarkt erholt sich auch weiterhin dank der stabilisierten Wirtschaftslage. Im Februar lag die Arbeitslosenrate bei guten 6.7%. Dies sind ganze 3 Prozent weniger als etwa im Winter 2010 und immerhin ein ganzes Prozent besser als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Im Hinblick auf die aktuelle Arbeitslosenrate sollte in jedem Falle auch noch bedacht werden, dass diese aufgrund des in weiten Teilen der USA unglaublich extremen Winters noch nicht saisonbereinigt ist. Für Gründer und Investoren könnte 2014 ein gutes Jahr sein, um Fachleute und Top-Talente in den USA anzuwerben.

2) Der Immobilienmarkt

Der amerikanische Immobilienmarkt hat sich beruhigt und sitzt nun wieder fester im Sattel. Die Preisentwicklung für das laufende Jahr ist allerdings noch nicht ganz absehbar. Die Zinsen sind derzeit jedenfalls noch günstig (wobei auch nicht mehr ganz so günstig wie noch Mitte letzten Jahres) und auch die verbesserte Arbeitsmarktsituation könnte sich in den nächsten Monaten positiv auf die Nachfrage nach neuen Immobilien auswirken.

3) Geringe Inflation und niedriges Zinslevel

Die Inflation in den USA dürfte sich weiterhin um die 1 Prozent bewegen, was ungefähr der Hälfte des von der FED angestrebten Langzeitziel entspricht. Die Leitzinsen der Federal Reserve Bank werden wohl zwischen null und 0,25 Prozent liegen. Gerade Gründer und Investoren, die Gesellschaften in den USA gründen möchten, dürften diese Rahmenbedingungen für 2014 als äußerst günstig bewerten. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass das Zinslevel auf Dauer auf einem derart niedrigen Niveau verbleibt.

4) Der volkswirtschaftliche Trend

Der Einfluss der Krise auf die volkswirtschaftliche Entwicklung der USA wird zunehmend geringer. Es wird davon ausgegangen, dass das Wirtschaftswachstum im Laufe des Jahres einiges an Fahrt aufnehmen wird. Die finanziellen Anreize der FED sowie der derzeit boomende Aktienmarkt tun ihr übriges. Auch der volkswirtschaftliche Trend der USA deutet auf einen guten Zeitpunkt für eine Expansion in den US Markt hin.

5) Unser Ausblick

Der Stand vor der Krise ist auch in den USA noch nicht erreicht. Insbesondere hinsichtlich des Immobilienmarktes, mit seiner im Krisenjahr zerplatzten Blase, ist dies natürlich auch gar nicht wünschenswert. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und das derzeitige Investitionsklima sind jedoch als positiv zu bewerten.

Zögern Sie nicht, uns mit weiteren Fragen zu kontaktieren. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Gründungsklima USA: Die Top 10 Staaten für Ihre Gründung in Amerika

Gründungsklima USA: Die Top 10 Staaten für Ihre Gründung in Amerika

Die Frage „Gründung oder Markterweiterung in die USA“  ist für viele Unternehmer, Gründer und Investoren eine grundsätzliche Frage. Sobald man sich aber mit dieser Thematik näher auseinandersetzt, stellt sich jedoch relativ bald die Frage: „Welcher Bundesstaat der US ist optimal für uns?“.

Je nach Industriezweig: Die geographischen Rahmenbedingungen

Allein aufgrund der enormen Größe des Landes mit seinen unterschiedlichen Klima und Zeitzonen mögen je nach Branche bereits geographische Gesichtspunkte von entscheidender Bedeutung sein. Sofern dies jedoch für Ihre Unternehmung nicht von entscheidender Bedeutung ist, stellt sich die Frage: „Welcher Bundesstaat stellt derzeit besonders attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Unternehmen“?

Anreize, Wirtschaftsleistung und wirtschaftsrechtliche Voraussetzungen

Eine Frage die sich die Amerikaner auch regelmäßig selbst stellen. Die Stiftung des US Chamber of Commerce (die amerikanische Handelskammer) hat diesbezüglich 2013 einen detaillierten Report herausgegeben. Getestet und bewertet wurden fünf Kategorien.

Der „Klassenprimus“ dieser Studie war erstaunlicherweise der Bundesstaat Utah. Dieser kam in die Top 10 in jeder bewerteten Kategorie und belegte den 3. Platz für die Bewertung der Gesamtwirtschaftsleistung.

Die Top 10 insgesamt

Weitere ebenfalls gut platzierte Bundesstaaten sind z.B. Texas, Colorado und mit leichten Abstrichen Washington.

Die Top 10 Bundesstaaten der Kategorie Rahmenbedingungen und Wirtschaftsleistung insgesamt waren:

  • ·         Nord Dakota
  • ·         Texas
  • ·         Utah
  • ·         Wyoming
  • ·         Virginia
  • ·         Washington
  • ·         Oklahoma
  • ·         Louisiana
  • ·         Maryland
  • ·         Iowa

Interessant ist, dass mit Nord Dakota, Oklahoma and Wyoming eher bisherige „Mauerblümchen“ mehr in den wirtschaftlichen Mittelpunkt rücken. Wesentlicher Hintergrund bei diesen drei Staaten dürfte aber wohl vor allem deren Energiereichtum sein. Die weitere Entwicklung bleibt also abzuwarten. Washington, Utah, Maryland Virginia dürften ihre Toppositionen wohl der ausgeprägten High-Tech-Industrie sowie dem vermehrten Kraftstoffanbau verdanken.

Einzelkategorien

In den bewerteten Einzelkategorien sind sodann weitere Bundesstaaten, wie z.B. Arizona oder Florida, vertreten.

Die Top Ten der Kategorie Unternehmertum und Innovation („Entrepreneurship and Innovation“) listetet die folgenden Bundesstaaten:

  •     Maryland
  •     Colorado
  •     Virginia
  •     Utah
  •     Massachusetts
  •     Texas
  •     Washington
  •     Arizona
  •     Georgia
  •     Florida

Der Gesamtausblick

Die hier auszugsweise angerissenen Ergebnisse des Reports dürften wieder einmal folgenden Punkt für den geneigten deutschen Gründer verdeutlichen:

Die unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen innerhalb der Bundesstaaten unterscheiden zum Teil wesentlich erheblicher als man allgemein aus europäischer Sicht aus annimmt. Der Wettbewerb ständig neue Unternehmen in den eigenen Bundesstaat anzulocken läuft.

Es lohnt sich daher eine genaue und detaillierte Bedarfsanalyse vor Realisierung Ihres Vorhabens. Wie die Studie zeigt, sind nicht immer die üblichen Verdächtigen, wie etwa Delaware oder Florida, auch die für Sie am besten geeigneten Kandidaten.

Fragen Sie uns bei Unklarheiten! Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Firmengründung in den USA vom Profi mit langjähiger Erfahrung: EMSKG.DE

Seit 1996 gründet und verwaltet die e|m|s Unternehmensberatung US-Gesellschaften in allen 50 Staaten der USA. Die langjährigen Erfahrungen in diesem Geschäft macht Ihnen den Einstieg in den US-Markt sehr viel einfacher. e|m|s Unternehmensberatung gründet US-Aktiengesellschaften (US Corporation) oder Limited Liability Companies (LLC) in allen 50 Bundesstaaten der USA, falls gewünscht auch binnen 48 Stunden.

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Gründung in Nevada: Mehr als nur „Viva Las Vegas“

Gründung in Nevada: Mehr als nur „Viva Las Vegas“

Auf den ersten Blick gilt Nevada, wegen seines enormen Silbervorkommens auch als „Silver State“ bezeichnet , mit seinen legendären Glücksspielmetropolen Las Vegas und Reno regelmäßig als Filmkulisse für spektakuläre Junggesellenabschiede und Feierstätte für vergnügungswütiger Angehörige der britischen Königsfamilie. Was aber hat Nevada darüber hinaus für wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Ihre Gründung in den USA zu bieten? Insgesamt lässt sich sagen, dass Nevada ein extrem unternehmensfreundliches Wirtschaftsumfeld, mit unter Umständen erheblichen Steuervorteilen, bieten kann. Einigen Analysten und Wirtschaftsberatern zur Folge hat Nevada dabei dem US-Bundesstaat Delaware mittlerweile den Rang „als der Staat für Unternehmenssgründungen“ abgelaufen.

Einige Fakten zum Wirtschaftsstandort Nevada im Überblick

Der Nevada Secretary of State, Ross Miller hat hierzu im englischen eine relativ knackige Zusammenfassung geliefert (http://nvsos.gov/index.aspx?page=422).

Im Deutschen lassen sich diese Punkte in gebotener Kürze wie folgt zusammenfassen:

1) Attraktives Steuerklima

  • Keine Körperschaftssteuer
  • Keine Franchisesteuer
  • Keine Nachlasssteuer
  • Keine Schenkungssteuer
  • Keine Besteuerung des Einkommens von natürlichen Personen
  • Wettbewerbsfähige Umsatz- und Grundstückssteuern
  • Beschränkte Steuererhöhungen
  • Schutzmöglichkeiten gegen Gesellschafterklagen
  • Hoher Grad an Anonymität und Schutz der Privatsphäre
  • Minimale Veröffentlichungspflichten

2) Unternehmensfreundliches Handelsgerichtsystem (sog. „Nevada Business Court“)

Der Bundesstaat Nevada hat ein Handelsgerichtssystem auf Grundlage der vorhandenen Modelle in den Bundesstaaten Delaware, Maryland, Pennsylvania, and North Carolina etabliert. Zielsetzung und Motivation der Errichtung des Nevada Business Court ist es, die Handhabung von Handels- und Gesellschaftsdisputen relativ zügig und mit relativ vorhersehbaren Ausgang für die beteiligten Unternehmen zu erreichen. Der operative Geschäftsbetrieb von in Nevada eingetragenen Gesellschaften soll somit weitmöglich, und ohne Unterbrechung, aufrechterhalten werden. Gerade in den von berüchtigten Juryentscheidungen geprägten USA sicherlich ein wichtiger Standortvorteil.

Entwicklung Nevadas und Ausblick

Aufgrund der wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen ist die Anzahl der jährlichen Neugründungen und Unternehmenseintragungen in Nevada extrem hoch. Im Boomjahr 2006 verzeichnete Nevada sage und schreibe 85.000 Gesellschaftseintragungen. Selbst nach dem Krisenjahr 2009 hat sich die Zahl der Neueintragungen auf ca. 60.000 jährlich eingependelt. Ca. 80% dieser Gründungen werden übrigens von außerhalb Nevadas angesiedelten Personen vorgenommen. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang noch, dass Nevada gleichermaßen Klein- als auch Großunternehmen anzieht.

Die Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Unternehmung im US-Bundesstaat Nevada sind vielfältig und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reizvoll. Wie bei jeder Planung, sollten Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile sorgfältig gegeneinander abwiegen. Insbesondere ein Vergleich zu den Bundesstaaten Delaware, Wyoming und Florida kann sich anbieten.

Lassen Sie sich in jedem Falle frühzeitig fachmännisch beraten. Wir helfen gerne.

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