Firmengründung in den USA: North Dakota – Der Ölboom der USA

North Dakota ist ein, im Norden der USA gelegener, Bundesstaat, der an Kanada grenzt. Der Name Dakota stammt von der Kultur der Ureinwohner Amerikas, den Dakota-Indianern. Diese gehören zu einer Untergruppe der Sioux Indianer, welche in der Region des heutigen North Dakota ansässig waren. Der Staat zählt rund 740.000 Einwohner, die sich auf einer Fläche von 183.000 km2 verteilen. Die Hauptstadt ist Bismarck. Die zweitgrößte Stadt des Staates ist gelegen am Missouri River und gilt als Handelszentrum für Weizen und Vieh. Der deutsche Name, den die Stadt „Bismarck“ trägt, ist zurückzuführen auf den deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck. Mit der Vergabe seines Namens wollte man ihn einerseits ehren und andererseits deutsche Einwanderer als Investoren in den Staat locken. North Dakota ist im Vergleich zu anderen US-Bundesstaaten gemessen an der Bevölkerungsdichte eher klein. Die meisten Einwohner sind nordeuropäischer Abstammung. Die größten Gruppen der Bevölkerung bilden die Deutschen mit einem Anteil von rund 44 Prozent, gefolgt von Norwegern, Iren, Schweden und Indianern.

Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt von North Dakota beläuft sich auf etwa 28 Milliarden US-Dollar. Obwohl immer weniger Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt sind, spielt diese weiterhin eine wichtige Rolle und trägt dazu bei, dass North Dakota einer der führenden Staaten im Anbau von verschiedenen Getreidesorten ist. Wichtige Erzeugnisse sind Getreide wie Roggen, Weizen und Gerste aber auch Produkte wie Kartoffeln und Flachs. Für die Landwirtschaft sind ebenso die Rinder- und Truthanzucht von Bedeutung. Die industrielle Produktion in dem Staat ist allerdings eher gering. Der größte wirtschaftliche Erfolg kann durch die Ölindustrie verzeichnet werden. North Dakota wird als das neue Ölland schlechthin in den USA gesehen. Ein Ölfeld ist hier so groß wie Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen. Mit der neuen Fördertechnik „Fracking“ werden so täglich 1,1 Millionen Fass gefördert. Eine Menge, mit der man beispielsweise 15 Züge mit jeweils 100 Wagons füllen könnte. „Fracking“ wurde hier perfektioniert, eine Methode der Ölgewinnung, die allerdings mehr als umstritten ist, da einerseits Erdbeben ausgelöst werden könnten und andererseits das Trinkwasser stark verunreinigt wird. Öl und Gas werden dabei unter hohem Druck mithilfe eines Gemisches aus Wasser und Chemikalien, aus tief in der Erde liegenden Steinschichten, gepresst. Die Idee geht in North Dakota auf, was sich unter anderem in der äußerst niedrigen Arbeitslosenquote von sechs Prozent zeigt. Die Löhne sind überdurchschnittlich gut. Williston, eine südlich gelegene Stadt, gilt als Zentrum des Ölbooms. Ursprünglich eine Stadt, die eher der Landwirtschaft verschrieben war, in der aufgrund der günstigen geologischen Gesteinsformation für das „Fracking“ aber ein enormer Aufschwung für die Ölindustrie begann. Der technische Fortschritt und der globale Anstieg des Ölpreises haben der Region zu einem merklichen Ölboom verholfen.

Steuern

In North Dakota gelten, wie in den meisten Bundesstaaten, die grundsätzlichen Steuerstrukturen der USA. In den USA beträgt die Körperschaftssteuer (Federal Tax) für aktive Gesellschaften nur 15% bei jährlichen Nettogewinnen (nach Kosten und Abschreibungen) von bis zu 50.000 USD und steigt dann progressiv bis zum Steuerhöchstsatz von 34% an. Die Einkommenssteuer (Income Tax) liegt in North Dakota zwischen 2 bis 6%. Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) beträgt 5%.

North Dakota ist vor allem aufgrund der boomenden Ölindustrie ein interessanter Standort für ausländische Investoren. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut und die Wirtschaft entwickelt sich zunehmend positiv. Sie sind interessiert in den USA zu gründen? Dann kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie als kompetenter Partner in allen Belangen einer Firmengründung in den USA gern und helfen Ihnen den passenden Standort zu finden.

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Die Holding Company in den USA – wann und wofür?

Die Holding Company in den USA – wann und wofür?

Im Zusammenhang mit der Firmenerweiterung nach Übersee taucht häufig der Begriff der Holdinggründung auf. Der Begriff ist zwar seit längerem auch in Deutschland gebräuchlich, oftmals liegt bei vielen Beteiligten aber im Unklaren, welche Aufgabe eine Holding Gesellschaft genau übernimmt.

Wesen einer Holding Company

Im Unterschied zu Deutschland, wo die die Form der Holding Gesellschaft nicht abschließend gesellschaftsrechtlich geregelt ist, kann eine Holding Company in den USA eine eingetragene und rechtmäßige Rechtspersönlichkeit sein, deren ausschließlicher Zweck der Besitz und die Verwaltung weiterer Gesellschaften ist. Eine Holding Company erwirbt in der Regel dabei nicht sämtliche Anteile an den Gesellschaften, die sie kontrollieren soll, sondern sie erwirbt in der Regel nur so viele Anteile, wie die Holding zur Kontrolle und Verwaltung der gehaltenen Gesellschaften benötigt. Die hierfür erforderlichen Mehrheitsanteile hängen von den Gesetzen der jeweiligen Länder und Bundesstaaten, in welchem sich die Gesellschaften befinden, ab. Eine gesellschaftsrechtliche Holdingorganisation besteht aus zwei Ebenen. Auf der ersten Ebene befindet sich die Holding Company, die man auch als Muttergesellschaft bezeichnen könnte, und auf der zweiten Ebene befinden sich mehrere rechtlich selbständige Tochterunternehmen.

Vorteile der Holding Company in den USA

Die Form der Holding Company ist in der Praxis vor allem bei Investoren und wohlhabenden Privatiers beliebt, da sich so mehrere Gesellschaften für weniger Geld kontrollieren lassen, als wenn der Investor bzw. Privatier sämtliche Gesellschaften zu 100% erwerben müsste.  Ein weiterer Vorteil für Familien-Holdingstrukturen kann sein, dass sich Vermögenswerte auf Muttergesellschaftsebene, also der Holdingebene, leichter transferieren lassen, als einzeln zwischen den jeweiligen Tochtergesellschaften (z.B. in dem Fall, dass Sie über verschiedene Gesellschaften, Geschäfte und Mietobjekte verfügen sollten).

Sofern Ihre Überlegungen dahingehen in den US Markt durch Erwerb bereits bestehender Gesellschaften einzusteigen, könnte die Variante über eine Holding Company durchaus interessant sein. Sofern bei einem solchem Vorgehen Aktien gegen den Willen der Zielgesellschaften erworben werden, spricht man übrigens vom vielberüchtigten „Hostile Takeover“ (feindlicher Übernahme).

Besteuerung

Um in den USA Steuervorteile durch die Holding Struktur zu erhalten, z.B. steuerfreie Dividendenzahlungen, müssen sich allerdings 80% des stimmberechtigten Kapitals, bzw. der stimmberechtigten Anteile der gehaltenen Gesellschaften im Besitz der Holding befinden.

Zusammenfassung und Ausblick

Eine Holding Company produziert selbst keinerlei Güter oder Produkte, sondern beschränkt sich in der Regel darauf Kapital und ggf. Personal für die gehaltenen Tochtergesellschaften zu stellen. Da zudem diverse Gesellschaften für eine derartige Planung notwendig sind, dürfte eine Holding Company nicht gerade für Start-Ups oder Kleinstunternehmer in Betracht kommen. Für etablierte Unternehmen, die verschiedene Varianten zur Eroberung des amerikanischen Marktes in Betracht ziehen, kann diese Gestaltungsform sehr reizvoll sein. Eine umfängliche fachmännische Beratung sollte aufgrund möglicher gesellschaftsrechtlicher und steuerrechtlicher Implikationen an erster Stelle stehen.

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Das eigene Unternehmen in den USA gründen: Ist jetzt ein guter Zeitpunkt?

Das eigene Unternehmen in den USA gründen: Ist jetzt ein guter Zeitpunkt?  

Leichter Trend aus der Krise

Die Krise, ausgelöst durch das Zerplatzen der Immobilienblase auf dem US Markt, dürfte uns noch allzu gut in Erinnerung sein. Wie sieht es aber aktuell mit der Konjunktur in den USA aus? Die Arbeitsmarktzahlen dieses Frühjahrs für den US Job-Markt fielen durchaus positiv aus: Sage und schreibe 276.000 neue Jobs wurden allein bis Februar 2013 geschaffen. Die Arbeitslosenquote sank von 7,9 %  auf 7,7 %. Der allgemeine Trend zeigt also nach oben; wirtschaftstechnisch betrachtet befinden sich die Amerikaner nicht mehr in der Rezession. Auf der anderen Seite kann man aber auch nicht gerade von einem außergewöhnlichen Wachstum sprechen.

Wieso aber könnte sich genau dieser Zeitpunkt für Sie zur Firmengründung oder Expansion in die USA dennoch eignen? Wir haben einmal, die aus unserer Sicht, Top 3 Gründe zusammengestellt:

1) Ihr Preisangebot als Marktneueinsteiger

Unternehmer, Investoren und Verbraucher sind nach wie vor extrem preisbewusst. Als Markteinsteiger oder kleines Start-Up Unternehmen dürfte dies genau der richtige Zeitpunkt sind, um durch ein kompetitives Preisangebot einen Fuß in den amerikanischen Markt zu bekommen. Zudem sind Unternehmen nach einer Rezession weitaus offener für Preisverhandlungen und Newcomer auf dem Markt, als wie es in gesättigten Märkten zu Boom-Zeiten in der Regel der Fall ist.

2) Talentiertes und qualifiziertes Personal ist verfügbar

Trotz des diesjährigen Aufschwungs finden sich noch viele talentierte und qualifizierte Arbeitnehmer ohne oder ohne adäquate Beschäftigung. Die Talentsuche dürfte sich daher aktuell noch um einiges einfacher gestalten, als zu Boom-Zeiten. Auch ist es nicht abwegig, dass es aktuell möglich sein sollte, das entsprechende Talent für weniger Geld (Gehalt) als noch vor der Krise für die eigene Unternehmung gewinnen zu können.

3) Investoren auf der Suche

Gerade in oder unmittelbar nach einer Krise sind Investoren oftmals vermehrt auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten. Zudem sind nach einer Krise bei weitem weniger Konkurrenzunternehmen in den jeweiligen Märkten auf der Such nach Fördermöglichkeiten. Sofern Ihre Unternehmung in den USA von einer entsprechenden Investorenfinanzierung abhängt, könnte jetzt ein günstiger Zeitpunkt sein.

Selbstverständlich lassen sich je nach Branche weitere Argumente dafür finden, warum eine Gründung in den USA zum jetzigen Zeitpunkt günstig ist. In jedem Fall gilt für den nach wie vor hartumkämpften amerikanischen Markt aber weiterhin, dass Sie hartnäckig, motiviert und gut vorbereitet zu Werke gehen müssen.

Bei letzterem Helfen wir Ihnen bei Bedarf gerne! Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Get started: Gründung einer Limited Liability Company in den USA

Get started: Gründung einer Limited Liability Company in den USA

Sie oder Ihr Unternehmen haben sich entschieden ein Unternehmen in den USA zu gründen und Ihre Wahl der Rechtsform ist auf die Gründung einer Limited Liability Company („LLC“) gefallen. Soweit so gut. Aber was konkret muss man grundsätzlich bei der Gründung einer LLC beachten?

Die Feinheiten der Voraussetzungen zur Gründung einer LLC werden individuell von jedem Bundesstaat festgelegt. Auf Bundesebene existieren insoweit lediglich Mustergesetze (z.B. der Uniform Limited Liability Company Act) an denen sich einzelne Bundesstaaten orientieren können. Äußerst populäre Staaten für Firmengründer aus dem Ausland sind aufgrund der liberalen und wirtschaftsfreundlichen Gesetze dabei nach wie vor Delaware, Florida und Nevada. In aller Regel ist die Gründung einer LLC im Vergleich zur Gründung einer Corporation („Inc.“) weniger Aufwendig und daher allgemein schneller.

Die Grundregeln

Grundsätzlich können sowohl natürliche als auch juristische Personen eine LLC in den USA gründen. Natürliche Personen müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Ein Anteilseigner (sog. „Member“) ist für eine Gründung ausreichend. In einem solchen Falle spricht man von einer Single Member LLC. Auf der anderen Seite ist die Anzahl der möglichen Anteilseigner nicht beschränkt.

Grundsätzlich übernehmen sämtliche Gesellschafter die Geschäftsführung (sog. „Member Management“). Es kann jedoch vereinbart werden, dass nur ein Teil der  Gesellschafter oder nur ein Gesellschafter als Geschäftsführer zur Führung der Geschäfte der LLC berechtigt sein soll (sog. „Manager Management“). Denkbar ist auch eine Variante, nach welcher kein Anteilseigner die Geschäftsführung innehat. Die Haftung der Gesellschafter ist auf die vereinbarte Einlage begrenzt. Die Stimmrechte bei Entscheidungen der Gesellschafter entsprechen den Anteilen der Gesellschafter an der jeweiligen LLC. Allerdings können die Gesellschafter dies auch abweichend in der Satzung der Gesellschaft regeln. Des Weiteren benötigt eine LLC auch einen sog. „Registered Agent“, welcher einem Zustellungsbevollmächtigten entspricht.

Der Hauptunterschied zur deutschen GmbH: Die LLC als Hybrid

Die Haftung der LLC ist durchaus dem beschränkten Haftungsprinzip der deutschen GmbH vergleichbar. Anders sieht es hingegen bei der Besteuerung des Einkommens aus. Die Gewinne der LLC werden vergleichbar einer Partnership (Partnerschaft) versteuert. Dies bedeutet, dass die Gewinne nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern auf Ebene der Gesellschafter versteuert werden. Vor diesem Hintergrund wird oft davon gesprochen, dass eine LLC eine Hybridform zwischen einer deutschen GmbH und KG ist.

Die Vorteile der LLC

Neben der Möglichkeit der Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen und die Besteuerung auf Gesellschafterebene ist vor allem die liberale Festlegung der Gesellschaftsorgane der LLC ein entscheidender Vorteil. Den Gründern einer LLC wird mittels dieser Gesellschaftsform neben den wirtschaftlichen Vorzügen ein großes Maß an Ausgestaltungsmöglichkeiten ihres Unternehmens eingeräumt.

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Firmengründung in Florida

FLORIDA ist ein Bundesstaat im Südosten der USA und ist bei Firmengründungen in den USA sehr beliebt. Er ist auch bekannt als der Sunshine State (deutsch: Sonnenschein-Staat). Der Name „Florida“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet „Das Land der Blumen“. Der Staat wurde von den spanischen Entdeckern während der Osterzeit entdeckt. Ostern auf Spanisch heißt Pascua Florida. Die Bundesstaatenabkürzung für Florida lautet FLA. und die postalische Abkürzung ist FL. Das Emblemtier Floridas (Florida State Animal) ist der Florida Panther. Die Hauptstadt des beliebten US-Ferienziels ist Tallahassee.

Florida ist über 150000 km² groß: Von Pensacola nach Key West erstreckt sich der Staat über rund 1342 km. Die Halbinsel, die von den geschmolzenen Eismassen der Eiszeit geformt wurde, bekam ihre charakteristische Landschaft vor etwa 6000 Jahren. Zahlreiche Flüsse und rund 30000 kleine und große Seen prägen die Natur, in der die höchste Erhebung nur ganze 103 m über Meeresniveau hinausragt.

Die letzten 100 Jahre haben das Land mit seinen 18,1 Mio. Einwohnern nicht nur zum viertbevölkerungsreichsten US-Bundesstaat gemacht, sondern auch zu einem der wohlhabendsten. Die Stimmung ist kosmopolitisch. Eine Ausnahme bildet dabei nur der Nordwesten – der sogenannte Panhandle. Seine Bewohner sind als Patrioten bekannt und als Waffennarren berüchtigt.

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