Firmengründung in den USA: aus der Winterpause zurück – Sie möchten in den USA eine Firma gründen? Dann aber mit uns !

Die Vereinigten Staaten von Amerika, abgekürzt auch unter USA (United States of America) bekannt, sind eine föderale Republik, die größtenteils aus 50 Bundesstaaten besteht. Diese 50 Bundesstaaten stellen wir Ihnen wie gewohnt in regelmäßigen Abschnitten allesamt vor, denn wenn Sie in den USA vorhaben eine Firma zu gründen, ist es wichtig, den passenden Bundesstaat für Sie zu finden. Wir als Unternehmensberatung sind in diesem Bereich ein kompetenter Partner und unterstützen Sie gern!

Die Vereinigten Staaten sind der drittgrößte Staat der Erde, gemessen zum einen an der Fläche und zum anderen an der Einwohnerzahl. Die USA zählen zudem zu einem der ethnisch vielseitigsten und multikulturellsten Länder überhaupt. Auch die Geographie und das Klima sind von einer hohen Diversität gekennzeichnet, von Gebirgen, Wäldern, Ebenen bis hin zu Wüsten, die allesamt eine hohe Artenvielfalt der Flora und Fauna zulassen. Die Vereinigten Staaten sind ein sehr industrialisierter Staat und können sich so auch als größte Volkswirtschaft weltweit betiteln. Die gute Wirtschaftsleistung wird unter anderem durch den Reichtum an wichtigen natürlichen Ressourcen, einer sehr gut entwickelte Infrastruktur und einer durchschnittlich hohen Produktivität begünstigt. Weitere erfolgssteigende Faktoren sind der große Binnenmarkt sowie das durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnete Wirtschafts- und Finanzsystem.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Gründung einer Firma in den USA unterscheiden sich natürlich von denen in Deutschland. Es gibt nicht wie bei uns ein bundesweit einheitlich geltendes Gesellschaftsrecht. Vielmehr obliegt die Gesetzgebungskompetenz auf diesem Rechtsgebiet bei den 50 einzelnen Bundesstaaten (State Law) selbst, nur vereinzelt, finden bundesrechtliche Regelungen Anwendung (Federal Law). Obwohl es Bestrebungen einer einheitlichen Variante gibt, bestehen von Bundesstaat zu Bundesstaat oft erhebliche Unterschiede und Besonderheiten, die bei der Gründung zu beachten sind, vielmehr bei der Auswahl des Bundesstaates. Einige Bundesstaaten können beispielsweise mit rechtlich und steuerlich günstigen Gestaltungsmöglichkeiten überzeugen. So zeichnet sich insbesondere der Bundesstaat Delaware an der Ostküste durch ein sehr fortschrittliches und liberales Gesellschaftsrecht aus und verfügt zudem über ein sehr effizientes Handelsgericht. Der Staat genießt sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Unternehmen einen besonderen Ruf, da sich lediglich der Rechtssitz im Bundesstaat selbst befinden muss, der tatsächliche Standort des Unternehmens aber auch an jedem anderen Ort verlegt werden kann. Diese Tatsache erklärt auch die hohe Anzahl der dort registrierten Unternehmen, über die Hälfte aller börsennotierten US-Unternehmen und 63% der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt (Quelle Fortune Global 500) haben ihren Rechtssitz in Delaware: The Coca-Cola Company, Google Inc. Und The Walt Disney Company, um nur einige zu nennen.

Delaware gehört auch bei uns zu den Top-Standorten bei Firmengründungen in den Vereinigten Staaten. Wenn auch Sie planen eine Firma zu gründen in den USA, dann kontaktieren Sie uns gern, wir stehen Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung kompetent zur Seite. Auch nach der Firmengründung lassen wir Sie nicht allein und unterstützen Sie weiterhin als Ansprechpartner.

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Firmengründung in den USA: Arizona – der Grand Canyon State

Arizona ist ein Bundesstaat der im Südwesten der USA liegt. Den Beinamen „Grand Canyon State“ erhielt Arizona aufgrund seiner beeindruckenden Gebirgslandschaft. Die Grenzen von Arizona verlaufen innerstaatlich, bis auf den Süden, dort grenzt der Staat an Mexiko. Es herrscht ein trockenes Wüsten- und Steppenklima. So gibt es relativ milde Winter und heiße Sommer, je nach Höhenlage. Allerdings gibt es aufgrund der Nähe zu den Rocky Mountains häufig große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Arizona ist bekannt für seine große Wüstenlandschaft und seine Canyons. Seit vielen Jahren ist Arizona einer der Bundesstaaten mit dem größten Bevölkerungswachstum. Phoenix ist mit 1,45 Millionen Einwohnern die Hauptstadt und größte Stadt des Staates zugleich. Die Stadt bildet das wirtschaftliche und politische Zentrum von Arizona.

Wirtschaft

Wie in vielen anderen Bundesstaaten der USA ist auch für Arizona die Landwirtschaft ein bedeutender Sektor. Die Haupterzeugnisse der Landwirtschaft sind neben den Bewässerungskulturen, beispielsweise Zitrusfrüchte, Getreide, Baumwolle und die Rinderhaltung. Hier sind die flächengrößten Farmen der gesamten USA angesiedelt. Tourismus ist für den Bundesstaat ebenso von Bedeutung, vor allem ein Besuch der zahlreichen Nationalparks lockt jährlich viele Touristen. Arizona hat sich mittlerweile zu einem hochentwickelten Wirtschaftsstandort in den USA etabliert. Die Hauptsäulen der Industrie sind die Luftfahrt (Flugzeug- und Raketenbau) und die Elektrobranche, angesiedelt in den Städten Tuscon und Phoenix.

Steuern

In Arizona gelten, wie in den meisten Bundesstaaten, die grundsätzlichen Steuerstrukturen der USA. In den USA beträgt die Körperschaftssteuer (Federal Tax) für aktive Gesellschaften nur 15% bei jährlichen Nettogewinnen (nach Kosten und Abschreibungen) von bis zu 50.000 USD und steigt dann progressiv bis zum Steuerhöchstsatz von 34% an. Die Einkommenssteuer (Income Tax) liegt in Arizona bei 4,54% und ist damit der niedrigste Einkommenssteuersatz in den USA. Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) beträgt 5,6 %, in manchen Bezirken bzw. Städten von Arizona wird zusätzlich noch eine „County Tax“ fällig.

Infrastruktur

Arizona verfügt über ein sehr gut ausgebautes Verkehrsnetz. Es gibt neben einem interkontinentalen und einem internationalen Flughafen ebenso regionale Flughäfen, die von Bedeutung sind. Zudem existieren neun Bahngesellschaften mit einem gesamten Schienennetz von 2700 Kilometer. Kurzum: Arizona verfügt über eine hervorragende Infrastruktur, mit Strom, Straßen und Bahnlinien, die allesamt ausreichende Kapazitäten besitzen.

Arizona ist als hoch entwickelter Wirtschaftsstandort ein Magnet für in- und ausländische Unternehmen. Neben des ganzjährigen guten Klimas (300 Sonnentage im Jahr), der gut ausgebauten Infrastruktur und der steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten, die die USA bieten, ist Arizona ein attraktiver Investitionsstandort.

Planen Sie eine Firma in den USA zu gründen? Dann kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gern weiter und finden für Sie den passenden Standort in den USA.

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Einstellungspraxis für US-Gründungen: Affirmative Action

Einstellungspraxis für US-Gründungen: Affirmative Action

Die Planung, der Gründungsprozess und die offizielle Eintragung sind nur der Anfang für eine erfolgreiche Unternehmung in den USA. Darüber hinaus gilt es sich mit haftungsspezifischen Fragen des US-Rechts und insbesondere auch mit dem mitunter sehr eigenwilligen US Arbeitsrechts zu beschäftigen.
Im Jahre 1961 erging unter niemand anderen als John F. Kennedy, als Präsident der Vereinigten Staaten, auf Grundlage der Executive Order 10925 der erste Erlass zu den Affirmative Actions (oder auf Deutsch etwas verwirrend auch „positiven Diskriminierungen“). Ziel war es die Rassendiskriminierung im Rahmen des Einstellungsverfahrens von Arbeitnehmern zu bekämpfen und eine Einstellungspraxis, frei von Beurteilungen nach Herkunft oder Rasse, zu implementieren.
Diese von Kennedy vor über 40 Jahren initiierte Praxis hat auch für die moderne Einstellungspraxis in den USA weitreichende Konsequenzen, was bei Gründungen in den USA auch entsprechend zu beachten ist. Die Regelungsmaterie dürfte dem deutschen Unternehmer zwar dem Grunde nach aufgrund des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (oder auch Antidiskriminierungsgesetz genannt) seit einigen Jahren ein Begriff sein. Jedoch sind die praktischen Auswirkungen in den USA in der Regel um einiges weitgehender.

Zwingendend vorgeschriebene Affirmative Action Pläne

Sobald ein Unternehmen in den USA über $50.000 Umsatz aufgrund von Verträgen mit der Regierung der Vereinigten Staaten tätigt und mindestens 50 Arbeitnehmer beschäftigt, so muss ein derartiges Unternehmen zwingend über einen Affirmative Action Plan verfügen, in dem die Bemühungen des Unternehmens zur gleichberichtigten und nicht-diskriminierenden Einstellung zu erfassen sind. Es sollte insbesondere die Einstellungspraxis, das Recruitment und die Auswahl von Bewerbern mit Minderheitenstatus hinreichend dokumentiert werden. Denn: die Bundesarbeitsbehörde ist sodann berechtigt diesen Plan zur Überprüfung anzufordern und einzusehen.

Freiwillige Optierung zu Affirmativ Action Plänen

Einige US Unternehmen optieren darüber hinaus auch freiwillig, also ohne gesetzliche Anforderung, zu einem umfassenden Affirmative Action Plan. Dies ist z.B. der Fall, um einen etwaigen Ruf von diskriminierendem Einstellungsverhalten in der Vergangenheit entsprechend entgegenzuwirken. Aber auch ohne eine solche negative Vergangenheit optieren US Unternehmen oftmals aus Imagegründen und aufgrund der hohen gesellschaftlichen Brisanz dieses Themas zur Erstellung und Einhaltung eines Affirmative Action Planes.
Die Implementierung und Überwachung eines solchen Planes ist jedoch regelmäßig mit einem relativ hohem Arbeits-und Mittelaufwand verbunden, so dass es in der Regel größere Unternehmen sind, die in Lage sind sich einen solchen Plan „zu leisten“.

Unser Ausblick

Unabhängig davon, ob Ihre konkrete Unternehmung in den USA dem Erfordernis eines Affirmative Action Planes unterliegt oder nicht, ist das Thema der Allgemeinen Gleichberechtigung im Einstellungsverfahren ein Thema, dass man als deutscher Unternehmer in Hinsicht auf rechtliche Brisanz und Image nicht unterschätzen sollte.

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Texas der Lone Star State: Ist der US Bundesstaat ein lohnender Investitionsstandort?

Texas der Lone Star State: Ist der US Bundesstaat ein lohnender Investitionsstandort?

Der US-Bundesstaat Texas nimmt von seiner Reputation her gewiss einen gewissen Sonderstatus ein. Selbst für amerikanische Verhältnisse ist in Texas angeblich alles ein bisschen größer. Aber gilt das auch für den Sektor der Privatwirtschaft und wie sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ausländische Investoren und Gründer?

Allein von der Fläche wird Texas seinem Ruf gerecht und ist nach Alaska der zweitgrößte Bundesstaat der USA. Auch bevölkerungsmäßig ist Texas mit seinen beinahe 27 Millionen Einwohnern der zweitgrößte US Bundesstaat (hinter Kalifornien). Houston ist mit 2.1 Millionen Einwohnern die größte Stadt in Texas und zugleich die viertgrößte Stadt der USA.

Das Bruttosozialprodukt, die Forbes Liste und der Standort Houston

Das Bruttosozialprodukt Texas war im Jahr 2010 vergleichbar mit dem von Indien oder Kannada. Die Arbeitslosenrate in Texas lag Mitte 2013 bei 6.3%.

Insbesondere Houston, das Zentrum der Öl- und Naturgasförderung in Texas, tut sich derzeit als günstiger internationaler Geschäftsstandort hervor. 2013 wurde die Stadt nach der Krise wieder als günstiger Standort für Geschäft und Karriere („Best Place for Business and Careers“) gelistet. Bereits im Mai 2013 wurde die Stadt als „das Zentrum der Arbeitsplatzschaffung“ der USA von dem U.S. Bureau of Statistics bezeichnet, nachdem die Stadt in der Lage war, nach der Krise jedem verlorenen Job zwei neu hinzugewonnene gegenüber zu stellen. Diese starke wirtschaftliche Entwicklung wird auch auf den großen Anteil von ausländischen Firmengründungen und Firmenerweiterung im Zeitraum 2008 und 2010 zurückgeführt. In diesem Zeitraum siedelten sich über 100 ausländische neue Unternehmen in Houston an oder erweiterten ihren bestehenden Geschäftsbetrieb in der Stadt.  Der Port von Houston dient als internationaler Exportumschlagsplatz und die Exportzahlen übertrafen im Jahre 2013 die von New York. Da in der Stadt und im Umfeld ein hoher Anteil der Arbeitnehmer in der Ölindustrie tätig sind, ist – im Gegensatz zu den meisten anderen Wirtschaftsstandorten – ein hoher Ölpreis in Houston durchaus willkommen.

Die Besteuerung in Texas                                                                                                                 

Texas genießt einen gewissen „low taxes, low service“ (niedrige Steuern, wenig Service) Ruf. Texas ist dabei einer der wenigen US Bundesstaaten, in dem es keine bundesstaatliche Einkommenssteuer gibt. Die Einnahmen des Staates ergeben sich daher hauptsächlich aus Immobiliensteuern sowie Umsatzsteuer.

Unsere Einschätzung

Texas ist sicherlich nicht ein „traditioneller“ Gründungsstandort für ausländische Unternehmen und Investoren wie etwa Delaware, Nevada oder Florida. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung insbesondere der Region und Stadt Houston mit ihrem Hafen ist jedoch absolut beeindruckend. Je nach Branche und Geschäftsbetrieb könnte Houston der optimale Standort für Ihre Unternehmung sein.

Zögern Sie nicht, uns bei etwaigen Fragen zu kontaktieren.  Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Gründungsland USA: Die Top-Wirtschaftstrends 2014

Gründungsland USA: Die Top-Wirtschaftstrends 2014

Nach den Krisenjahren, die sowohl die Europäische Union als auch die USA hart getroffen haben, geht es langsam aber stetig wieder aufwärts. Wie aber sieht es mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten derzeit aus?  Wir haben uns die aktuellen Trends einmal für Sie näher angesehen.

1) Der US Arbeitsmarkt

Der amerikanische Arbeitsmarkt erholt sich auch weiterhin dank der stabilisierten Wirtschaftslage. Im Februar lag die Arbeitslosenrate bei guten 6.7%. Dies sind ganze 3 Prozent weniger als etwa im Winter 2010 und immerhin ein ganzes Prozent besser als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Im Hinblick auf die aktuelle Arbeitslosenrate sollte in jedem Falle auch noch bedacht werden, dass diese aufgrund des in weiten Teilen der USA unglaublich extremen Winters noch nicht saisonbereinigt ist. Für Gründer und Investoren könnte 2014 ein gutes Jahr sein, um Fachleute und Top-Talente in den USA anzuwerben.

2) Der Immobilienmarkt

Der amerikanische Immobilienmarkt hat sich beruhigt und sitzt nun wieder fester im Sattel. Die Preisentwicklung für das laufende Jahr ist allerdings noch nicht ganz absehbar. Die Zinsen sind derzeit jedenfalls noch günstig (wobei auch nicht mehr ganz so günstig wie noch Mitte letzten Jahres) und auch die verbesserte Arbeitsmarktsituation könnte sich in den nächsten Monaten positiv auf die Nachfrage nach neuen Immobilien auswirken.

3) Geringe Inflation und niedriges Zinslevel

Die Inflation in den USA dürfte sich weiterhin um die 1 Prozent bewegen, was ungefähr der Hälfte des von der FED angestrebten Langzeitziel entspricht. Die Leitzinsen der Federal Reserve Bank werden wohl zwischen null und 0,25 Prozent liegen. Gerade Gründer und Investoren, die Gesellschaften in den USA gründen möchten, dürften diese Rahmenbedingungen für 2014 als äußerst günstig bewerten. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass das Zinslevel auf Dauer auf einem derart niedrigen Niveau verbleibt.

4) Der volkswirtschaftliche Trend

Der Einfluss der Krise auf die volkswirtschaftliche Entwicklung der USA wird zunehmend geringer. Es wird davon ausgegangen, dass das Wirtschaftswachstum im Laufe des Jahres einiges an Fahrt aufnehmen wird. Die finanziellen Anreize der FED sowie der derzeit boomende Aktienmarkt tun ihr übriges. Auch der volkswirtschaftliche Trend der USA deutet auf einen guten Zeitpunkt für eine Expansion in den US Markt hin.

5) Unser Ausblick

Der Stand vor der Krise ist auch in den USA noch nicht erreicht. Insbesondere hinsichtlich des Immobilienmarktes, mit seiner im Krisenjahr zerplatzten Blase, ist dies natürlich auch gar nicht wünschenswert. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und das derzeitige Investitionsklima sind jedoch als positiv zu bewerten.

Zögern Sie nicht, uns mit weiteren Fragen zu kontaktieren. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Neue Initiative New Yorks: Steuerfreiheit bis zu 10 Jahren!

Neue Initiative New Yorks: Steuerfreiheit bis zu 10 Jahren!

Wir haben in der Vergangenheit schon des Öfteren über den wirtschaftlichen Konkurrenzkampf der US Bundesstaaten untereinander berichtet. Der Bundesstaat New York ist mit seiner jüngsten Kampagne äußerst kreativ geworden. Unter der Führung von  Andrew Cuomo, dem Gouverneur New Yorks, ist das Projekt START-UP NY Anfang 2014 in Kraft getreten, wonach für bestimmte Unternehmen bis zu 10 Jahren Steuerfreiheit möglich ist.

Das START-UP NY Programm

Unter dem START-UP NY sind 55 steuerfreie Zonen an 55 Universitäten des Bundesstaats New York außerhalb von New York City sowie einigen ausgewählten Privatuniversitäten eingerichtet worden. Diesen für das Programm ausgewählten Universitäten ist es ermöglicht worden, hierfür verfügbare Flächen auf oder in der Nähe des jeweiligen Campus vorzusehen, und einen Plan zu entwickeln, welcher Art von Businesstypen die jeweiligen steuerfreien Zonen angeboten werden sollen. Die Vorzüge bei der Teilnahme an dem Programm sind attraktiv. Bei Partnerschaft mit einer der ausgewählten Universitäten locken u.a. Steuerfreiheit für eine Periode von bis zu 10 Jahren für:

– Einkommensteuer

– Umsatzsteuer (“Sales Tax”)

– Grundstücks- und Körperschaftssteuer

Hauptziel der Initiative sind Forschungs- und Entwicklungs- sowie High-Tech und Start-Up Unternehmen und vor allem Unternehmen, die nicht bereits im Bundesstaat New York angesiedelt sind. Unternehmen, die an der Teilnahme des Programmes interessiert sind, müssen sich dabei direkt bei der jeweiligen Universität mit der sie eine entsprechende Partnerschaft eingehen wollen, bewerben.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Die Voraussetzungen zur Teilnahme sind jedoch nicht unbedingt ohne. Neben weiteren Voraussetzungen, muss ein interessiertes Unternehmen ein Start-Up Unternehmen außerhalb New Yorks sein und seinen Sitz nach New York verlegen oder ein in New York bereits etabliertes Unternehmen muss expandieren. Zudem müssen die Unternehmen mit der Mission und den Zielen der jeweiligen Bildungsreinrichtung übereinstimmen, einen positiven Einfluss auf die Kommunen haben und Arbeitsplätze schaffen.

Bestimmte Geschäftsfelder sind von dem Programm ausdrücklich ausgeschlossen, beispielsweise:

– Immobilienmanagement und Immobilienverwaltungsgesellschaften

– Restaurant und Gastronomiebetriebe

– Anwaltskanzleien und Steuerberatungsgesellschaften

– Finanzdienstleistungen

Auch Unternehmen, die mit bereits in New York angesiedelten Unternehmen in direkter Konkurrenz stehen, sind ggf. von der Teilnahme an dem Programm ausgeschlossen.

Unser Ausblick

Der Ansturm auf das Programm von interessierten Start-Ups und Unternehmen ist enorm. Bereits noch vor Inkrafttreten hatten sich bereits über 800 für die Teilnahme beworben.

Wir denken, dass bei potentiellem Interesse nicht zu lange gezögert werden sollte. Zögern Sie Ihrerseits nicht,  mit uns hinsichtlich Ihrer Unternehmensplanung in den USA mit uns in Kontakt zu treten.

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Gründungsklima USA: Die Top 10 Staaten für Ihre Gründung in Amerika

Gründungsklima USA: Die Top 10 Staaten für Ihre Gründung in Amerika

Die Frage „Gründung oder Markterweiterung in die USA“  ist für viele Unternehmer, Gründer und Investoren eine grundsätzliche Frage. Sobald man sich aber mit dieser Thematik näher auseinandersetzt, stellt sich jedoch relativ bald die Frage: „Welcher Bundesstaat der US ist optimal für uns?“.

Je nach Industriezweig: Die geographischen Rahmenbedingungen

Allein aufgrund der enormen Größe des Landes mit seinen unterschiedlichen Klima und Zeitzonen mögen je nach Branche bereits geographische Gesichtspunkte von entscheidender Bedeutung sein. Sofern dies jedoch für Ihre Unternehmung nicht von entscheidender Bedeutung ist, stellt sich die Frage: „Welcher Bundesstaat stellt derzeit besonders attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Unternehmen“?

Anreize, Wirtschaftsleistung und wirtschaftsrechtliche Voraussetzungen

Eine Frage die sich die Amerikaner auch regelmäßig selbst stellen. Die Stiftung des US Chamber of Commerce (die amerikanische Handelskammer) hat diesbezüglich 2013 einen detaillierten Report herausgegeben. Getestet und bewertet wurden fünf Kategorien.

Der „Klassenprimus“ dieser Studie war erstaunlicherweise der Bundesstaat Utah. Dieser kam in die Top 10 in jeder bewerteten Kategorie und belegte den 3. Platz für die Bewertung der Gesamtwirtschaftsleistung.

Die Top 10 insgesamt

Weitere ebenfalls gut platzierte Bundesstaaten sind z.B. Texas, Colorado und mit leichten Abstrichen Washington.

Die Top 10 Bundesstaaten der Kategorie Rahmenbedingungen und Wirtschaftsleistung insgesamt waren:

  • ·         Nord Dakota
  • ·         Texas
  • ·         Utah
  • ·         Wyoming
  • ·         Virginia
  • ·         Washington
  • ·         Oklahoma
  • ·         Louisiana
  • ·         Maryland
  • ·         Iowa

Interessant ist, dass mit Nord Dakota, Oklahoma and Wyoming eher bisherige „Mauerblümchen“ mehr in den wirtschaftlichen Mittelpunkt rücken. Wesentlicher Hintergrund bei diesen drei Staaten dürfte aber wohl vor allem deren Energiereichtum sein. Die weitere Entwicklung bleibt also abzuwarten. Washington, Utah, Maryland Virginia dürften ihre Toppositionen wohl der ausgeprägten High-Tech-Industrie sowie dem vermehrten Kraftstoffanbau verdanken.

Einzelkategorien

In den bewerteten Einzelkategorien sind sodann weitere Bundesstaaten, wie z.B. Arizona oder Florida, vertreten.

Die Top Ten der Kategorie Unternehmertum und Innovation („Entrepreneurship and Innovation“) listetet die folgenden Bundesstaaten:

  •     Maryland
  •     Colorado
  •     Virginia
  •     Utah
  •     Massachusetts
  •     Texas
  •     Washington
  •     Arizona
  •     Georgia
  •     Florida

Der Gesamtausblick

Die hier auszugsweise angerissenen Ergebnisse des Reports dürften wieder einmal folgenden Punkt für den geneigten deutschen Gründer verdeutlichen:

Die unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen innerhalb der Bundesstaaten unterscheiden zum Teil wesentlich erheblicher als man allgemein aus europäischer Sicht aus annimmt. Der Wettbewerb ständig neue Unternehmen in den eigenen Bundesstaat anzulocken läuft.

Es lohnt sich daher eine genaue und detaillierte Bedarfsanalyse vor Realisierung Ihres Vorhabens. Wie die Studie zeigt, sind nicht immer die üblichen Verdächtigen, wie etwa Delaware oder Florida, auch die für Sie am besten geeigneten Kandidaten.

Fragen Sie uns bei Unklarheiten! Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA