Warum die Vereinigten Staaten von Amerika das OECD CRS-Abkommen nicht unterschreiben…

Bei einem Treffen im Herbst 2014 in Berlin haben sich 91 Länder auf einen automatischen Austausch von Kontodaten geeinigt – der so genannte OECD Common Reporting Standard (CRS).

Es ist für viele Unternehmer, Finanzexperten und Politiker unerklärlich, warum die USA das CRS-Abkommen nicht unterschreiben. Dabei ist allgemein bekannt wie streng die USA beim Thema Steuerverkürzung eingreifen und gehen beispielsweise massiv immer wieder gegen Schweizer Banken vor. Dabei haben die USA selbst den Europäern die Vorlage für den Informationsaustausch geliefert in Form des eigenen U.S. FACTA Abkommens. Die USA haben in diesem Zusammenhang bilaterale Abkommen („Inter Governmental Agreements“) mit dutzenden Staaten abgeschlossen, darunter den meisten der europäischen Staaten, welche die rechtliche Grundlage für den automatischen Datenaustausch von Kontodaten von US-Staatsbürgern schaffen. Viele dieser Abkommen sind wechselseitig abgeschlossen – sie sehen also vor, dass auch die Amerikaner Kontodaten von Nicht-US-Steuerzahlern an die Finanzbehörden der jeweiligen zutreffenden Länder weitergeben. Allerdings werden in diesem Informationsaustausch nur die Daten persönlicher Konten erfasst. Wer als Ausländer also z.B. eine US-Gesellschaft besitzt, ist nicht von der Datenweitergabe betroffen. Anders als es der Common Reporting Standard (CRS) vorsieht, geben die USA nur Daten persönlicher Konten weiter. Konten von US-Gesellschaften, an denen ausländische Steuerzahler maßgeblich beteiligt sind, werden nicht weitergegeben. In der Realität werden die meisten mittleren und größeren Investitionen und Anlagen in den USA von Ausländern ohnehin über US-Gesellschaften getätigt, insofern ist der Austausch persönlicher Kontodaten im Hinblick auf den möglichen Verlust von Investitionen wenig problematisch.

Den USA geht es dabei hauptsächlich – wie so oft – nur um ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen. Die USA sind nach wie vor der größte Finanzplatz für Auslandsvermögen weltweit. Und wenn es nach der US-Regierung und der US-Finanzbranche geht, soll dies auch in Zukunft so bleiben. Man könnte also vermuten, die USA gefallen sich sehr in der Rolle der größten „legalen“ Steueroase der Welt. Das erklärte Ziel ist und bleibt es so viel wie möglich (frei werdendes) ausländisches Vermögen in die USA zu lenken. Am schnellsten bekommt man einen Eindruck davon, wenn man ein Bankkonto in den USA eröffnen möchte. Im Vergleich zu den komplizierten hiesigen Compliance-Prüfungen bei der Kontoeröffnung, erfolgt die Eröffnung eines US-Kontos innerhalb weniger Stunden inkl. Kreditkarte.

Weitere Informationen zu einer Firmengründung in den USA finden Sie auf unserer Webseite unter: http://www.emskg.de/de/firmengruendung-usa.html

Neue Initiative New Yorks: Steuerfreiheit bis zu 10 Jahren!

Neue Initiative New Yorks: Steuerfreiheit bis zu 10 Jahren!

Wir haben in der Vergangenheit schon des Öfteren über den wirtschaftlichen Konkurrenzkampf der US Bundesstaaten untereinander berichtet. Der Bundesstaat New York ist mit seiner jüngsten Kampagne äußerst kreativ geworden. Unter der Führung von  Andrew Cuomo, dem Gouverneur New Yorks, ist das Projekt START-UP NY Anfang 2014 in Kraft getreten, wonach für bestimmte Unternehmen bis zu 10 Jahren Steuerfreiheit möglich ist.

Das START-UP NY Programm

Unter dem START-UP NY sind 55 steuerfreie Zonen an 55 Universitäten des Bundesstaats New York außerhalb von New York City sowie einigen ausgewählten Privatuniversitäten eingerichtet worden. Diesen für das Programm ausgewählten Universitäten ist es ermöglicht worden, hierfür verfügbare Flächen auf oder in der Nähe des jeweiligen Campus vorzusehen, und einen Plan zu entwickeln, welcher Art von Businesstypen die jeweiligen steuerfreien Zonen angeboten werden sollen. Die Vorzüge bei der Teilnahme an dem Programm sind attraktiv. Bei Partnerschaft mit einer der ausgewählten Universitäten locken u.a. Steuerfreiheit für eine Periode von bis zu 10 Jahren für:

– Einkommensteuer

– Umsatzsteuer (“Sales Tax”)

– Grundstücks- und Körperschaftssteuer

Hauptziel der Initiative sind Forschungs- und Entwicklungs- sowie High-Tech und Start-Up Unternehmen und vor allem Unternehmen, die nicht bereits im Bundesstaat New York angesiedelt sind. Unternehmen, die an der Teilnahme des Programmes interessiert sind, müssen sich dabei direkt bei der jeweiligen Universität mit der sie eine entsprechende Partnerschaft eingehen wollen, bewerben.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Die Voraussetzungen zur Teilnahme sind jedoch nicht unbedingt ohne. Neben weiteren Voraussetzungen, muss ein interessiertes Unternehmen ein Start-Up Unternehmen außerhalb New Yorks sein und seinen Sitz nach New York verlegen oder ein in New York bereits etabliertes Unternehmen muss expandieren. Zudem müssen die Unternehmen mit der Mission und den Zielen der jeweiligen Bildungsreinrichtung übereinstimmen, einen positiven Einfluss auf die Kommunen haben und Arbeitsplätze schaffen.

Bestimmte Geschäftsfelder sind von dem Programm ausdrücklich ausgeschlossen, beispielsweise:

– Immobilienmanagement und Immobilienverwaltungsgesellschaften

– Restaurant und Gastronomiebetriebe

– Anwaltskanzleien und Steuerberatungsgesellschaften

– Finanzdienstleistungen

Auch Unternehmen, die mit bereits in New York angesiedelten Unternehmen in direkter Konkurrenz stehen, sind ggf. von der Teilnahme an dem Programm ausgeschlossen.

Unser Ausblick

Der Ansturm auf das Programm von interessierten Start-Ups und Unternehmen ist enorm. Bereits noch vor Inkrafttreten hatten sich bereits über 800 für die Teilnahme beworben.

Wir denken, dass bei potentiellem Interesse nicht zu lange gezögert werden sollte. Zögern Sie Ihrerseits nicht,  mit uns hinsichtlich Ihrer Unternehmensplanung in den USA mit uns in Kontakt zu treten.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Firmengründung in Florida

FLORIDA ist ein Bundesstaat im Südosten der USA und ist bei Firmengründungen in den USA sehr beliebt. Er ist auch bekannt als der Sunshine State (deutsch: Sonnenschein-Staat). Der Name „Florida“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet „Das Land der Blumen“. Der Staat wurde von den spanischen Entdeckern während der Osterzeit entdeckt. Ostern auf Spanisch heißt Pascua Florida. Die Bundesstaatenabkürzung für Florida lautet FLA. und die postalische Abkürzung ist FL. Das Emblemtier Floridas (Florida State Animal) ist der Florida Panther. Die Hauptstadt des beliebten US-Ferienziels ist Tallahassee.

Florida ist über 150000 km² groß: Von Pensacola nach Key West erstreckt sich der Staat über rund 1342 km. Die Halbinsel, die von den geschmolzenen Eismassen der Eiszeit geformt wurde, bekam ihre charakteristische Landschaft vor etwa 6000 Jahren. Zahlreiche Flüsse und rund 30000 kleine und große Seen prägen die Natur, in der die höchste Erhebung nur ganze 103 m über Meeresniveau hinausragt.

Die letzten 100 Jahre haben das Land mit seinen 18,1 Mio. Einwohnern nicht nur zum viertbevölkerungsreichsten US-Bundesstaat gemacht, sondern auch zu einem der wohlhabendsten. Die Stimmung ist kosmopolitisch. Eine Ausnahme bildet dabei nur der Nordwesten – der sogenannte Panhandle. Seine Bewohner sind als Patrioten bekannt und als Waffennarren berüchtigt.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA