Warum die Vereinigten Staaten von Amerika das OECD CRS-Abkommen nicht unterschreiben…

Bei einem Treffen im Herbst 2014 in Berlin haben sich 91 Länder auf einen automatischen Austausch von Kontodaten geeinigt – der so genannte OECD Common Reporting Standard (CRS).

Es ist für viele Unternehmer, Finanzexperten und Politiker unerklärlich, warum die USA das CRS-Abkommen nicht unterschreiben. Dabei ist allgemein bekannt wie streng die USA beim Thema Steuerverkürzung eingreifen und gehen beispielsweise massiv immer wieder gegen Schweizer Banken vor. Dabei haben die USA selbst den Europäern die Vorlage für den Informationsaustausch geliefert in Form des eigenen U.S. FACTA Abkommens. Die USA haben in diesem Zusammenhang bilaterale Abkommen („Inter Governmental Agreements“) mit dutzenden Staaten abgeschlossen, darunter den meisten der europäischen Staaten, welche die rechtliche Grundlage für den automatischen Datenaustausch von Kontodaten von US-Staatsbürgern schaffen. Viele dieser Abkommen sind wechselseitig abgeschlossen – sie sehen also vor, dass auch die Amerikaner Kontodaten von Nicht-US-Steuerzahlern an die Finanzbehörden der jeweiligen zutreffenden Länder weitergeben. Allerdings werden in diesem Informationsaustausch nur die Daten persönlicher Konten erfasst. Wer als Ausländer also z.B. eine US-Gesellschaft besitzt, ist nicht von der Datenweitergabe betroffen. Anders als es der Common Reporting Standard (CRS) vorsieht, geben die USA nur Daten persönlicher Konten weiter. Konten von US-Gesellschaften, an denen ausländische Steuerzahler maßgeblich beteiligt sind, werden nicht weitergegeben. In der Realität werden die meisten mittleren und größeren Investitionen und Anlagen in den USA von Ausländern ohnehin über US-Gesellschaften getätigt, insofern ist der Austausch persönlicher Kontodaten im Hinblick auf den möglichen Verlust von Investitionen wenig problematisch.

Den USA geht es dabei hauptsächlich – wie so oft – nur um ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen. Die USA sind nach wie vor der größte Finanzplatz für Auslandsvermögen weltweit. Und wenn es nach der US-Regierung und der US-Finanzbranche geht, soll dies auch in Zukunft so bleiben. Man könnte also vermuten, die USA gefallen sich sehr in der Rolle der größten „legalen“ Steueroase der Welt. Das erklärte Ziel ist und bleibt es so viel wie möglich (frei werdendes) ausländisches Vermögen in die USA zu lenken. Am schnellsten bekommt man einen Eindruck davon, wenn man ein Bankkonto in den USA eröffnen möchte. Im Vergleich zu den komplizierten hiesigen Compliance-Prüfungen bei der Kontoeröffnung, erfolgt die Eröffnung eines US-Kontos innerhalb weniger Stunden inkl. Kreditkarte.

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Alabama – „Sweet Home Alabama“ ein Top-Standort der Autoindustrie

Alabama gehört zu den Südstaaten der USA, begrenzt wird der Staat im Norden von Tennessee, im Osten von Georgia, im Westen durch den Mississippi und im Südosten von Florida. Der Staat zählt fast 5 Millionen Einwohner, die sich auf einer Fläche von rund 136.000 Quadratkilometer verteilen. Die Hauptstadt ist Montgomery, die allerdings nur die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates ist. Die größte Stadt ist Birmingham. Alabama hat landschaftlich viel zu bieten, im Süden an der Goldkäste Sandstrände und im Landesinneren viele historische Spuren der indianischen und afro-amerikanischen Geschichte. Der Staat gilt als eher konservativ eingestellt. Alabama ist wohl der „typische“ Südstaaten-Staat überhaupt, im Sommer die drückende, schwüle Wärme, alles etwas ländlicher, eben konservativ und familiär. Bis heute blieb Alabama, vielleicht auch deshalb, im Vergleich zu anderen Südstaaten weitgehend vom Tourismus verschont. Doch der Bundesstaat hat mehr zu bieten als Baumwolle und Erdnüsse.

Wirtschaft

Alabama besteht landwirtschaftlich zu 50 Prozent aus Kiefer- und Laubwäldern, weshalb es in dem Staat auch eine große Forst- und Holzwirtschaft gibt. Der industrielle Anteil der Wirtschaft war im 19. Und 20. Jahrhundert vornehmlich auf die Textilindustrie ausgerichtet und da speziell auf die Produktion und Weiterverarbeitung von Baumwolle. In der Gegend um Birmingham, die auch die größte Stadt Alabamas ist, ist die Eisen- und Stahlindustrie vertreten, da es dort ein vermehrtes Eisenerz Vorkommen gibt. Die Autoindustrie spielt inzwischen ebenso eine essenzielle Rolle für die Region, so hat beispielsweise die Daimler AG einen Sitz in Alabama. Daimler verhalf gewissermaßen der ehemaligen Baumwollregion Tuscaloosa, sich zu einem Top-Industriestandort zu etablieren. Der Name der Stadt hat indianischen Ursprung und bedeutet so viel wie „schwarzer Krieger“ und wurde zu Ehren des damaligen Häuptlings vergeben. Die Region um Tuscaloosa wirbt heute, zurecht, stolz damit ein wichtiger Standort sowohl für die Autoindustrie als auch Luft- und Raumfahrt und Alternativenergien zu sein. Viele große Namen aus der Branche sind hier vertreten: Michelin, Faurecia, Brose, Johnsin Controls, um nur einige zu nennen. Die Daimler AG veränderte in der Region vieles, ging aber auch ein Risiko ein, in einer Region Autos zu produzieren, in der bis dato noch nie zuvor ein Auto produziert worden war. Für Alabama trat damit eine rasante Industrialisierung in Gang. Daimler zog so Zulieferer an, um das Werk direkt vor Ort beliefern zu können. Was Daimler als Vorreiter schaffte, weckte auch das Interesse anderer Automobilhersteller. Heute sind in Alabama, neben Daimler, drei weitere große Autohersteller mit eigenen Werken vertreten. Honda und Hyundai bauen Autos und Toyota Motoren. Es werden so insgesamt 915 000 Autos pro Jahr gefertigt. Mercesdes-Benz U.S. International, eine Tochtergesellschaft der Daimler AG baut in Tuscaloosa die Mercesdes-Benz M-Klasse, seit 2005 die R- und GL-Klasse und seit 2014 auch die C-Klasse für den amerikanischen Markt. Daimler ist ohne Zweifel der größte Arbeitgeber der Region. Vor 20 Jahren hatte Daimler noch zwei weitere Standorte in den USA zur Auswahl, doch die Wahl als Investitionsstandort fiel damals bewusst auf Alabama, nicht nur wegen der Subventionen von über 250 Millionen Dollar, sondern auch aufgrund des vergleichbaren günstigen Landes, den Steuererleichterungen und der guten Infrastruktur. Allessamt Faktoren, die auf Investoren anziehend wirken.

Steuern

Schon häufig haben wir über das Steuersystem der USA berichtet. Hier noch einmal wichtige Eckpunkte. Grundsätzlich ist zu bemerken, dass die Einkommenssteuer in den USA wesentlich niedriger als in Deutschland ist. Es wird in zwei Arten von Einkommenssteuer unterschieden: die federal income tax (Bund) und die state income tax (Bundesstaat). In manchen Bundesstaaten wird ebenfalls eine sogenannte community tax oder local tax erhoben, die von den einzelnen Kommunen erhoben werden. Die federal taxes werden an die Steuerbehörde der USA abgeführt, an die Internal Revenue Service, kurz IRS. Der IRS ist eine Regierungsbehörde, die dem amerikanischen Finanzministerium unterstellt ist. Die Bundeseinkommenssteuer sieht einen progressiven Steuertarif vor, der 10 % des steuerpflichtigen Einkommens beträgt und steigen kann. Die state income tax variiert in ihrer Höhe von Bundesstaat zu Bundesstaat. In Alabama liegt die state income tax zwischen 2,0 und 5,0 %. Um eine doppelte Besteuerung des Einkommens zu vermeiden, wurde zwischen den USA und Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen. Auch die Körperschaftssteuer, die sogenannte corporate income tax, wird vom Bund und den Staaten erhoben. Der Körperschaftssteuersatz beginnt bei 15 % und kann je nach Höhe des steuerpflichtigen Einkommens auf bis 35 % ansteigen.

Alabama ist ein ökonomisch aufstrebender und durchaus interessanter Standort für Investoren in den USA. Sie sind ebenfalls interessiert an einer Firmengründung oder Expansion in den USA? Dann kontaktieren Sie uns gern. Wir stehen Ihnen als kompetenter Partner jederzeit zur Seite. Ob Alabama oder ein anderer wirtschaftlich und steuerlich attraktiver Bundesstaat – wir finden den passenden Standort gemeinsam! Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

 

Firmengründung in den USA: North Dakota – Der Ölboom der USA

North Dakota ist ein, im Norden der USA gelegener, Bundesstaat, der an Kanada grenzt. Der Name Dakota stammt von der Kultur der Ureinwohner Amerikas, den Dakota-Indianern. Diese gehören zu einer Untergruppe der Sioux Indianer, welche in der Region des heutigen North Dakota ansässig waren. Der Staat zählt rund 740.000 Einwohner, die sich auf einer Fläche von 183.000 km2 verteilen. Die Hauptstadt ist Bismarck. Die zweitgrößte Stadt des Staates ist gelegen am Missouri River und gilt als Handelszentrum für Weizen und Vieh. Der deutsche Name, den die Stadt „Bismarck“ trägt, ist zurückzuführen auf den deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck. Mit der Vergabe seines Namens wollte man ihn einerseits ehren und andererseits deutsche Einwanderer als Investoren in den Staat locken. North Dakota ist im Vergleich zu anderen US-Bundesstaaten gemessen an der Bevölkerungsdichte eher klein. Die meisten Einwohner sind nordeuropäischer Abstammung. Die größten Gruppen der Bevölkerung bilden die Deutschen mit einem Anteil von rund 44 Prozent, gefolgt von Norwegern, Iren, Schweden und Indianern.

Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt von North Dakota beläuft sich auf etwa 28 Milliarden US-Dollar. Obwohl immer weniger Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt sind, spielt diese weiterhin eine wichtige Rolle und trägt dazu bei, dass North Dakota einer der führenden Staaten im Anbau von verschiedenen Getreidesorten ist. Wichtige Erzeugnisse sind Getreide wie Roggen, Weizen und Gerste aber auch Produkte wie Kartoffeln und Flachs. Für die Landwirtschaft sind ebenso die Rinder- und Truthanzucht von Bedeutung. Die industrielle Produktion in dem Staat ist allerdings eher gering. Der größte wirtschaftliche Erfolg kann durch die Ölindustrie verzeichnet werden. North Dakota wird als das neue Ölland schlechthin in den USA gesehen. Ein Ölfeld ist hier so groß wie Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen. Mit der neuen Fördertechnik „Fracking“ werden so täglich 1,1 Millionen Fass gefördert. Eine Menge, mit der man beispielsweise 15 Züge mit jeweils 100 Wagons füllen könnte. „Fracking“ wurde hier perfektioniert, eine Methode der Ölgewinnung, die allerdings mehr als umstritten ist, da einerseits Erdbeben ausgelöst werden könnten und andererseits das Trinkwasser stark verunreinigt wird. Öl und Gas werden dabei unter hohem Druck mithilfe eines Gemisches aus Wasser und Chemikalien, aus tief in der Erde liegenden Steinschichten, gepresst. Die Idee geht in North Dakota auf, was sich unter anderem in der äußerst niedrigen Arbeitslosenquote von sechs Prozent zeigt. Die Löhne sind überdurchschnittlich gut. Williston, eine südlich gelegene Stadt, gilt als Zentrum des Ölbooms. Ursprünglich eine Stadt, die eher der Landwirtschaft verschrieben war, in der aufgrund der günstigen geologischen Gesteinsformation für das „Fracking“ aber ein enormer Aufschwung für die Ölindustrie begann. Der technische Fortschritt und der globale Anstieg des Ölpreises haben der Region zu einem merklichen Ölboom verholfen.

Steuern

In North Dakota gelten, wie in den meisten Bundesstaaten, die grundsätzlichen Steuerstrukturen der USA. In den USA beträgt die Körperschaftssteuer (Federal Tax) für aktive Gesellschaften nur 15% bei jährlichen Nettogewinnen (nach Kosten und Abschreibungen) von bis zu 50.000 USD und steigt dann progressiv bis zum Steuerhöchstsatz von 34% an. Die Einkommenssteuer (Income Tax) liegt in North Dakota zwischen 2 bis 6%. Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) beträgt 5%.

North Dakota ist vor allem aufgrund der boomenden Ölindustrie ein interessanter Standort für ausländische Investoren. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut und die Wirtschaft entwickelt sich zunehmend positiv. Sie sind interessiert in den USA zu gründen? Dann kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie als kompetenter Partner in allen Belangen einer Firmengründung in den USA gern und helfen Ihnen den passenden Standort zu finden.

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Firmengründung in den USA: Das wirtschaftsstarke Colorado

Colorado gehört zu einem der wirtschaftsstärksten Bundesstaaten der USA. Der Bundesstaat ist mit einer Gesamtfläche von 269.837 km2, vergleichsweise so groß wie Großbritannien, sehr zentral in den USA gelegen. In Colorado leben rund 5,356 Millionen Menschen. Die größte Stadt Denver, ist zugleich auch die Hauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum des Staates. Als ein Teil der sogenannten Mountain States, die von den Rocky Mountains durchzogen werden, ist Colorado der höchstgelegene Staat der USA. Seinen Namen erhielt der Staat vom Colorado River, zurück zuführen auf die früheren spanischen Eroberer des Gebietes, aufgrund des rötlichen Schlamms, den der Fluss mit sich führt. Er ist einer der größten und wichtigsten Flüsse Nordamerikas.

Wirtschaft

Colorado hat sich im Laufe der Jahre ein breit gefächertes Netz an Infrastruktur und Wirtschaft aufgebaut. Es ist also kein Wunder, dass der Bundesstaat wirtschaftlich gesehen einer der ergebnisreichsten und effektivsten in den USA ist. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 295,3 Milliarden US-Dollar (Stand 2012), damit liegt der Staat auf Rang 7 im nationalen Vergleich der USA. Landwirtschaft spielt eine große und bedeutende Rolle. Durch die Lage Colorados, in den Bergen, bietet sich vor allem die Viehzucht an, von Masttieren, Schafen und Rindern. Weinbau und der Anbau von Obst und Gemüse werden ebenso im großen landwirtschaftlichen Stil betrieben. In Colorado findet man ein hohes Vorkommen an Bodenschätzen, unter anderem Silber, Kohle, Kupfer und Edelsteine, seit den 1950er Jahren werden diese zusätzlich durch Uran und Erdöl ergänzt.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben sich zudem Industrie- und Dienstleistungsbereiche entwickelt. Die Wirtschaft des Staates ist sehr breit gefächert. Neben dem Tourismus ist vor allem die Firmendichte im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und Hightech Branche hervorzuheben. Das wirtschaftliche Zentrum bildet die Hauptstadt Denver, in der mehr als die Hälfte der rund 5 Millionen Einwohner Colorados leben und arbeiten.

Infrastruktur

Die Infrastruktur von Colorado ist sehr gut ausgebaut, das Verkehrsnetz vor Ort ist mit Straßen-, Zug- und Luftverkehr verbunden. Vor allem die Highway-Infrastruktur in Colorado erhält die ökonomische Vitalität des Staates. Colorado verfügt zudem über mehrere internationale und nationale Flughäfen. Ab 2016 soll es eine Bahnstrecke geben, die den Flughafen in Denver direkt mit der Innenstadt verbindet. Der Bundesstaat kann vor allem durch seine sehr günstige Lage überzeugen.

Steuern

In Colorado gelten, wie in den meisten Bundesstaaten, die grundsätzlichen Steuerstrukturen der USA. In den USA beträgt die Körperschaftssteuer (Federal Tax) für aktive Gesellschaften nur 15% bei jährlichen Nettogewinnen (nach Kosten und Abschreibungen) von bis zu 50.000 USD und steigt dann progressiv bis zum Steuerhöchstsatz von 34% an. Die Einkommenssteuer (Income Tax) liegt in Colorado bei 4,64%. Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) beträgt 2,9%, in manchen Bezirken bzw. Städten von Colorado wird zusätzlich noch eine „County Tax“ fällig.

Fazit

Colorado verfügt über ein starkes wirtschaftliches Wachstum, eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur und eine angenehme Flora und Fauna. Hinzukommt, dass Colorado der Staat mit den besten Wirtschaftsprognosen für die kommende Zeit ist. Ein Anreiz für ausländische Investoren sich hier niederzulassen.

Möchten auch Sie von der Vielfalt des Bundesstaates und den steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten der USA profitieren? Dann kontaktieren Sie uns wir helfen Ihnen gern weiter und beraten Sie!

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USA – Wirtschaftstrends 2015

Amerika erwirtschaftet ca. ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens und zählt somit zur global stärksten Wirtschaftsmacht. Die Weltwirtschaft wird laut Prognosen im Jahr 2015 um fast 4% ansteigen. Bei diesem Vorhaben ist die USA vorne dabei und sichert sich einen festen Platz unter den stärksten Volkswirtschaften.

Allgemeine Wirtschaftsprognos 2015

Nach einem leichten Anstieg 2014 soll es in diesem Jahr weiter nach vorne gehen. Laut Prognosen wird das Bruttoinlandsprodukt 2015 um 3,1% steigen. Die Investitionsneigung ist bereits 2014 deutlich gestiegen und wird auch in diesem Jahr den Aufwärtstrend verfolgen. Durch ein anziehendes Einkommen und die Steigerung des Haushaltsvermögens, wird der Konsum der Amerikaner auch in diesem Jahr weiter steigen. 2014 verbucht Amerika einen 2,4% starken Konsum, der sich 2015 auf 2,9% erhöhen wird. Auch die sinkenden Benzinpreise tragen zu dieser positiven Entwicklung bei und motivieren die Bevölkerung.

Branchentrends 2015

In der amerikanischen Wirtschaft kristallisieren sich Branchentrends für dieses Jahr wie folgt heraus:

Positiv mit Aufschwung

Immobilien: Nach dem Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes erholt sich die Branche. Durch die sinkende Arbeitslosigkeit und die stetig wachsende Wirtschaft, wird die Branche wieder angetrieben.

Maschinenbau: Bereits 2014 verbuchte die Maschinenbaubranche einen Aufwärtstrend, der sich auch 2015 weiter fortsetzen wird.

Chemie: Die Chemiebranche wird aller Voraussicht nach weiter wachsen und einen prozentualen Anstieg von 3,4% 2015 erreichen.

Kfz: Die Automobilbranche hat sich von der Finanzkrise erholt. Durch günstige Finanzierungsangebote und einen sinkenden Benzinpreis wird die Kfz-Branche angekurbelt.

Umwelttechnik: Vor allem der Wassersektor kann einen Aufschwung verbuchen, seitdem Mitte 2014 ein Finanzierungspaket von ca. 20 Mrd. US$. genehmigt wurde. Der neue „Clean Power Plan“ der US-Umweltschutzbehörde EPA könnte in den nächsten Jahren zu steigenden Investitionen im Bereich klimafreundliche Energietechnik führen.

Öl und Gas: Diese Branche wird in den nächsten Jahren, wie bereits in den Jahren zuvor, ein wachstumsstarker Bereich bleiben.

Neutral

Elektro: Die Elektrobranche verzeichnet seit 2014 ein leichtes Absatzwachstum, welches weiter stabil bleiben soll. Die Konsumelektronik setzt vor allem den Fokus auf das Weihnachtsgeschäft.

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT): Dem allgemeinen Informations- und Kommunikationstrend mit wachsenden Datenvolumen zufolge, wird der Absatz dieser Branche weiterhin stabil sein. Vor allem der Mobilfunksektor gilt als Wachstumstreiber.

Medizintechnik: Die USA haben den größten Medizintechnikmarkt der Welt mit einem Volumen von 125 Mrd. US$. Dem Marktforschungsinstitut Espicom zufolge, wird das Volumen bis 2018 um ca. 6% jährlich wachsen.

Pharma: Die Pharmaindustrie rechnet 2015 mit einer positiven Absatzentwicklung. Bereits 2013 verbuchte die Branche ein Plus von 3,2%.

Negativ mit Abwärtstrend

Stromsektor: Als einzige Branche in den USA mit einem negativen Trend zeichnet sich der Stromsektor ab. Neben der Konkurrenz mit den modernen Gaswerken und der generell schwächelnden Nachfrage nach Elektrizität, ist der Abbau von Überkapazitäten ein Grund des negativen Trends.

Fazit

Die USA bietet als global stärkste Wirtschaftsmacht neben einem sehr großen Marktvolumen eine hohe Arbeitsproduktivität. Die ausgeprägte Unternehmerfreundlichkeit und die hohe Konsumneigung der wachsenden Bevölkerung machen Amerika zu einem attraktiven Investitionsstandort. Branchen wie zum Beispiel der Immobilien-, Maschinenbau-, oder Kfz-Sektor bieten durch steigende Absatzentwicklungen eine nährende Basis.

Wenn Sie detaillierte Informationen zu einzelnen Branchen und Ihren Trends benötigen, können Sie sich an uns wenden. Wir beraten Sie gerne.

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Unternehmensgründung in den USA: Ein Kurzüberblick zur Investitionskultur und zur Personalpraxis

Unternehmensgründung in den USA: Ein Kurzüberblick zur Investitionskultur und zur Personalpraxis

Im Rahmen dieses Blogs betrachten wir regelmäßig die verschiedensten Aspekte, Bewegründe und Rahmenbedingungen für potentielle Unternehmensgründungen in den USA.
Grund genug für uns heute einmal einen Schritt zurückzutreten und die beiden Länder einem volkswirtschaftlichen Kurzvergleich zu unterziehen. Die USA, als nach wie vor größte Volkswirtschaft der Welt, strotzt unlängst wieder vor Kraft im Vergleich zum derzeit etwas schwächelnden Deutschland.
Die USA haben mit ihren circa 317 Millionen Einwohnern über dreimal so viele Einwohner und sind von der Fläche etwa 25-mal so groß wie Deutschland, so dass ein Vergleich grundsätzlich natürlich etwas hinkt. Wir haben es dennoch gewagt.

Die Investitionskultur

Google, Facebook, Yahoo und Konsorten sind alles Neugründungen der jüngsten Vergangenheit. Allesamt sind sie in den USA gestartet. Der deutsche Gründergeist kommt dabei im Vergleich etwas bescheidener daher. Aber wieso eigentlich?
Einer der Hauptgründe dürfte in der Risikobereitschaft in den USA liegen. Vergleicht man die Zahlen von Venture Capital in den USA und Deutschland für das Jahr 2012, so stellt man fest, dass die in Deutschland investierte Summe noch nicht einmal auf 2% des in den USA investierten Wagniskapitals erreicht. Die Zahlen scheinen sich aus deutscher Sicht für das Jahr 2013 zwar deutlich verbessert zu haben, dennoch kann man wohl folgern, dass der Weg für innovative Ideen „Sponsoren“ in Deutschland zu finden, hier in der Regel um einiges schwerer ausfällt.
Ein durchaus ernst zu nehmendes Problem für potentielle Gründer in Deutschland, denen es wohl oftmals nicht an originellen Ideen mangeln dürfte, sondern wohl eher an der mangelnden Finanzierbarkeit.

Die Einstellungs- und Kündigungskultur – Quickly Hired, Quickly Fired

Die deutschen Arbeitnehmerregelungen sind mit ihrer Vielzahl an arbeitnehmerfreundlichen Regelungen gerade in Hinsicht auf die Beendigung von Arbeitsverhältnissen dem amerikanischem Arbeitsrecht relativ fremd.
Kündigungsregelungen wie etwa 3 Monate zum Quartalsende oder spezifische Anforderungen an eine rechtmäßige betriebs- oder personenbezogene Kündigung sind in den USA nahezu unvorstellbar. Viele Arbeitsverhältnisse sind in einer Vielzahl der US Bundesstaaten „at-will“, was in etwa bedeutet, dass einem der Arbeitgeber nach Belieben, ohne Grund und ohne besondere Frist kündigen kann.
Die bekannten Hollywood-Filmszenen, in denen ein Arbeitgeber nach der Mittagspause gekündigt wird und umgehend vom Sicherheitsdienst nach Draußen geleitet wird, kann in den USA ohne weiteres in der Realität stattfinden.

Fazit

Unabhängig davon, welchen wirtschaftlichen Bereich man im Vergleich betrachtet, lässt sich wohl sagen, dass der US Markt regelmäßig risikofreudiger ist als sein deutsches Pendant. Vielleicht passt diese Unternehmenskultur ja auch für Ihre Gründung besser? Bei Fragen helfen wir gerne.

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USA Gesellschaften: Was genau ist noch einmal der Registered Agent?

USA Gesellschaften: Was genau ist noch einmal der Registered Agent?

Im Rahmen dieses Blogs haben wir des Öfteren die verschiedenen Gesellschaftsformen (Limited Liability Company, Incorporation etc.) in unterschiedlichen US-Bundesstaaten dargestellt und erörtert. Oftmals taucht im Zusammenhang mit Gesellschaftsgründungen dabei das Erfordernis auf einen „Registered Agent“ oder – je nach Bundesstaat auch – einen „Statutory Agent“ zu bestellen.

Die rechtliche Funktion des Registered Agent

Probleme der Zuordnung der Funktion des Registered Agent entstehen für den deutschen Unternehmer bereits bei der Übersetzung des Begriffs ins Deutsche. Am ehesten lässt sich der „Registered Agent“ wohl mit „Zustellungsbevollmächtigten“ übersetzen.

Im Allgemeinen geht es bei der Bestellung des Registered Agent darum, einen offiziellen Ansprechpartner der Gesellschaft vor Ort in den USA zu errichten, an welchen postalisch (Postfächer oder auch sog. „PO Boxes“ sind ausgeschlossen) zu den gewöhnlichen Geschäftszeiten zugestellt werden kann. Dies gilt vor allem für die Zustellung von Klagen, anderweitigen gerichtlichen sowie steuerlichen Dokumenten. Der Registered Agent ist, nach entsprechender Bestellung, sodann verpflichtet die jeweilige Gesellschaft, vom Eingang derartiger Dokumente zu unterrichten. Versäumt der Registered Agent es beispielsweise die Gesellschaft vom Zugang einer zivilrechtlichen Klage zu unterrichten, kann es unter Umständen zu einer gerichtlichen Terminierung ohne Teilnahme der Gesellschaft kommen, was in einem Versäumnisurteil gegen das säumige Unternehmen enden kann.

Die Funktion des Registered Agent sollte also nicht leichtfertig unterschätzt werden.

Die Eintragung des Registered Agent

Im Regelfall wird der Registered Agent zusammen mit den weiteren Gründungsdokumenten und Urkunden bestellt. Die Anforderungen an die Person des Registered Agent fallen von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich aus. Die Funktion des Registered Agent kann dabei in allen US-Bundesstaaten etwa durch den Rechtsanwalt der jeweiligen Gesellschaft wahrgenommen werden. In einer Vielzahl von US-Bundesstaaten ist es zudem möglich, dass der Registered Agent seinerseits  eine juristische Person ist. Einzelheiten zu den jeweiligen Voraussetzungen und Anforderungen in den Bundesstaaten gibt es über den entsprechenden Secretary of State.

Natürlich ist es auch möglich, den einmal bestellten Registered Agent abzustellen und durch einen neuen Agent zu ersetzen. Je nach Bundesstaat ist hierfür ggf. eine Satzungsänderung bzw. ein Nachtrag zur Satzung der Gesellschaft notwendig.

Zu beachten ist insoweit noch, dass sichergestellt werden sollte, dass die Gesellschaft zu jeder Zeit über einen wirksam bestellten Registered Agent verfügt. Ansonsten drohen – je nach Bundesstaat – Geldstrafen oder sogar der Entzug der Geschäftslizenz.

Unser Ausblick

Dem Registered Agent kommt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. Gerade sofern Sie selbst nicht aktiv vor Ort in den USA sein sollten. Bei weiteren Fragen zur Bestellung des Registered Agent im Rahmen der Unternehmensgründung helfen wir Ihnen gerne!

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Firmengründung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Die gängigen Rechtsformen

Firmengründung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

Die gängigen Rechtsformen

Sofern Sie oder Ihr Unternehmen eine Expansion oder eine Neugründung eines Unternehmens in den USA planen, empfiehlt es sich möglichst zeitnah mit den möglichen Rechtsformen einer derartigen Gesellschaft vertraut zu machen.

Firmengründern und Investoren in Deutschland ist allgemein bekannt, dass Firmengründungen in den USA mit relativ wenig Stammkapital und geringen Bürokratieaufwand möglich ist.

Etwas weniger bekannt sind in aller Regel sodann aber die gängigen Rechtsformen und deren deutschen Äquivalente. Teilweise entsprechen die amerikanischen Rechtsformen im Vergleich zu deutschen Rechtsformen auch eher sog. „Hybridformen“ und sind z.B. eine Mischung aus Personen- und Kapitalgesellschaft.

Die gängigen Rechtsformen im Überblick

Zur „Auswahl“ stehen dabei insbesondere die folgenden populären Formen:

  • Corporation:

die US Form einer AG. Juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit. Es besteht die Möglichkeit, dass nur ein Gesellschafter existiert. Die Corporation kann gewinnorientiert (Normalfall!) oder nicht gewinnorientiert sein. Grundsätzlich besteht keine Anforderung an ein Mindestkapital. Das Kapital muss aber hinsichtlich der Haftungsbeschränkung jedoch angemessen („reasonable“) sein.

  • (General) Partnership:

vergleichbar einer OHG und teilweise einer GbR. Bei der General Partnership besteht – vergleichbar mit der deutschen GbR – eine unbeschränkte Haftung der Gesellschafter.

  • Limited Partnership:

am ehesten vergleichbar mit einer KG. Die General Partner haften unbeschränkt und die Limited Partner sind ohne persönliche Haftung. Den Limited Partnern stehen allerdings nur Informationsrechte zu.

  • Limited Liability Partnership:

eine amerikanische Version einer Personengesellschaft. “Mischform” von KG und GmbH. Sie ist ebenfalls eine juristische Person. Den Gesellschaftern ist es jedoch grundsätzlich gestattetet die Geschäftsführung auszuführen. Die LLP wird am häufigsten von Freiberuflern verwendet (Steuerberatungen, Rechtsanwaltskanzleien, Architektenbüros etc.). In vereinzelten Bundesstaaten ist die Gründung einer LLP sogar auf den Personenkreis von Freiberuflern beschränkt.

  • Limited Liability Company:

vergleichbar mit der deutschen GmbH. Juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit. Gesellschafter können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Auch bei der LLC besteht die Möglichkeit, dass nur ein Gesellschafter existiert. Grundsätzlich besteht keine Haftung der Gesellschafter gegenüber Dritten.

Unterschiede in den einzelnen Staaten

Nachdem man sich einen grundsätzlichen Überblick über die gängigen Gesellschafts- und Firmenformen gemacht hat, ist im nächsten Schritt zu beachten, dass in den USA – im Gegensatz zu Deutschland – kein einheitliches nationales Gesellschaftsrecht existiert. Somit verfügt jeder der 50 Staaten über ein eigenes Gesellschaftsrecht. Dementsprechend können die konkreten Ausgestaltungen der einzelnen Gesellschafts- und Firmenformen von Staat zu Staat bedeutend unterschiedlich ausfallen. Das mögliche Maß der Haftungsbeschränkung der Gesellschafter im Falle der Gründung einer Limited Liability Partnership ist ein Beispiel für erhebliche Unterschiede in den einzelnen Bundesstaaten.

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Get started: Gründung einer Limited Liability Company in den USA

Get started: Gründung einer Limited Liability Company in den USA

Sie oder Ihr Unternehmen haben sich entschieden ein Unternehmen in den USA zu gründen und Ihre Wahl der Rechtsform ist auf die Gründung einer Limited Liability Company („LLC“) gefallen. Soweit so gut. Aber was konkret muss man grundsätzlich bei der Gründung einer LLC beachten?

Die Feinheiten der Voraussetzungen zur Gründung einer LLC werden individuell von jedem Bundesstaat festgelegt. Auf Bundesebene existieren insoweit lediglich Mustergesetze (z.B. der Uniform Limited Liability Company Act) an denen sich einzelne Bundesstaaten orientieren können. Äußerst populäre Staaten für Firmengründer aus dem Ausland sind aufgrund der liberalen und wirtschaftsfreundlichen Gesetze dabei nach wie vor Delaware, Florida und Nevada. In aller Regel ist die Gründung einer LLC im Vergleich zur Gründung einer Corporation („Inc.“) weniger Aufwendig und daher allgemein schneller.

Die Grundregeln

Grundsätzlich können sowohl natürliche als auch juristische Personen eine LLC in den USA gründen. Natürliche Personen müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Ein Anteilseigner (sog. „Member“) ist für eine Gründung ausreichend. In einem solchen Falle spricht man von einer Single Member LLC. Auf der anderen Seite ist die Anzahl der möglichen Anteilseigner nicht beschränkt.

Grundsätzlich übernehmen sämtliche Gesellschafter die Geschäftsführung (sog. „Member Management“). Es kann jedoch vereinbart werden, dass nur ein Teil der  Gesellschafter oder nur ein Gesellschafter als Geschäftsführer zur Führung der Geschäfte der LLC berechtigt sein soll (sog. „Manager Management“). Denkbar ist auch eine Variante, nach welcher kein Anteilseigner die Geschäftsführung innehat. Die Haftung der Gesellschafter ist auf die vereinbarte Einlage begrenzt. Die Stimmrechte bei Entscheidungen der Gesellschafter entsprechen den Anteilen der Gesellschafter an der jeweiligen LLC. Allerdings können die Gesellschafter dies auch abweichend in der Satzung der Gesellschaft regeln. Des Weiteren benötigt eine LLC auch einen sog. „Registered Agent“, welcher einem Zustellungsbevollmächtigten entspricht.

Der Hauptunterschied zur deutschen GmbH: Die LLC als Hybrid

Die Haftung der LLC ist durchaus dem beschränkten Haftungsprinzip der deutschen GmbH vergleichbar. Anders sieht es hingegen bei der Besteuerung des Einkommens aus. Die Gewinne der LLC werden vergleichbar einer Partnership (Partnerschaft) versteuert. Dies bedeutet, dass die Gewinne nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern auf Ebene der Gesellschafter versteuert werden. Vor diesem Hintergrund wird oft davon gesprochen, dass eine LLC eine Hybridform zwischen einer deutschen GmbH und KG ist.

Die Vorteile der LLC

Neben der Möglichkeit der Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen und die Besteuerung auf Gesellschafterebene ist vor allem die liberale Festlegung der Gesellschaftsorgane der LLC ein entscheidender Vorteil. Den Gründern einer LLC wird mittels dieser Gesellschaftsform neben den wirtschaftlichen Vorzügen ein großes Maß an Ausgestaltungsmöglichkeiten ihres Unternehmens eingeräumt.

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Firmengründung in Florida

FLORIDA ist ein Bundesstaat im Südosten der USA und ist bei Firmengründungen in den USA sehr beliebt. Er ist auch bekannt als der Sunshine State (deutsch: Sonnenschein-Staat). Der Name „Florida“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet „Das Land der Blumen“. Der Staat wurde von den spanischen Entdeckern während der Osterzeit entdeckt. Ostern auf Spanisch heißt Pascua Florida. Die Bundesstaatenabkürzung für Florida lautet FLA. und die postalische Abkürzung ist FL. Das Emblemtier Floridas (Florida State Animal) ist der Florida Panther. Die Hauptstadt des beliebten US-Ferienziels ist Tallahassee.

Florida ist über 150000 km² groß: Von Pensacola nach Key West erstreckt sich der Staat über rund 1342 km. Die Halbinsel, die von den geschmolzenen Eismassen der Eiszeit geformt wurde, bekam ihre charakteristische Landschaft vor etwa 6000 Jahren. Zahlreiche Flüsse und rund 30000 kleine und große Seen prägen die Natur, in der die höchste Erhebung nur ganze 103 m über Meeresniveau hinausragt.

Die letzten 100 Jahre haben das Land mit seinen 18,1 Mio. Einwohnern nicht nur zum viertbevölkerungsreichsten US-Bundesstaat gemacht, sondern auch zu einem der wohlhabendsten. Die Stimmung ist kosmopolitisch. Eine Ausnahme bildet dabei nur der Nordwesten – der sogenannte Panhandle. Seine Bewohner sind als Patrioten bekannt und als Waffennarren berüchtigt.

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