Immobilienmarkt USA – ein Aufwärtstrend?

Die US-Immobilienbranche war 2008 ausschlaggebend für die weltweite Finanzkrise im Jahr 2009. Durch stark steigende Preise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt, kam es zu drastischen Verschuldungen der Haushalte. Rund 648.000 Häuser waren zu der Zeit in der Zwangsversteigerung. Vielen Amerikanern blieb nur der Weg in die Privatinsolvenz.

Die Immobilienbranche nach der Krise

Die Weltwirtschaft befindet sich nach der Finanzkrise wieder im Aufschwung und wächst stetig. Auch der US-Immobilienmarkt folgt diesem Trend und befindet sich im Anstieg. Im April 2009 brach der S&P House Price Index auf 139.26 Punkte ein und erreichte in der Krisenzeit seinen Tiefpunkt im März 2012 mit 134.07 Punkten. Durch die wachsende Wirtschaft steigen die Immobilienpreise in den USA stetig und haben den aktuellen Stand von 173.36 Punkten. Somit ist der Immobilienpreis auf das letzte Jahr gesehen um 4,5% gestiegen.

Vielfalt der USA

Die USA bietet mit seinen 50 Staaten eine Vielfalt von Wohn- und Lebensräumen. Ob weltweit bekannte Metropolen wie New York, Chicago oder Bosten, über ganzjährige Sonnenstaaten wie Florida, bis hin zu wüstenähnlichen Gegenden wie Las Vegas und Arizona. In den Großstädten des Landes ist das Risiko des Immobilienmarkts überschaubar, da der Wohnraum sehr knapp ist. In Metropolen wie New York kostet eine Zwei-Zimmer-Wohnung ca. 1 Millionen US$. 80% der amerikanischen Bevölkerung lässt sich in den Städten nieder.

Die Küstenregion Floridas und der Staat Arizona gehören ebenfalls zu begehrten Wohngegenden in den USA. Aufgrund der Wetterlage und der Natur sind diese Gebiete bei den Amerikanern sehr beliebt. Über ein Jahr gesehen werden in Amerika ca. 1 Millionen Häuser verkauft.

Ausblick

Der Immobilienmarkt befindet sich ebenso wie die Wirtschaft im Aufschwung. Sinkende Arbeitslosigkeit und günstige Hypothekenzinsen kurbeln den Häusermarkt an. Laut dem Handelsministerium in Washington stieg der Immobilienabsatz im Januar auf den höchsten Wert seit ca. fünf Jahren. Vor allem in den amerikanischen Großstädten ist das Risiko in dieser Branche überschaubar, aber auch die Sonnenstaaten sind ein beliebtes Wohnziel. Wenn Sie Interesse über weitere Informationen zum Immobilienmarkt der USA haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Kleinunternehmens- und Mittelstandsgründung in Florida: Aktuelles aus dem Sunshine State!

Kleinunternehmens- und Mittelstandsgründung in Florida:Aktuelles aus dem Sunshine State!

Die eigene Firma in Florida gründen. Wintertemperaturen von um die 25 Grad. Weite Strände, spektakuläre Städte, ein tolles Lebensflair, die Everglades, atemberaubende Nationalparks und finanzierbare Immobilien.

Welcher Unternehmer hat nicht schon gelegentlich davon geträumt seine nächste Unternehmung hier zu starten? Wie sieht es aber mit den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Sunshine State aus?

Einige wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Laut Informationen der staatlich unterstützen amerikanischen Kleinunternehmensberatung SBA machen Kleinunternehmen (sog. „Small Businesses“) über 98% der Arbeitgeber des Sunshine Staates aus. Hierbei ist jedoch aus deutscher Sicht zu beachten, dass als „Small Business“ jedes Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern erachtet wird. Mit deutschen Maßstäben müsste man also wohl eher von klein- und mittelständischen Unternehmen sprechen.

Das Bruttosozialprodukt Floridas betrug im Jahr 2010 ca. $750 Milliarden und war somit das vierthöchste aller Staaten der USA. 2011 kürte das Chief Executive Magazine Florida zum „Best State for Business“. Den Großteil der Wirtschaftsstärke Floridas ist der Tourismusindustrie mit Ihren unglaublichen 60 Millionen Besuchern pro Jahr zuzurechnen.

Die Arbeitslosenquote betrug im  Februar 2011 11,5 %, eine nicht ganz schmeichelhafte Statistik. Für potentielle Gründer muss eine solche Arbeitslosenquote nicht unbedingt abschreckend sein. Es können gerade in solchen Wirtschaftsphasen qualifizierte Arbeitnehmer zu günstigen Konditionen zur Verfügung stehen, was durchaus zur Rentabilität der Gründung beitragen kann.

Die aktuelle Immobiliensituation 

Aufgrund seiner attraktiven Lage als Ferien, Wohn- und Rentnerstandort für Leute aus aller Welt, ist der Immobilienmarkt Floridas stets ein attraktives Ziel für Investoren und Unternehmer. Im Jahre 2012 gingen beinahe 20 % aller Privatimmobilienverkäufe auf internationale Investoren. Im laufenden Jahr hat sich diese Zahl allerdings auf lediglich 8 % reduziert, was unter anderem auf die krisengebeutelten Länder der EU sowie strengere Kreditvergaberichtlinien innerhalb der USA  zurückgeführt wird.  Der aktuelle Immobilienmarkt in der Preisklasse unterhalb von $ 500.000 ist momentan dennoch hart umkämpft. Für Investitionen in Häuser ab einem Wert von $ 1.000.000 besteht laut den Immobilienverbänden Floridas hingegen aktuell ein hervorragendes Angebot. 26 % der ausländischen Immobilienerwerber gaben an, die erworbenen Immobilien als Ferienhäuser zu vermieten.

Bemühungen der Handelskammer von Florida – Trade and Logistics 2.0

Der Handelskammer von Florida („Florida Chamber of Commerce“)  ist die Dominanz und somit auch die Abhängigkeit von der Tourismusbranche schon seit längeren ein Dorn im Auge. Vor diesem Hintergrund ist diese mittels des aktuellen Trade and Logistics 2.0 Reports bestrebt, die Wirtschaftsausrichtung Floridas weiter zu diversifizieren und Florida dabei vor allem als internationalen Handelsplatz weiter auszubauen. Der Handel mit Europa konnte insoweit bereits erste Zuwächse verzeichnen.

Fazit

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Sunshine Staat sollte von Gründern und Investoren aufmerksam verfolgt werden. Insbesondere im Bereich des Handels könnten sich zukünftig neue Geschäftschancen ergeben.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA