New York – The Empire State

New York ist ein Bundesstaat im Nordosten der USA gelegen und wird gemeinsam mit Pennsylvania und New Jersey den Mittelatlantikstaaten zugerechnet. Der Staat grenzt im Süden eben an diese beiden, im Osten an Massachusetts, Connecticut und Vermont und im Norden an die kanadischen Provinzen Quebec und Ontario. Zudem verfügt New York über eine Seegrenze. In dem drittgrößten Bundesstaat der Vereinigten Staaten leben rund 20 Millionen Einwohner, die sich auf einer Fläche von 141.300 km2 verteilen. Die Hauptstadt von dem Bundesstaat New York ist Albany, die größte und wirtschaftlich wichtigste Stadt ist allerdings New York City. New York City ist mit über 8 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt in den USA. Der Staat trägt den offiziellen Beinamen „Empire State“ (Imperium Staat). Diese Bezeichnung geht noch auf George Washington zurück, der einst durch den Staat reiste und beeindruckt feststellte, wie viel wirtschaftliche Kraft New York besaß.

Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in New York beträgt 56.500 US-Dollar im Jahr 2015. Insgesamt ist die Wirtschaft New Yorks von dem sekundären und tertiären Wirtschaftssektor geprägt, Industrie und Dienstleistungen spielen demzufolge eine bedeutende Rolle. Die Landwirtschaft wird zwar noch betrieben, ist aber in deren Entwicklung tendenziell als eher rückläufig einzustufen. So wird beispielsweise noch Obst am Hudson und Ontariosee angebaut, ebenso gibt es kleinere Weinanbaugebiete und in den hügligeren Gebieten wird Viehzucht betrieben. Letzteres führt dazu, dass New York zu den größten Milchproduzenten der USA gehört. New York ist ein Bestandteil des sogenannten Manufacturing Belt, dem ältesten Industriegebiet der USA, die wichtigsten Industriezweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Elektrotechnik. Grundlage dafür bildet die Eisen- und Stahlerzeugung, die vorrangig in und um Buffalo betrieben werden. Die Elektrotechnik und das Druckgewerbe gehören zu den wichtigsten Industriezweigen in dem Raum um New York City (NYC). Die Metropole, die als beliebteste Stadt der USA gilt und zu den bedeutendsten und einflussreichsten Wirtschaftsräumen weltweit gehört. Der Dienstleistungssektor spielt in NYC eine vorrangige Rolle, zahlreiche Unternehmen aus der Hightech-Industrie (z.B. IBM) haben ihren Sitz hier. Neben London und Tokio gilt NYC als einer der wichtigsten Finanzplätze der Welt, denn hier ist die wichtigste Börse angesiedelt, die New York Stock Exchange, die auch unter dem Namen „Wall Street“ bekannt ist. Große und wichtige Banken, wie beispielsweise JP Morgan oder Goldman Sachs, sind in der Stadt vertreten. JP Morgan ist die größte Bank der USA und das zweitgrößte, börsennotierte Unternehmen der Welt. Global einflussreiche und mächtige Medieninstitutionen, namenhafte Zeitungen, wie die New York Times, und weltweit bekannte Fernsehsender (NBC, HBO) werden von NYC aus gelenkt. Natürlich spielt auch der Tourismus eine bedeutende Rolle und trägt so einen Teil zum Bruttoinlandsprodukt jährlich bei. Anziehungsort ist selbstredend vor allem New York City, die Metropole die mit seinen zahlreichen Attraktionen wie der Freiheitsstatur, dem Broadway, dem Empire State Building und dem Central Park die Besucher lockt.

Steuern

Das Steuersystem in New York ist dem vieler anderer Bundesstaaten in den USA sehr ähnlich, es gilt das sogenannte dreigliedrige Steuersystem. Die Steuern teilen sich zwischen Bund (Federal Income Tax), der einzelnen Bundesstaaten (State Income Tax) und den lokalen Steuern der Gemeinden (Local Income Tax) auf. In New York wird demnach die Einkommenssteuer auf der Ebene des Bundes und des Staates erhoben. New York City erhebt zusätzlich noch eine separate Einkommenssteuer. Die State Income Tax variiert von Staat zu Staat, in New York liegt hierbei der niedrigste Steuersatz bei 4,0 % und kann bis 6,85 % ansteigen. Die Körperschaftssteuer (Corporate Income Tax) wird ebenfalls auf Bundesebene (Federal Corporate Income Tax) und auf Ebene des Bundesstaates erhoben. Die Corporate Income Tax beläuft sich in New York auf 7,5 %.

Infrastruktur

Der Bundesstaat New York verfügt über eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur. So verbinden mehrere Highways New York City mit anderen Städten und Bundesstaaten. Das große und weitverzweigte U-Bahn-Netz der Stadt New York, ist zwar eher untypisch für die USA entlastet aber die Stadt, die ohnehin schon ein großes Verkehrsaufkommen aufweist. In jeder größeren Stadt des Staates befindet sich ein Flughafen, zwei davon befinden sich in NYC, weitere unter anderem in den Städten Buffalo, Albany, Rochester. Die Stadt New York verfügt über einen Seehafen, ein wichtiger Binnenhafen hingegen ist in Buffalo.

New York kennt man zumeist nur als die Stadt oder als die Weltmetropole, aber auch der Bundesstaat kann mit seinen Vorteilen überzeugen. Die positive Wirtschaft des Staates, die gut ausgebaute Infrastruktur und die günstige geografische Lage sprechen für New York und zieht jährlich zahlreiche ausländische Investoren und Unternehmen an.

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Immobilienmarkt USA – ein Aufwärtstrend?

Die US-Immobilienbranche war 2008 ausschlaggebend für die weltweite Finanzkrise im Jahr 2009. Durch stark steigende Preise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt, kam es zu drastischen Verschuldungen der Haushalte. Rund 648.000 Häuser waren zu der Zeit in der Zwangsversteigerung. Vielen Amerikanern blieb nur der Weg in die Privatinsolvenz.

Die Immobilienbranche nach der Krise

Die Weltwirtschaft befindet sich nach der Finanzkrise wieder im Aufschwung und wächst stetig. Auch der US-Immobilienmarkt folgt diesem Trend und befindet sich im Anstieg. Im April 2009 brach der S&P House Price Index auf 139.26 Punkte ein und erreichte in der Krisenzeit seinen Tiefpunkt im März 2012 mit 134.07 Punkten. Durch die wachsende Wirtschaft steigen die Immobilienpreise in den USA stetig und haben den aktuellen Stand von 173.36 Punkten. Somit ist der Immobilienpreis auf das letzte Jahr gesehen um 4,5% gestiegen.

Vielfalt der USA

Die USA bietet mit seinen 50 Staaten eine Vielfalt von Wohn- und Lebensräumen. Ob weltweit bekannte Metropolen wie New York, Chicago oder Bosten, über ganzjährige Sonnenstaaten wie Florida, bis hin zu wüstenähnlichen Gegenden wie Las Vegas und Arizona. In den Großstädten des Landes ist das Risiko des Immobilienmarkts überschaubar, da der Wohnraum sehr knapp ist. In Metropolen wie New York kostet eine Zwei-Zimmer-Wohnung ca. 1 Millionen US$. 80% der amerikanischen Bevölkerung lässt sich in den Städten nieder.

Die Küstenregion Floridas und der Staat Arizona gehören ebenfalls zu begehrten Wohngegenden in den USA. Aufgrund der Wetterlage und der Natur sind diese Gebiete bei den Amerikanern sehr beliebt. Über ein Jahr gesehen werden in Amerika ca. 1 Millionen Häuser verkauft.

Ausblick

Der Immobilienmarkt befindet sich ebenso wie die Wirtschaft im Aufschwung. Sinkende Arbeitslosigkeit und günstige Hypothekenzinsen kurbeln den Häusermarkt an. Laut dem Handelsministerium in Washington stieg der Immobilienabsatz im Januar auf den höchsten Wert seit ca. fünf Jahren. Vor allem in den amerikanischen Großstädten ist das Risiko in dieser Branche überschaubar, aber auch die Sonnenstaaten sind ein beliebtes Wohnziel. Wenn Sie Interesse über weitere Informationen zum Immobilienmarkt der USA haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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