Firmengründung in den USA : Oklahoma – the Sooner State

Oklahoma befindet sich im zentralen Süden der Vereinigten Staaten und trat am 16. November 1907 als 46. Staat der Union bei. Der Name Oklahoma wird von den indianischen Choctaw Wörtern okla und humma abgeleitet, und bedeutet „rote Menschen“. Die Hauptstadt und größte Stadt mit 610.613 Einwohnern ist Oklahoma City. Mit kleinen Bergketten, Prärien, Mesas und ihren östlichen Wäldern liegt der größte Teil Oklahomas in den Great Plains, Cross Timbers und dem US-Innenhochland. Neben einer Prävalenz von Englisch, Deutsch, Schottisch und Schottisch-Irisch werden mehr als 25 Indianersprachen in Oklahoma gesprochen. Oklahoma verbindet drei große amerikanische Kulturregionen und diente erstmals als Weg für Viehtriebe, Ziel für  südliche Siedler und als staatlich sanktioniertes Gebiet für Indianer (Native Americans). Die US erwarb den Großteil Oklahomas im Jahre 1803 in der Louisiana Purchase von Frankreich; die sich im Westen befindende Panhandle Region wurde im Jahre 1845 mit der Annexion von Texas zu US-Territorium erklärt.

Ursprünglich wurde der Bundesstaat Oklahoma für die ausschließliche Verwendung der Indianer beiseitegelegt und indianisches Gebiet genannt. Doch im Jahr 1889 wurde das Land an Siedler geöffnet, was als der „Oklahoma Land Rush“ bekannt wurde. Am ersten Eröffnungstag, dem 22. April 1889 schwärmten 50.000 Menschen in der Region. Diejenigen, die den Startschuss zur Mittagszeit zu schlagen versuchten, wurden Sooners genannt, was zu dem Spitznamen des Staates führte.

Erdöl brachte erheblichen Wohlstand und machte Oklahoma zu einem reichen Staat, wurde aber mittlerweile von der Erdgasproduktion übertroffen. Ölraffination, Fleischverpackung, Lebensmittelverarbeitung und Maschinenbau (insbesondere Bau- und Öl-Anlagen) sind wirtschaftlich wichtige Branchen in Oklahoma. Außerdem baut der Sooner State auf eine wirtschaftliche Basis in der  Energie, Telekommunikation und Biotechnologie auf, und blickt auf eine reiche Tradition in der Luft- und Raumfahrt von mehr als 100 Jahren zurück. Heute sind einige der weltweit erfolgreichsten Unternehmen der Luft- und Raumfahrt in Oklahoma ansässig.

Vier Fortune 500 Unternehmen und sechs Fortune 1000 Unternehmen haben ihren Hauptfirmensitz in  Oklahoma  und im Jahr 2007  wurde der Staat mit der 7. niedrigsten Steuerbelastung als einer der geschäftsfreundlichsten Staaten der Nation bewertet. Neben einem angenehmen Regulierungsrahmen genießen Firmen in Oklahoma bescheidene Steuersätze. Die Körperschaftssteuer liegt bei sechs Prozent, während die Umsatzsteuer 4,5 Prozent der Bruttoeinnahmen des Unternehmens beträgt. Der persönliche Einkommensteuersatz in Oklahoma hat eine obere Grenzrate von 5,25 Prozent und es gibt keine Kapitalertragssteuer. Im Allgemeinen kann die Steuerpolitik in Oklahoma als forteilhaft für die meisten Kleinunternehmer eingeschätzt werden.

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Firmengründung in den USA: Arizona – der Grand Canyon State

Arizona ist ein Bundesstaat der im Südwesten der USA liegt. Den Beinamen „Grand Canyon State“ erhielt Arizona aufgrund seiner beeindruckenden Gebirgslandschaft. Die Grenzen von Arizona verlaufen innerstaatlich, bis auf den Süden, dort grenzt der Staat an Mexiko. Es herrscht ein trockenes Wüsten- und Steppenklima. So gibt es relativ milde Winter und heiße Sommer, je nach Höhenlage. Allerdings gibt es aufgrund der Nähe zu den Rocky Mountains häufig große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Arizona ist bekannt für seine große Wüstenlandschaft und seine Canyons. Seit vielen Jahren ist Arizona einer der Bundesstaaten mit dem größten Bevölkerungswachstum. Phoenix ist mit 1,45 Millionen Einwohnern die Hauptstadt und größte Stadt des Staates zugleich. Die Stadt bildet das wirtschaftliche und politische Zentrum von Arizona.

Wirtschaft

Wie in vielen anderen Bundesstaaten der USA ist auch für Arizona die Landwirtschaft ein bedeutender Sektor. Die Haupterzeugnisse der Landwirtschaft sind neben den Bewässerungskulturen, beispielsweise Zitrusfrüchte, Getreide, Baumwolle und die Rinderhaltung. Hier sind die flächengrößten Farmen der gesamten USA angesiedelt. Tourismus ist für den Bundesstaat ebenso von Bedeutung, vor allem ein Besuch der zahlreichen Nationalparks lockt jährlich viele Touristen. Arizona hat sich mittlerweile zu einem hochentwickelten Wirtschaftsstandort in den USA etabliert. Die Hauptsäulen der Industrie sind die Luftfahrt (Flugzeug- und Raketenbau) und die Elektrobranche, angesiedelt in den Städten Tuscon und Phoenix.

Steuern

In Arizona gelten, wie in den meisten Bundesstaaten, die grundsätzlichen Steuerstrukturen der USA. In den USA beträgt die Körperschaftssteuer (Federal Tax) für aktive Gesellschaften nur 15% bei jährlichen Nettogewinnen (nach Kosten und Abschreibungen) von bis zu 50.000 USD und steigt dann progressiv bis zum Steuerhöchstsatz von 34% an. Die Einkommenssteuer (Income Tax) liegt in Arizona bei 4,54% und ist damit der niedrigste Einkommenssteuersatz in den USA. Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) beträgt 5,6 %, in manchen Bezirken bzw. Städten von Arizona wird zusätzlich noch eine „County Tax“ fällig.

Infrastruktur

Arizona verfügt über ein sehr gut ausgebautes Verkehrsnetz. Es gibt neben einem interkontinentalen und einem internationalen Flughafen ebenso regionale Flughäfen, die von Bedeutung sind. Zudem existieren neun Bahngesellschaften mit einem gesamten Schienennetz von 2700 Kilometer. Kurzum: Arizona verfügt über eine hervorragende Infrastruktur, mit Strom, Straßen und Bahnlinien, die allesamt ausreichende Kapazitäten besitzen.

Arizona ist als hoch entwickelter Wirtschaftsstandort ein Magnet für in- und ausländische Unternehmen. Neben des ganzjährigen guten Klimas (300 Sonnentage im Jahr), der gut ausgebauten Infrastruktur und der steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten, die die USA bieten, ist Arizona ein attraktiver Investitionsstandort.

Planen Sie eine Firma in den USA zu gründen? Dann kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gern weiter und finden für Sie den passenden Standort in den USA.

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Firmengründung in den USA: Das wirtschaftsstarke Colorado

Colorado gehört zu einem der wirtschaftsstärksten Bundesstaaten der USA. Der Bundesstaat ist mit einer Gesamtfläche von 269.837 km2, vergleichsweise so groß wie Großbritannien, sehr zentral in den USA gelegen. In Colorado leben rund 5,356 Millionen Menschen. Die größte Stadt Denver, ist zugleich auch die Hauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum des Staates. Als ein Teil der sogenannten Mountain States, die von den Rocky Mountains durchzogen werden, ist Colorado der höchstgelegene Staat der USA. Seinen Namen erhielt der Staat vom Colorado River, zurück zuführen auf die früheren spanischen Eroberer des Gebietes, aufgrund des rötlichen Schlamms, den der Fluss mit sich führt. Er ist einer der größten und wichtigsten Flüsse Nordamerikas.

Wirtschaft

Colorado hat sich im Laufe der Jahre ein breit gefächertes Netz an Infrastruktur und Wirtschaft aufgebaut. Es ist also kein Wunder, dass der Bundesstaat wirtschaftlich gesehen einer der ergebnisreichsten und effektivsten in den USA ist. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 295,3 Milliarden US-Dollar (Stand 2012), damit liegt der Staat auf Rang 7 im nationalen Vergleich der USA. Landwirtschaft spielt eine große und bedeutende Rolle. Durch die Lage Colorados, in den Bergen, bietet sich vor allem die Viehzucht an, von Masttieren, Schafen und Rindern. Weinbau und der Anbau von Obst und Gemüse werden ebenso im großen landwirtschaftlichen Stil betrieben. In Colorado findet man ein hohes Vorkommen an Bodenschätzen, unter anderem Silber, Kohle, Kupfer und Edelsteine, seit den 1950er Jahren werden diese zusätzlich durch Uran und Erdöl ergänzt.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben sich zudem Industrie- und Dienstleistungsbereiche entwickelt. Die Wirtschaft des Staates ist sehr breit gefächert. Neben dem Tourismus ist vor allem die Firmendichte im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und Hightech Branche hervorzuheben. Das wirtschaftliche Zentrum bildet die Hauptstadt Denver, in der mehr als die Hälfte der rund 5 Millionen Einwohner Colorados leben und arbeiten.

Infrastruktur

Die Infrastruktur von Colorado ist sehr gut ausgebaut, das Verkehrsnetz vor Ort ist mit Straßen-, Zug- und Luftverkehr verbunden. Vor allem die Highway-Infrastruktur in Colorado erhält die ökonomische Vitalität des Staates. Colorado verfügt zudem über mehrere internationale und nationale Flughäfen. Ab 2016 soll es eine Bahnstrecke geben, die den Flughafen in Denver direkt mit der Innenstadt verbindet. Der Bundesstaat kann vor allem durch seine sehr günstige Lage überzeugen.

Steuern

In Colorado gelten, wie in den meisten Bundesstaaten, die grundsätzlichen Steuerstrukturen der USA. In den USA beträgt die Körperschaftssteuer (Federal Tax) für aktive Gesellschaften nur 15% bei jährlichen Nettogewinnen (nach Kosten und Abschreibungen) von bis zu 50.000 USD und steigt dann progressiv bis zum Steuerhöchstsatz von 34% an. Die Einkommenssteuer (Income Tax) liegt in Colorado bei 4,64%. Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) beträgt 2,9%, in manchen Bezirken bzw. Städten von Colorado wird zusätzlich noch eine „County Tax“ fällig.

Fazit

Colorado verfügt über ein starkes wirtschaftliches Wachstum, eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur und eine angenehme Flora und Fauna. Hinzukommt, dass Colorado der Staat mit den besten Wirtschaftsprognosen für die kommende Zeit ist. Ein Anreiz für ausländische Investoren sich hier niederzulassen.

Möchten auch Sie von der Vielfalt des Bundesstaates und den steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten der USA profitieren? Dann kontaktieren Sie uns wir helfen Ihnen gern weiter und beraten Sie!

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Firmengründung in den USA: Bundesstaat Montana

Montana ist der viertgrößte Bundesstaat im Nordwesten der USA. Mit einer Fläche von rund 381.000 km2 ist es damit nur geringfügig größer als Deutschland. Montana wird von den Rocky Mountains durchzogen und gehört zu den sogenannten Mountain States. Der Spitzname „Treasure State“, bedeutet übersetzt so viel wie „Staat der Schätze“, und ist zurückzuführen auf die zahlreichen Bodenschätze und natürlichen Ressourcen, die der Staat bietet. Montana ist reich an Bodenschätzen wie Kupfer, Gold, Silber, Edelsteine und Talkum. Von großer Bedeutsamkeit sind ebenso die großen Mengen an Erdöl, Kohle und Erdgas. Die Industrie vor Ort konzentriert sich somit vorrangig auf die Förderung dieser Rohstoffe. Dennoch ist der landwirtschaftliche Zweig nach wie vor der wichtigste Erwerbszweig in diesem Bundesstaat. Im Süden lebt man vorwiegend von der Rinder- und Viehzucht, während im Norden des Staates Weizen, Mais und Gersten angebaut werden.

In Montana wird keine Umsatz-, Vermögens-, Mehrwert- oder Gewerbesteuer erhoben.

Montana als Niederlassungsstandort

Montana verfügt über eine gut ausgeprägte Infrastruktur. Sehr gute Straßenanbindungen, Eisenbahnstrecken und einen Flughafen. Die steuerlich günstigen Vorteile und die florierende Wirtschaft machen den Staat Montana zu einem attraktiven Niederlassungsstandort für deutschsprachige Investoren.

Wenn auch Sie Interesse haben, dann melden Sie sich bei uns. Wir helfen Ihnen weiter und beraten Sie gern!

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Ölboom in den USA – starkes Wachstum der Gas- und Ölindustrie

Die amerikanische Energiebranche verzeichnet in der letzten Zeit einen rasanten Anstieg und Prognosen zufolge wird es in den nächsten Jahren keinen Abbruch dieses Trends geben. Laut der IEA wird die USA zum größten Ölförderer weltweit aufsteigen und die momentane Spitze mit Saudi Arabien und Russland hinter sich lassen.

Die Internationale Energieagentur, kurz IEA, ist eine selbstständige Organisation der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development; Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und berät Länder bei Energiefragen. Ziel dieser Organisation ist es, einer sicheren, nachhaltigen, umwelt- und klimaverträglichen sowie auch wirtschaftlichen Energieversorgung beizutragen. Die Energieagentur prognostiziert in dem aktuellen Ausblick zum Energiemarkt, dass bereits 2015 der amerikanische Eigenbedarf vom Land selbst getragen werden kann und die USA zum größten Gasproduzenten der Welt aufsteigen wird. Bis 2030 soll das Land die Position eines Öl-Exporteur innehaben, so IEA.

Grund für diese Wandlung ist das neue Verfahren zur Gewinnung von Öl und Gas. Bei dem sogenannten Fracking werden unter hohem Druck Sand, Wasser und Chemikalien durch die Schiefergesteinsformationen gepresst und das sich darin befindende Öl oder Gas wird an die Oberfläche befördert. Diese neue Fördermethode ermöglicht es, an bis dato nicht erreichbare Öl- und Gasvorkommen zu gelangen und diese zu erschließen.

Pennsylvania – Mittelpunt des Energiemarktes

In den USA ist vor allem der Staat Pennsylvania ein wichtiger Sektor der Gas- und Ölindustrie. Mit großen Öl- und Gasvorkommen leistet Pennsylvania, einer der 13 Gründerstaaten, einen großen Beitrag zum rasanten Anstieg der Energiebranche.

Generell lassen sich fünf wirtschaftliche Hauptsektoren des Staates festlegen: Biowissenschaft, moderne Werkstoffe und Fertigung, Hochtechnologie und der Energiesektor. Wobei der letztere zurzeit der florierendste ist. Mit dem ausgeprägten Straßennetz, den modernen Frachtschienenstrecken, den sechs internationalen Flughäfen und drei Häfen mit Anbindung zum Atlantischen Ozean und dem Golf von Mexiko hat der Staat eine solide Infrastruktur und wichtige Grundlagen für den Transport von Gütern.

Verschiedenste Unternehmensformen sind in Pennsylvania vertreten – vom Großkonzern bis hin zum familiengeführten Mittelstandsunternehmen. Vor allem die jüngsten Reformen zur Senkung der Steuerbelastung der Betriebe, machen den Staat zu einem interessanten Wirtschaftsstandort. Die Regierung setzt darauf, Chancen für Wirtschaft und neue Industriesektoren bereitzustellen.

Ausblick

Die boomende Öl- und Gasbranche der USA bietet gute Investitionsmöglichkeiten und ist für Unternehmen dieser Branche ein spannender Offshore Standort. Die ausgeprägte Infrastruktur, die steuersenkenden Reformen und die florierende Wirtschaft machen den Staat zu einem attraktiven Investitionsstandort. Wenn auch Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach bei uns. Wir beraten Sie gerne.

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