Alabama – „Sweet Home Alabama“ ein Top-Standort der Autoindustrie

Alabama gehört zu den Südstaaten der USA, begrenzt wird der Staat im Norden von Tennessee, im Osten von Georgia, im Westen durch den Mississippi und im Südosten von Florida. Der Staat zählt fast 5 Millionen Einwohner, die sich auf einer Fläche von rund 136.000 Quadratkilometer verteilen. Die Hauptstadt ist Montgomery, die allerdings nur die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates ist. Die größte Stadt ist Birmingham. Alabama hat landschaftlich viel zu bieten, im Süden an der Goldkäste Sandstrände und im Landesinneren viele historische Spuren der indianischen und afro-amerikanischen Geschichte. Der Staat gilt als eher konservativ eingestellt. Alabama ist wohl der „typische“ Südstaaten-Staat überhaupt, im Sommer die drückende, schwüle Wärme, alles etwas ländlicher, eben konservativ und familiär. Bis heute blieb Alabama, vielleicht auch deshalb, im Vergleich zu anderen Südstaaten weitgehend vom Tourismus verschont. Doch der Bundesstaat hat mehr zu bieten als Baumwolle und Erdnüsse.

Wirtschaft

Alabama besteht landwirtschaftlich zu 50 Prozent aus Kiefer- und Laubwäldern, weshalb es in dem Staat auch eine große Forst- und Holzwirtschaft gibt. Der industrielle Anteil der Wirtschaft war im 19. Und 20. Jahrhundert vornehmlich auf die Textilindustrie ausgerichtet und da speziell auf die Produktion und Weiterverarbeitung von Baumwolle. In der Gegend um Birmingham, die auch die größte Stadt Alabamas ist, ist die Eisen- und Stahlindustrie vertreten, da es dort ein vermehrtes Eisenerz Vorkommen gibt. Die Autoindustrie spielt inzwischen ebenso eine essenzielle Rolle für die Region, so hat beispielsweise die Daimler AG einen Sitz in Alabama. Daimler verhalf gewissermaßen der ehemaligen Baumwollregion Tuscaloosa, sich zu einem Top-Industriestandort zu etablieren. Der Name der Stadt hat indianischen Ursprung und bedeutet so viel wie „schwarzer Krieger“ und wurde zu Ehren des damaligen Häuptlings vergeben. Die Region um Tuscaloosa wirbt heute, zurecht, stolz damit ein wichtiger Standort sowohl für die Autoindustrie als auch Luft- und Raumfahrt und Alternativenergien zu sein. Viele große Namen aus der Branche sind hier vertreten: Michelin, Faurecia, Brose, Johnsin Controls, um nur einige zu nennen. Die Daimler AG veränderte in der Region vieles, ging aber auch ein Risiko ein, in einer Region Autos zu produzieren, in der bis dato noch nie zuvor ein Auto produziert worden war. Für Alabama trat damit eine rasante Industrialisierung in Gang. Daimler zog so Zulieferer an, um das Werk direkt vor Ort beliefern zu können. Was Daimler als Vorreiter schaffte, weckte auch das Interesse anderer Automobilhersteller. Heute sind in Alabama, neben Daimler, drei weitere große Autohersteller mit eigenen Werken vertreten. Honda und Hyundai bauen Autos und Toyota Motoren. Es werden so insgesamt 915 000 Autos pro Jahr gefertigt. Mercesdes-Benz U.S. International, eine Tochtergesellschaft der Daimler AG baut in Tuscaloosa die Mercesdes-Benz M-Klasse, seit 2005 die R- und GL-Klasse und seit 2014 auch die C-Klasse für den amerikanischen Markt. Daimler ist ohne Zweifel der größte Arbeitgeber der Region. Vor 20 Jahren hatte Daimler noch zwei weitere Standorte in den USA zur Auswahl, doch die Wahl als Investitionsstandort fiel damals bewusst auf Alabama, nicht nur wegen der Subventionen von über 250 Millionen Dollar, sondern auch aufgrund des vergleichbaren günstigen Landes, den Steuererleichterungen und der guten Infrastruktur. Allessamt Faktoren, die auf Investoren anziehend wirken.

Steuern

Schon häufig haben wir über das Steuersystem der USA berichtet. Hier noch einmal wichtige Eckpunkte. Grundsätzlich ist zu bemerken, dass die Einkommenssteuer in den USA wesentlich niedriger als in Deutschland ist. Es wird in zwei Arten von Einkommenssteuer unterschieden: die federal income tax (Bund) und die state income tax (Bundesstaat). In manchen Bundesstaaten wird ebenfalls eine sogenannte community tax oder local tax erhoben, die von den einzelnen Kommunen erhoben werden. Die federal taxes werden an die Steuerbehörde der USA abgeführt, an die Internal Revenue Service, kurz IRS. Der IRS ist eine Regierungsbehörde, die dem amerikanischen Finanzministerium unterstellt ist. Die Bundeseinkommenssteuer sieht einen progressiven Steuertarif vor, der 10 % des steuerpflichtigen Einkommens beträgt und steigen kann. Die state income tax variiert in ihrer Höhe von Bundesstaat zu Bundesstaat. In Alabama liegt die state income tax zwischen 2,0 und 5,0 %. Um eine doppelte Besteuerung des Einkommens zu vermeiden, wurde zwischen den USA und Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen. Auch die Körperschaftssteuer, die sogenannte corporate income tax, wird vom Bund und den Staaten erhoben. Der Körperschaftssteuersatz beginnt bei 15 % und kann je nach Höhe des steuerpflichtigen Einkommens auf bis 35 % ansteigen.

Alabama ist ein ökonomisch aufstrebender und durchaus interessanter Standort für Investoren in den USA. Sie sind ebenfalls interessiert an einer Firmengründung oder Expansion in den USA? Dann kontaktieren Sie uns gern. Wir stehen Ihnen als kompetenter Partner jederzeit zur Seite. Ob Alabama oder ein anderer wirtschaftlich und steuerlich attraktiver Bundesstaat – wir finden den passenden Standort gemeinsam! Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

 

Firmengründung in den USA: North Dakota – Der Ölboom der USA

North Dakota ist ein, im Norden der USA gelegener, Bundesstaat, der an Kanada grenzt. Der Name Dakota stammt von der Kultur der Ureinwohner Amerikas, den Dakota-Indianern. Diese gehören zu einer Untergruppe der Sioux Indianer, welche in der Region des heutigen North Dakota ansässig waren. Der Staat zählt rund 740.000 Einwohner, die sich auf einer Fläche von 183.000 km2 verteilen. Die Hauptstadt ist Bismarck. Die zweitgrößte Stadt des Staates ist gelegen am Missouri River und gilt als Handelszentrum für Weizen und Vieh. Der deutsche Name, den die Stadt „Bismarck“ trägt, ist zurückzuführen auf den deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck. Mit der Vergabe seines Namens wollte man ihn einerseits ehren und andererseits deutsche Einwanderer als Investoren in den Staat locken. North Dakota ist im Vergleich zu anderen US-Bundesstaaten gemessen an der Bevölkerungsdichte eher klein. Die meisten Einwohner sind nordeuropäischer Abstammung. Die größten Gruppen der Bevölkerung bilden die Deutschen mit einem Anteil von rund 44 Prozent, gefolgt von Norwegern, Iren, Schweden und Indianern.

Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt von North Dakota beläuft sich auf etwa 28 Milliarden US-Dollar. Obwohl immer weniger Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt sind, spielt diese weiterhin eine wichtige Rolle und trägt dazu bei, dass North Dakota einer der führenden Staaten im Anbau von verschiedenen Getreidesorten ist. Wichtige Erzeugnisse sind Getreide wie Roggen, Weizen und Gerste aber auch Produkte wie Kartoffeln und Flachs. Für die Landwirtschaft sind ebenso die Rinder- und Truthanzucht von Bedeutung. Die industrielle Produktion in dem Staat ist allerdings eher gering. Der größte wirtschaftliche Erfolg kann durch die Ölindustrie verzeichnet werden. North Dakota wird als das neue Ölland schlechthin in den USA gesehen. Ein Ölfeld ist hier so groß wie Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen. Mit der neuen Fördertechnik „Fracking“ werden so täglich 1,1 Millionen Fass gefördert. Eine Menge, mit der man beispielsweise 15 Züge mit jeweils 100 Wagons füllen könnte. „Fracking“ wurde hier perfektioniert, eine Methode der Ölgewinnung, die allerdings mehr als umstritten ist, da einerseits Erdbeben ausgelöst werden könnten und andererseits das Trinkwasser stark verunreinigt wird. Öl und Gas werden dabei unter hohem Druck mithilfe eines Gemisches aus Wasser und Chemikalien, aus tief in der Erde liegenden Steinschichten, gepresst. Die Idee geht in North Dakota auf, was sich unter anderem in der äußerst niedrigen Arbeitslosenquote von sechs Prozent zeigt. Die Löhne sind überdurchschnittlich gut. Williston, eine südlich gelegene Stadt, gilt als Zentrum des Ölbooms. Ursprünglich eine Stadt, die eher der Landwirtschaft verschrieben war, in der aufgrund der günstigen geologischen Gesteinsformation für das „Fracking“ aber ein enormer Aufschwung für die Ölindustrie begann. Der technische Fortschritt und der globale Anstieg des Ölpreises haben der Region zu einem merklichen Ölboom verholfen.

Steuern

In North Dakota gelten, wie in den meisten Bundesstaaten, die grundsätzlichen Steuerstrukturen der USA. In den USA beträgt die Körperschaftssteuer (Federal Tax) für aktive Gesellschaften nur 15% bei jährlichen Nettogewinnen (nach Kosten und Abschreibungen) von bis zu 50.000 USD und steigt dann progressiv bis zum Steuerhöchstsatz von 34% an. Die Einkommenssteuer (Income Tax) liegt in North Dakota zwischen 2 bis 6%. Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) beträgt 5%.

North Dakota ist vor allem aufgrund der boomenden Ölindustrie ein interessanter Standort für ausländische Investoren. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut und die Wirtschaft entwickelt sich zunehmend positiv. Sie sind interessiert in den USA zu gründen? Dann kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie als kompetenter Partner in allen Belangen einer Firmengründung in den USA gern und helfen Ihnen den passenden Standort zu finden.

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Firmengründung in den USA: Hawaii – eine Inselkette aus Vulkanen

Fünf Flugstunden entfernt von der nordamerikanischen Westküste liegen inmitten des Pazifischen Ozeans die idyllischen Sonneninseln von Hawaii. Die Inseln von Hawaii sind alle vulkanischen Ursprungs, hier gibt es auch den größten Vulkan auf der Erde. Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean und seit 1959 der 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Der Aloha-State, wie Hawaii auch häufig genannt wird, umfasst 137 Inseln mit einer Gesamtfläche von 28.311 km2 und liegt rund 4000 km vom amerikanischen Festland entfernt. Die Hauptstadt Hawaiis ist Honolulu. Die Bevölkerung verteilt sich auf den 137 Inseln auf 1,42 Millionen Einwohner. Das hawaiianische Bruttoinlandsprodukt beläuft sich auf 61,53 Milliarden Euro.

Wirtschaft

Der Tourismus bildet auf Hawaii den wichtigsten Wirtschaftszweig, dicht gefolgt von den wirtschaftlichen und militärischen Aktivitäten des Staates. Der Anbau und Export von Ananas und Zuckerrohr auf Plantagen leistet noch heute einen der wichtigsten Beiträge zum Einkommen. Früher stellte der Walfang auf den Inseln noch eine wichtige Einnahmequelle dar, die aber mit dem Verbot endete, sodass der Anbau von Pflanzen immer wichtiger wurde. Die Konzentration liegt nun auf dem Anbau und der Ernte von Blumen, Macadamia-Nüssen, Kaffee, Bananen, Tabak, Reis, Baumwolle, Papayas, Kokosnüssen und anderen tropischen Früchten. Hinzukommen die Rinderweidewirtschaft und der Fischfang (Thunfisch). Hawaii versucht seit Jahren neben dem Tourismus noch ein weiteres starkes wirtschaftliches Standbein aufzubauen und versucht dies mit der digitalen Wirtschaft. Denn was Hawaii fehlen, sind IT-Experten und Unternehmer, um sich wirtschaftlich immer mehr vom Festland zu emanzipieren.

Die Infrastruktur auf Hawaii ist sehr gut ausgebaut, der Hafen von Honolulu verfügt über ausgedehnte Verladeanlagen und liegt direkt im Mittelpunkt der transpazifischen Passagier- und Frachtschifffahrtslinien. In Honolulu befindet sich zudem noch ein internationaler Flughafen, der gleichzeitig den Flugverkehrsknotenpunkt im Pazifik bildet.

Ausblick

Wichtig für Sie zu wissen: In den USA unterliegen natürliche Personen der Federal Income Tax, diese wird vom Bund erhoben, sowie der Income Tax, die vom jeweiligen Bundesstaat erhoben wird. Die Einkommenssteuer in Hawaii liegt zwischen 1-10 %.

Nicht nur das durchweg tropische Klima auf den Inseln von Hawaii lockt ausländische Investoren. Die gut ausgebaute Infrastruktur und die wachsende Wirtschaft machen Hawaii zu einem attraktiven Investitionsstandort. Wenn auch Sie Interesse haben, dann melden Sie sich bei uns und wir beraten Sie gern!

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Firmengründung in den USA: North Carolina

North Carolina ist bekannt für seine kilometerlangen Sandstrände entlang der Atlantikküste. Der Bundesstaat liegt im Osten der USA. North Carolina wird im Süden von South Carolina und Georgia begrenzt, im Westen von Tennessee und im Norden von Virginia. Der Staat lässt sich aufgrund seiner geografischen Lage in drei Klimazonen aufteilen.

Die Infrastruktur des Landes ist, wie in den meisten Regionen der USA, auf die Nutzung von Kraftfahrzeugen ausgelegt. Damit ist neben dem sehr gut ausgebauten innerstaatlichen Straßennetz auch eine sehr gute Anbindung an das landesweite Netz der Fernverkehrsstraßen vorhanden. North Carolina verfügt ebenfalls über ein gutes Schienennetz und zwei internationale Flughäfen.

Es leben 9,944 Millionen Menschen in dem Bundesstaat auf einer Fläche von 139.390 km2. North Carolina, mit der Hauptstadt Raleigh, zeichnet sich durch ein stetiges Bevölkerungswachstum aus und gehört somit auch zu den zehn bevölkerungsreichsten Bundesstaaten der USA.

Wirtschaftliche Entwicklung

North Carolina kann in seiner Geschichte auf eine starke landwirtschaftliche Ausprägung des Staates zurückblicken. Es wurde auf den ansässigen Plantagen viel Reis, Baumwolle und Tabak angebaut. Hinzukommt die Forstwirtschaft, die vorwiegend Teer und Terpentin produzierte, die ebenfalls von wichtiger Bedeutung für den Staat ist. Wie viele andere Staaten des Südens gehört North Carolina auch zu denen die von der Umstrukturierung nach dem Sezessionskrieg betroffen waren. So orientierten sich diese Staaten in einem sehr langsamen Prozess hin zu einer industriellen Gesellschaft. Nach wie vor steckt einer der Schwerpunkte der Wirtschaft in den landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Sektoren. Im Zuge der Globalisierung versuchte man in North Carolina allerdings auch Forschungs- und Entwicklungsunternehmen anzusiedeln. Positiv entwickelten sich ebenfalls der Finanzsektor und die High-Tech-Unternehmen. Diese Sektoren gehören heute zu den wichtigsten Arbeitgebern, die North Carolina weg von einer Niedriglohnregion brachten. Das reale Bruttoinlandsprodukt lag 2007 bei 399,4 Milliarden US-$. Damit rangiert der Bundesstaat im nationalen Vergleich im guten Mittelfeld.

Ausblick

Wichtig für Sie zu wissen: in den USA unterliegen natürliche Personen der Federal Income Tax, diese wird vom Bund erhoben, sowie der Income Tax, die vom jeweiligen Bundesstaat erhoben wird. North Carolina ist ein Ort an dem Sie ihr Gewerbe wachsen lassen können. Aufgrund des angenehmen Klimas, einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur und der florierenden wirtschaftlichen Lage des Bundesstaates ist North Carolina für Sie als Investitionsstandort eine Überlegung wert. Nicht zuletzt kann auch North Carolina durch seine günstigen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten überzeugen. Sind Sie interessiert? Dann kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen umgehend weiter und beraten Sie gern!

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