Firmengründung in den USA: North Carolina

North Carolina ist bekannt für seine kilometerlangen Sandstrände entlang der Atlantikküste. Der Bundesstaat liegt im Osten der USA. North Carolina wird im Süden von South Carolina und Georgia begrenzt, im Westen von Tennessee und im Norden von Virginia. Der Staat lässt sich aufgrund seiner geografischen Lage in drei Klimazonen aufteilen.

Die Infrastruktur des Landes ist, wie in den meisten Regionen der USA, auf die Nutzung von Kraftfahrzeugen ausgelegt. Damit ist neben dem sehr gut ausgebauten innerstaatlichen Straßennetz auch eine sehr gute Anbindung an das landesweite Netz der Fernverkehrsstraßen vorhanden. North Carolina verfügt ebenfalls über ein gutes Schienennetz und zwei internationale Flughäfen.

Es leben 9,944 Millionen Menschen in dem Bundesstaat auf einer Fläche von 139.390 km2. North Carolina, mit der Hauptstadt Raleigh, zeichnet sich durch ein stetiges Bevölkerungswachstum aus und gehört somit auch zu den zehn bevölkerungsreichsten Bundesstaaten der USA.

Wirtschaftliche Entwicklung

North Carolina kann in seiner Geschichte auf eine starke landwirtschaftliche Ausprägung des Staates zurückblicken. Es wurde auf den ansässigen Plantagen viel Reis, Baumwolle und Tabak angebaut. Hinzukommt die Forstwirtschaft, die vorwiegend Teer und Terpentin produzierte, die ebenfalls von wichtiger Bedeutung für den Staat ist. Wie viele andere Staaten des Südens gehört North Carolina auch zu denen die von der Umstrukturierung nach dem Sezessionskrieg betroffen waren. So orientierten sich diese Staaten in einem sehr langsamen Prozess hin zu einer industriellen Gesellschaft. Nach wie vor steckt einer der Schwerpunkte der Wirtschaft in den landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Sektoren. Im Zuge der Globalisierung versuchte man in North Carolina allerdings auch Forschungs- und Entwicklungsunternehmen anzusiedeln. Positiv entwickelten sich ebenfalls der Finanzsektor und die High-Tech-Unternehmen. Diese Sektoren gehören heute zu den wichtigsten Arbeitgebern, die North Carolina weg von einer Niedriglohnregion brachten. Das reale Bruttoinlandsprodukt lag 2007 bei 399,4 Milliarden US-$. Damit rangiert der Bundesstaat im nationalen Vergleich im guten Mittelfeld.

Ausblick

Wichtig für Sie zu wissen: in den USA unterliegen natürliche Personen der Federal Income Tax, diese wird vom Bund erhoben, sowie der Income Tax, die vom jeweiligen Bundesstaat erhoben wird. North Carolina ist ein Ort an dem Sie ihr Gewerbe wachsen lassen können. Aufgrund des angenehmen Klimas, einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur und der florierenden wirtschaftlichen Lage des Bundesstaates ist North Carolina für Sie als Investitionsstandort eine Überlegung wert. Nicht zuletzt kann auch North Carolina durch seine günstigen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten überzeugen. Sind Sie interessiert? Dann kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen umgehend weiter und beraten Sie gern!

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

 

Gründersicht: Wie das Steuersystem der USA funktioniert

Gründersicht: Wie das Steuersystem der USA funktioniert

Die meisten international orientierten Unternehmer haben „so in etwa“ eine Vorstellung wie das Steuersystem der USA funktioniert. Zeit für uns einmal einige grundlegende Mechanismen und Grundzüge näher zu beleuchten.

Die Steuerbehörde IRS

Der amerikanischen Bundessteuerbehörde „IRS“ (Internal Revenue Service), die dem amerikanischen Finanzministerium unterstellt ist, eilt ein durchaus berüchtigter Ruf voraus. Steuerliche Fristen und ähnliches möchte man lieber nicht verstreichen lassen, um eine Auseinandersetzung von vornherein zu vermeiden. Der Behörde stehen immerhin 100.000 Mitarbeiter zur Verfügung.

Für geneigte deutsche Unternehmer und Investoren dürfte interessant sein, dass die IRS eine Zweigstelle an der amerikanischen Botschaft in Berlin unterhält. Die IRS hat zudem einen Steuerleitfaden für Ausländer herausgegeben, der über die Webseite der IRS heruntergeladen werden kann (vgl. www.irs.gov).

Vorgang der Besteuerung

Die konkrete Steuerschuld von Einkommen ergibt sich für die USA dreistufig aus Bundes- („Federal Tax“), Bundesstaaten- („State Tax“) und Gemeindeabgaben („Community Tax“). Vor diesem Hintergrund bestehen je nach Wohn- oder Geschäftssitz erhebliche Unterschiede in der Besteuerung. Vor diesem Hintergrund erörtern wir in diesem Blog regelmäßig diejenigen Bundesstaaten, die sich aktuell durch steuerliche Anreize auszeichnen.

Zwischen Deutschland und den USA besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen, d.h. Unternehmer die nur vorübergehend in den USA leben, also dort nicht ortsansässig sind („Permanent Resident“; „Green Card Holder“) müssen in den USA lediglich ihr US Einkommen versteuern. Zu den Feinheiten lassen Sie sich bei konkretem Interesse am besten von ihrem Steuerberater beraten.

Stichtag zur Abgabe der Steuererklärung in den USA ist stets der 15. April.

Grob und verallgemeinert kann man sagen, dass die Einkommenssteuer in den USA durchaus einiges niedriger als in Deutschland ausfällt. Gerade im Falle von Immobilienerwerb ist aber an die sog. Property Tax zu denken, die auf Immobilieneigentum erhoben wird und je nach Wohnlage unterschiedlich hoch ausfällt. Sofern sich die Immobilie in einer gehobenen Wohnlage befindet kann auf ein Wohnhaus – je nach Bundesstaat und Gemeinde –  mit einem Wert von $350.000 gut und gerne ein jährlicher (!) Steuerbetrag zwischen $4000 und $6000 anfallen.

Social Security Tax – Sozialversicherungssteuer

Im Übrigen fällt auch noch die Entrichtung der Social Security Tax an; die amerikanische Variante der Sozialversicherung. Selbständige Personen sowie der Großteil der Arbeitnehmer sind zur Entrichtung von Beiträgen zur Rentenversicherung und Medicare verpflichtet. Ausnahmen hierzu bestehen kaum.

Der durchschnittliche Rentenanspruch aus Social Security liegt bei erschreckenden 18 % des amerikanischen Durchschnittseinkommens. Im Falle einer Übersiedlung sollte man also unbedingt das Szenario einer privaten Altersversorgung durchspielen.

Wir hoffen Ihnen mit diesen Ausführungen einige erste Anhaltspunkte zur Besteuerung in den USA gegebenen zu haben. Konkrete steuerliche Sachverhalten sollten Sie aber unbedingt durch Ihren steuerlichen Berater klären lassen.

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Steuertraum Wyoming: Gründung in luftiger Höhe

Steuertraum Wyoming: Gründung in luftiger Höhe

Der US-Bundesstaat Wyoming, in den USA auch als der Cowboy State geläufig, sollte bei einer potentiellen Unternehmensgründung durchaus einmal näher beleuchtet werden. Der im Westen der USA gelegene Staat Wyoming ist überwiegend von Gebirgslandschaften und weiten Ebenen geprägt, wobei die Durchschnittshöhe des Staates bei über 2000 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Der niedrigste Ort des Staates, der zudem Heimat des berühmten Yellow Stone Nationalpark, mit über 3 Millionen Besuchern pro Jahr ist, liegt auf 945 Metern Höhe, so dass der niedrigste Ort höher gelegen ist als etwa Garmisch-Partenkirchen.

Was aber kann für diesen traditionell eher landwirtschaftlich geprägten Bundesstaat für Ihre Unternehmensgründung sprechen?

Einige Fakten zu Wyoming und den Steuern:

 Die für deutsche Unternehmer nach wie vor überraschende Nachricht gleich vorweg:

Steuerliche Anreize

Im Jahre 2008 wurde der Bundesstaat Wyoming, in dem keine „State Tax“ für Unternehmen existiert, von der Tax Foundation als aus steuerlicher Sicht erstmals als unternehmensfreundlichster aller 50 Bundesstaaten der USA gewählt.

 Im Jahr 2013 ist Wyoming gemäß dem Tax Foundation’s State Business Tax Climate Index nunmehr zum vierten Mal in Folge als unternehmensfreundlichster Staat aus Steuersicht gewählt worden. Allenfalls der Bundesstaat Nevada kann derzeit mit den steuerlichen Rahmenbedingungen Wyomings noch mithalten.

Die Umsatzsteuer in Wyoming beträgt gerade einmal 4 %, wobei je nach Bezirk eine optionale Gemeindeumsatzsteuer von 2 % hinzukommen kann. Industrieherstellungsmaterialien können unter Umständen von der Umsatzsteuer befreit sein. Insgesamt ist die Steuerlast in Wyoming  gemäß dem Wyoming Business Council die zweitniedrigste in den USA.

Eine durchaus beachtliche Leistung, die auch durchaus das Interesse europäischer Investoren und Unternehmungen geweckt hat.

Anonymität und Anreize für Klein- und Familienunternehmen

Das Gesellschaftsrecht Wyomings sieht keine Eintragung in ein öffentliches Gesellschaftsregister für Geschäftsführer oder Gesellschafter eine Limited Liability Company vor. Insgesamt gesehen dürfen auch die übrigen Buchführungs- und Veröffentlichungspflichten als eher minimal angesehen werden.

Für Klein- und Familienunternehmen besteht in Wyoming zudem die Möglichkeit der Gründung und Führung von sog. Close Corporations, bzw. Close Limited Liability Companies. Diese Unternehmensformen ermöglichen es diesen Gesellschaften mit geringstmöglichem Bürokratieaufwand operativ tätig zu sein.

Unsere Einschätzung

Bereits dieser kurze Überblick dürfte die äußerst unternehmensfreundliche Kultur Wyomings verdeutlichen. Entscheidend kommt es letztlich auf Ihr konkretes Vorhaben an.

Ein kleiner Wehmutstropen sollte bei all den positiven Nachrichten aus Wyoming aber auf jeden Fall noch bedacht werden:

Internationale Geschäftsreisende auf dem Weg nach Wyoming werden wohl in der Regel in Chicago, Atlanta oder Denver umsteigen müssen. Wyomings größter Flughafen, der Jackson Hole Airport, liegt mitten im Grand Teton Nationalpark!

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Firmengründung in Delaware

Delaware – der beste Gründungsstandort in den USA…

Delaware – an der Ostküste der USA auf halbem Weg zwischen New York und Washington gelegen – war der erste Bundesstaat, welcher 1787 die US-Verfassung ratifizierte. Aus diesem Grund nennt sich Delaware auch heute noch selbst „The First State“ (der erste Staat). Obgleich die Einwohnerzahl mit ca. 870.000 eher klein ist und das lokale Leben beschaulich verläuft, sind 60 % der größten amerikanischen Konzerne hier registriert. Wenn Sie sich die Liste der US Fortune 500 Firmen (die größten und profitabelsten Firmen der USA) ansehen, werden Sie feststellen, daß ein Großteil den Firmensitz in Delaware hat. Die Konzentration von soviel „Großkapital“ hat mehrere nachvollziebare Gründe:

  • niedrige Gründung und Verwaltungskosten
  • einfaches Gründungsprozedere
  • kein US-Wohnsitz nötig
  • Vermögens und Haftungsschutz
  • Anonymität –> „Ein-Mann-Firmen“ sind in Delaware weit verbreitet und juristische Personen (z.B. eine andere Gesellschaft) können sowohl Besitzer, als auch Geschäftsführer einer Delaware Firma sein. Besonders die Delaware LLC’s bieten ein hohes Maß an Anonymität, da die Namen und Anschriften der Firmenvertreter nicht ins Handelsregister eingetragen werden
  • Eine Firma, die nicht im Bundesstaat Delaware tätig ist unterliegt nicht der Delaware State Income Tax. Delaware ist außerdem einer der wenigen US Bundesstaaten ohne Sales Tax (vergleichbar VAT)
  • geringe Verwaltungskosten in Delaware

Die e/m/s Unternehmensberatung gründet und verwaltet US Firmen in allen 50 Bundesstaaten der USA seit nunmehr 17 Jahren für internationalen Klienten . Die Firmengründung erfolgt online, manche US Firmengründungen dauern, falls gewünscht, nur wenige Stunde. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

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