Firmengründung in den USA: Washington der Bundesstaat

Washington liegt im Nordwesten der Vereinigten Staaten entlang der Küste des Pazifischen Ozeans gelegen und grenzt an Kanada. Der Namensgeber des Bundesstaates ist George Washington, der erste US-Präsident. Um den Staat, von der ebenfalls nach dem US-Präsidenten benannten Hauptstadt der USA, Washington D.C. zu unterscheiden, wird häufig für den Staat die Bezeichnung „Washington State“ verwendet. Washington ist geprägt durch den landschaftlichen Kontrast von Küsten- und Bergregionen im Westen und trockenen Gebieten im Osten des Staates. Über die Hälfte der Landfläche ist mit Nadelwäldern bedeckt, daher erhielt der Staat auch seinen Spitznamen Evergreen State (zu Deutsch „Immergrüner Staat“). Die Hochwälder des Bundesstaates gehören zu den regenreichsten der Erde. Die Hauptstadt von Washington ist Olympic und zählt rund 46.500 Einwohner (2010). Die größte Stadt ist jedoch Seattle, in deren Großraum etwa drei Millionen Menschen leben. Beide Städte sind wichtige Wirtschaftsstandorte für Handel, Industrie und Güterverkehr. Etwa 21 % der Einwohner sind deutscher Abstammung.

Wirtschaft

Das reale Bruttoinlandsprodukt in Washington beläuft sich auf 311,3 Milliarden US-Dollar. Der bedeutendste Wirtschaftszweig ist die Luft- und Raumfahrtindustrie. Ein wichtiger Arbeitgeber des Staates und das gleichzeitig größte Exportunternehmen ist somit Boeing. Die Zivilflugzeugfertigung ist in den Städten Seattle, Renton und Everett angesiedelt. Der Bundesstaat kann aber mit weiteren großen Marken, die für die Wirtschaft von Bedeutung sind, überzeugen. So ist aus der Computertechnologie beispielsweise der Marktführer Microsoft in einem Vorort von Seattle ansässig. In Seattle selbst hat Amazon, das große Onlineversandhaus, seinen Sitz. Hinzukommt, dass die weltweit beliebte Kaffeemarke Starbucks aus Seattle kommt. Seattle ist also wirtschaftlich ein lukrativer Standort. Die traditionellen Wirtschaftszweige sind in Washington State auch zu finden – mehr als ein Drittel wird landwirtschaftlich genutzt. So gibt es aufgrund der günstigen Pazifiknähe Lachsfang und -zucht sowie Maschinen- und Schiffbau. Da der Columbia River als größte Quelle für Wasserkraft in den USA gilt, wird er zur Wasserkraftgewinnung genutzt. Natürlich spielt wie in vielen Bundesstaaten der USA auch hier der Tourismus eine bedeutende Rolle. Die drei Nationalparks ziehen jährlich viele Touristen an. Die wirtschaftliche Vielfältigkeit ist in dem Staat unverkennbar.

Infrastruktur

Durch die günstige Küstenlage und die dortigen Häfen bietet Washington ausgezeichnete Voraussetzungen für den Überseehandel mit Kanada und Alaska. In Seattle gibt es die längste Autobahn Nordamerikas, die Richtung Osten bis nach Boston führt. Bahn- und Busverkehr sind in Washington ebenso präsent. Da sich aber der Großteil der Bevölkerung am Puget Sound konzentriert, eine Art Halbinsel, spielt die Schiffsfahrt mit zahlreichen Fährunternehmen auch eine erhebliche Rolle. Es befinden sich im Washington State zahlreiche Flugplätze und Flughäfen, nicht zuletzt dank Boeing.

Steuern

Washington State gehört zu den Bundesstaaten der USA bei denen die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten sehr von Vorteil sind. Denn in Washington werden die Erträge gewinnorientierter Unternehmen nicht besteuert. Zudem ist es üblich in den USA, dass neben dem Bund noch von einigen Staaten selbst eigene Steuern auf das Einkommen von Privathaushalten erhoben werden, auch hier bildet Washington eine Ausnahme.

Fazit

Seattle wurde schon mehrfach zur „lebenswertesten Stadt“ der USA gewählt. Vielleicht eine Überlegung wert, denn die wirtschaftlich stabile Lage, die gut ausgebaute Infrastruktur sowie die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten bieten deutschsprachigen Investoren interessante Perspektiven. Wenn Sie weitere Informationen benötigen und in Erwägung ziehen eine Firma in den USA zu gründen, dann kontaktieren Sie uns und wir beraten Sie gern umfassend!

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Firmengründung in den USA: Das wirtschaftsstarke Colorado

Colorado gehört zu einem der wirtschaftsstärksten Bundesstaaten der USA. Der Bundesstaat ist mit einer Gesamtfläche von 269.837 km2, vergleichsweise so groß wie Großbritannien, sehr zentral in den USA gelegen. In Colorado leben rund 5,356 Millionen Menschen. Die größte Stadt Denver, ist zugleich auch die Hauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum des Staates. Als ein Teil der sogenannten Mountain States, die von den Rocky Mountains durchzogen werden, ist Colorado der höchstgelegene Staat der USA. Seinen Namen erhielt der Staat vom Colorado River, zurück zuführen auf die früheren spanischen Eroberer des Gebietes, aufgrund des rötlichen Schlamms, den der Fluss mit sich führt. Er ist einer der größten und wichtigsten Flüsse Nordamerikas.

Wirtschaft

Colorado hat sich im Laufe der Jahre ein breit gefächertes Netz an Infrastruktur und Wirtschaft aufgebaut. Es ist also kein Wunder, dass der Bundesstaat wirtschaftlich gesehen einer der ergebnisreichsten und effektivsten in den USA ist. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 295,3 Milliarden US-Dollar (Stand 2012), damit liegt der Staat auf Rang 7 im nationalen Vergleich der USA. Landwirtschaft spielt eine große und bedeutende Rolle. Durch die Lage Colorados, in den Bergen, bietet sich vor allem die Viehzucht an, von Masttieren, Schafen und Rindern. Weinbau und der Anbau von Obst und Gemüse werden ebenso im großen landwirtschaftlichen Stil betrieben. In Colorado findet man ein hohes Vorkommen an Bodenschätzen, unter anderem Silber, Kohle, Kupfer und Edelsteine, seit den 1950er Jahren werden diese zusätzlich durch Uran und Erdöl ergänzt.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben sich zudem Industrie- und Dienstleistungsbereiche entwickelt. Die Wirtschaft des Staates ist sehr breit gefächert. Neben dem Tourismus ist vor allem die Firmendichte im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und Hightech Branche hervorzuheben. Das wirtschaftliche Zentrum bildet die Hauptstadt Denver, in der mehr als die Hälfte der rund 5 Millionen Einwohner Colorados leben und arbeiten.

Infrastruktur

Die Infrastruktur von Colorado ist sehr gut ausgebaut, das Verkehrsnetz vor Ort ist mit Straßen-, Zug- und Luftverkehr verbunden. Vor allem die Highway-Infrastruktur in Colorado erhält die ökonomische Vitalität des Staates. Colorado verfügt zudem über mehrere internationale und nationale Flughäfen. Ab 2016 soll es eine Bahnstrecke geben, die den Flughafen in Denver direkt mit der Innenstadt verbindet. Der Bundesstaat kann vor allem durch seine sehr günstige Lage überzeugen.

Steuern

In Colorado gelten, wie in den meisten Bundesstaaten, die grundsätzlichen Steuerstrukturen der USA. In den USA beträgt die Körperschaftssteuer (Federal Tax) für aktive Gesellschaften nur 15% bei jährlichen Nettogewinnen (nach Kosten und Abschreibungen) von bis zu 50.000 USD und steigt dann progressiv bis zum Steuerhöchstsatz von 34% an. Die Einkommenssteuer (Income Tax) liegt in Colorado bei 4,64%. Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) beträgt 2,9%, in manchen Bezirken bzw. Städten von Colorado wird zusätzlich noch eine „County Tax“ fällig.

Fazit

Colorado verfügt über ein starkes wirtschaftliches Wachstum, eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur und eine angenehme Flora und Fauna. Hinzukommt, dass Colorado der Staat mit den besten Wirtschaftsprognosen für die kommende Zeit ist. Ein Anreiz für ausländische Investoren sich hier niederzulassen.

Möchten auch Sie von der Vielfalt des Bundesstaates und den steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten der USA profitieren? Dann kontaktieren Sie uns wir helfen Ihnen gern weiter und beraten Sie!

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Immobilienmarkt USA – ein Aufwärtstrend?

Die US-Immobilienbranche war 2008 ausschlaggebend für die weltweite Finanzkrise im Jahr 2009. Durch stark steigende Preise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt, kam es zu drastischen Verschuldungen der Haushalte. Rund 648.000 Häuser waren zu der Zeit in der Zwangsversteigerung. Vielen Amerikanern blieb nur der Weg in die Privatinsolvenz.

Die Immobilienbranche nach der Krise

Die Weltwirtschaft befindet sich nach der Finanzkrise wieder im Aufschwung und wächst stetig. Auch der US-Immobilienmarkt folgt diesem Trend und befindet sich im Anstieg. Im April 2009 brach der S&P House Price Index auf 139.26 Punkte ein und erreichte in der Krisenzeit seinen Tiefpunkt im März 2012 mit 134.07 Punkten. Durch die wachsende Wirtschaft steigen die Immobilienpreise in den USA stetig und haben den aktuellen Stand von 173.36 Punkten. Somit ist der Immobilienpreis auf das letzte Jahr gesehen um 4,5% gestiegen.

Vielfalt der USA

Die USA bietet mit seinen 50 Staaten eine Vielfalt von Wohn- und Lebensräumen. Ob weltweit bekannte Metropolen wie New York, Chicago oder Bosten, über ganzjährige Sonnenstaaten wie Florida, bis hin zu wüstenähnlichen Gegenden wie Las Vegas und Arizona. In den Großstädten des Landes ist das Risiko des Immobilienmarkts überschaubar, da der Wohnraum sehr knapp ist. In Metropolen wie New York kostet eine Zwei-Zimmer-Wohnung ca. 1 Millionen US$. 80% der amerikanischen Bevölkerung lässt sich in den Städten nieder.

Die Küstenregion Floridas und der Staat Arizona gehören ebenfalls zu begehrten Wohngegenden in den USA. Aufgrund der Wetterlage und der Natur sind diese Gebiete bei den Amerikanern sehr beliebt. Über ein Jahr gesehen werden in Amerika ca. 1 Millionen Häuser verkauft.

Ausblick

Der Immobilienmarkt befindet sich ebenso wie die Wirtschaft im Aufschwung. Sinkende Arbeitslosigkeit und günstige Hypothekenzinsen kurbeln den Häusermarkt an. Laut dem Handelsministerium in Washington stieg der Immobilienabsatz im Januar auf den höchsten Wert seit ca. fünf Jahren. Vor allem in den amerikanischen Großstädten ist das Risiko in dieser Branche überschaubar, aber auch die Sonnenstaaten sind ein beliebtes Wohnziel. Wenn Sie Interesse über weitere Informationen zum Immobilienmarkt der USA haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Das Gründungsmekka der USA: Die San Francisco Bay Area

Das Gründungsmekka der USA: Die San Francisco Bay Area
Bei potentiellen US-Gesellschaftsgründungen gilt es unter vielen potentiellen Standorten mit den verschiedensten Anreizen auszuwählen. Niedrige Steuern etwa locken für Gründer in Delaware oder Nevada. Ungeachtet rein finanzieller Gesichtspunkte ist für viele Branchen eine Neugründung oder Niederlassung in der San Francisco Bay Area nahezu unumgänglich. Zu groß ist die Attraktivität der Firmen-Nachbarschaft: Google, Facebook, Elance, Apple, eBay, Yahoo und viele andere der US Wirtschaftsgiganten sind hier oder in unmittelbarer Nähe angesiedelt.

Die wirtschaftlichen Rahmenvoraussetzungen in der Bay

Die Francisco Bay Area mit den Städten San Francisco, Oakland und San Jose ist Heimat für etwa 7.5 Millionen Menschen und ist damit nach dem Großraum Los Angelos der zweitgrößte Ballungsraum Kaliforniens. Auch das berühmte Silicon Valley, mit seiner unglaublichen Anzahl von IT und High-Tech Start-Up Unternehmen, lässt sich dem südlichen Ende der Bay Area zurechnen.
Die Bay Area bringt es auf über 380.000 High-Tech Jobs, was den absoluten Topwert der USA darstellt. Der durchschnittliche Verdienst eines High-Tech Spezialisten liegt bei über $140.000 jährlich. Regelmäßig fließen über 40% der in den USA insgesamt durch Venture Capital investierten Gelder in die Region der San Francisco Bay Area.
Trotz dieser Spitzenzahlen liegt die Arbeitslosenquote überraschenderweise bei etwas über 9%. Insgesamt dürfte dieser Nummer in gewisser Weise auch auf einen Trend in der Bay Area hinweisen: Während einige wenige die Möglichkeit haben zu den „Superreichen“ aufzusteigen, bleibt der traditionelle amerikanische Mittelstand oftmals auf der Strecke.
Ein Beleg hierfür könnte ein Blick auf die Jahresdurchschnittsmiete in San Francisco liefern: Diese liegt bei unglaublichen $3.000 pro Monat. Ein Wert, der den deutschen Mietpreis-Marktführer München wie einen braven Schuljungen aussehen lässt. In der Folge hiervon ist das Leben in WGs in San Francisco auch unter den 30 und 40jährigen, die bereits erfolgreich im Arbeitsmarkt integriert sind, keine Seltenheit.

Unterschiede in der Region

Bei genauerer Betrachtung der Region ist anzumerken, dass die Beschäftigungsquoten in der San Francisco und Santa Clara Gegend über den Werten vor der Krise 2007 liegen, wohingegen insbesondere die nördliche und östliche Bay Region dieser Entwicklung hinterherhinken.

Unser Ausblick

Die San Francisco Bay Area ist in jeder Hinsicht ein Standort der Superlative. Gerade Gründer, die risikobereite und finanzkräftige Investoren in der High-Tech Branche suchen, sollten den Standort in Erwägung ziehen. Außerhalb der Arbeitszeit sollte auch der enorme Freizeitwert der Gegend nicht außer Betracht gelassen werden. Das Nappa Valley, das Weinland der USA schlechthin, sowie mehrere spektakuläre Nationalparks bieten sich für die Wochenenden an.

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Unternehmensgründer aufgepasst: US-Amerikanisches Vertragsrecht

Unternehmensgründer aufgepasst: US-Amerikanisches Vertragsrecht

Wir hatten unlängst an dieser Stelle von den Grundzügen des amerikanischen Rechts im Allgemeinen berichtet. Für Unternehmensgründer und Investoren, die beabsichtigen in den USA geschäftlich tätig zu werden, dürfte aber vor allem das Feld des Vertragsrechts interessant und relevant sein. Für uns Grund genug, uns mit dem amerikanischem Vertragsrecht einmal näher zu beschäftigen.

Die Ausgangssituation des US-Vertragsrechts

Wie bereits an dieser Stelle berichtet, existiert zunächst kein einheitliches US-Vertragsrecht, da dieses grundsätzlich Regelungsmaterie der einzelnen Bundesstaaten ist. Durch Kodifizierungen vieler US-Bundesstaaten des sog. Uniform Commercial Code ist aber im insbesondere im Bereich des Güterverkaufs (bewegliche Waren) aber de-facto eine Vielzahl von bundesweit geltenden Prinzipien anzutreffen.
Dem deutschen und europäischen Unternehmer fällt in der Regel bei Geschäften mit US-Geschäfts- und Vertragspartnern als erstes der unglaubliche Umfang von US-Vertragswerken auf. Ein einfacher Unternehmenskaufvertrag, der in Deutschland vielleicht mit 20 bis 30 Vertragsseiten auskommt, bedarf im US-Recht gerne einmal 80 bis 90 Seiten.

Die unglaubliche Länge amerikanischer Vertragswerke

Wie aber kommt es zu diesen gravierenden Unterschieden?
Im deutschen Rechtsraum ist die richterliche Vertragsauslegung bei Unklarheiten im Vertragswerk oder Lücken allgemeiner Standard. Vergisst man beispielsweise in einem deutschem Vertrag näher zu definieren was genau mit dem Begriff „Immobile“ oder „Verbraucher“ gemeint ist, wird im Streitfalle der Richter den Vertrag anhand der subjektiven Vertragsumstände auslegen. Hierfür wird er dann vermutlich letztlich auf die Regelungen des BGB zurückgreifen, in denen etwa näher geregelt ist, wer genau als „Verbraucher“ zu erachten ist.
Auf diesen „Luxus“ können Vertragsparteien bei Geltung US-amerikanischem Rechts nicht vertrauen. Im Rahmen der US-amerikanischem „Parol Evidence Rule“ dürfen Umstände, die zwischen den Parteien außerhalb des Vertrages erörtert oder vereinbart wurden nicht ohne weiteres zur Vertragsauslegung herangezogen werden und eine entsprechende Berücksichtigung kann gänzlich ausgeschlossen sein. Allein vor diesem Hintergrund lässt sich bereits die „Regelungswut“ amerikanischer Anwälte erklären. Alles was zählen und gelten soll, muss minutiös aufgelistet werden, um nicht im Nachhinein unter den Tisch zu fallen.

Folgen von Vertragsbrüchen

Je nach konkreter Branche Ihrer Unternehmung in den USA, sollten Sie sich rechtzeitig mit den durchaus unterschiedlichen Regelungen im Falle von Vertragsverletzungen vertraut machen.
Im Gegensatz zum deutschen Recht besteht in den USA z.B. ein durchsetzbarer Erfüllungsanspruch im Falle von Pflichtverletzungen in der Regel nicht. Etwas anderes gilt grundsätzlich nur für „einzigartige“ Gegenstände, die nicht anderweitig von anderen Anbietern beschafft werden können. Grundsätzlich hat sich die von der Vertragsverletzung betroffene Partei daher mit einem Schadensersatzanspruch zu begnügen.

Unser Ausblick

Das amerikanische Vertragsrecht hält für den deutschen Unternehmer die eine oder andere Überraschung bereit. Eine speziell auf Sie abgestimmte Beratung würden wir daher in jedem Fall empfehlen.

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Made in the USA: Ein Comeback des Produktionsstandortes USA?

Made in the USA: Ein Comeback des Produktionsstandortes USA?

Jeder deutsche Unternehmer und Verbraucher kann wohl auf Anhieb eine schier unendliche Liste an erfolgreichen, globalen US-amerikanischen Unternehmen aufzählen auf, auf deren Gebrauch wir weder im geschäftlichen Bereich noch im Alltag verzichten möchten.
Trotz der Vielzahl dieser Produkte, die ihren Ursprung im amerikanischem Unternehmergeist finden, ist eines jedoch absolut rar: ein Produktionsvermerk „Made in the USA“.
Wie kaum ein anderes Land der Erde hat die amerikanische Wirtschaft über Jahrzehnte die Verlagerung von Produktionsstätten („Offshoring“) nach Übersee betrieben. Allein im letzten Jahrzehnt sind schätzungsweise sage und schreibe 6 Millionen amerikanische Produktionsstellen nach Übersee gewandert.
Unlängst zeichnet sich jedoch ein möglicher neuer diesbezüglicher Trend ab.

Die Vorzeichen eines Re-Shoring Trends

In jüngster Gegenwart hat das amerikanische Produktionsgewerbe erstmals seit langer Zeit wieder ein Jobwachstum und Schaffung neuer Stellen vor Ort in den USA zu verzeichnen.
Aber: woher kommt der Trend?
Im letzten Jahrzehnt sind die Lohn- und Transportkosten in China permanent angestiegen. Ganz im Gegensatz zum US-Dollar ist der Wert des chinesischen Yuan stetig gestiegen. Die hohen Ölpreise haben zudem den Verschiffungsvorgang insgesamt deutlich teurer werden lassen. Im selben Zeitraum sind die Produktionslöhne in den USA nicht angestiegen. Im Gegenteil – etwa im Bereich der Automobilindustrie – sind die einstmals in Detroit gezahlten Löhne nunmehr ein Relikt der Vergangenheit.
Durch das in den USA aggressiv betriebene Fracking sind zudem die örtlichen Gaspreise um einiges wettbewerbsfähiger geworden als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Zur gleichen Zeit sind die Gaspreise in China und anderen Billiglohnstandorten extrem gestiegen.
Die Gewinnspanne, die sich durch Offshoring einstmals erreichen ließ, wird in den USA somit zunehmend enger, bzw. ist in einigen Bereichen kaum noch vorhanden.
Neben dem teilweise nur geringem verbleibenden Preisvorteil der Überseeproduktion, kommt aber noch ein gewichtiger weiterer Aspekt für den Trend des Re-shoring in den USA zum tragen:
Schnellere Reaktionszeiten auf aktuelle Markttrends und Nachfragen.

Die Verschiffung von Produktionsmaterialen aus China in die USA können je nach konkretem Gewerbe bis zu 3 Monate dauern. Hinzuzurechnen ist sodann noch der Vorgang der Qualitätskontrolle, der unter Umständen zur Rücksendung und Neulieferung führt. Ein durchaus langer Zeitraum, um auf kurzfristige Industrienachfragen reagieren zu können.

Zahlen und die Studie der Boston Consulting Group

Eine von der Boston Consulting Group 2013 durchgeführte Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass ganze 21% der amerikanischen Großhersteller bereits Stellen in die USA zurückverlagert haben oder dies aber innerhalb der nächsten zwei Jahre planen.
Ein interessanter Trend, der unser Ansicht nach weiter an Fahrt aufnehmen wird. Wir werden dies jedenfalls weiterhin für Sie beobachten!

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Texas der Lone Star State: Ist der US Bundesstaat ein lohnender Investitionsstandort?

Texas der Lone Star State: Ist der US Bundesstaat ein lohnender Investitionsstandort?

Der US-Bundesstaat Texas nimmt von seiner Reputation her gewiss einen gewissen Sonderstatus ein. Selbst für amerikanische Verhältnisse ist in Texas angeblich alles ein bisschen größer. Aber gilt das auch für den Sektor der Privatwirtschaft und wie sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ausländische Investoren und Gründer?

Allein von der Fläche wird Texas seinem Ruf gerecht und ist nach Alaska der zweitgrößte Bundesstaat der USA. Auch bevölkerungsmäßig ist Texas mit seinen beinahe 27 Millionen Einwohnern der zweitgrößte US Bundesstaat (hinter Kalifornien). Houston ist mit 2.1 Millionen Einwohnern die größte Stadt in Texas und zugleich die viertgrößte Stadt der USA.

Das Bruttosozialprodukt, die Forbes Liste und der Standort Houston

Das Bruttosozialprodukt Texas war im Jahr 2010 vergleichbar mit dem von Indien oder Kannada. Die Arbeitslosenrate in Texas lag Mitte 2013 bei 6.3%.

Insbesondere Houston, das Zentrum der Öl- und Naturgasförderung in Texas, tut sich derzeit als günstiger internationaler Geschäftsstandort hervor. 2013 wurde die Stadt nach der Krise wieder als günstiger Standort für Geschäft und Karriere („Best Place for Business and Careers“) gelistet. Bereits im Mai 2013 wurde die Stadt als „das Zentrum der Arbeitsplatzschaffung“ der USA von dem U.S. Bureau of Statistics bezeichnet, nachdem die Stadt in der Lage war, nach der Krise jedem verlorenen Job zwei neu hinzugewonnene gegenüber zu stellen. Diese starke wirtschaftliche Entwicklung wird auch auf den großen Anteil von ausländischen Firmengründungen und Firmenerweiterung im Zeitraum 2008 und 2010 zurückgeführt. In diesem Zeitraum siedelten sich über 100 ausländische neue Unternehmen in Houston an oder erweiterten ihren bestehenden Geschäftsbetrieb in der Stadt.  Der Port von Houston dient als internationaler Exportumschlagsplatz und die Exportzahlen übertrafen im Jahre 2013 die von New York. Da in der Stadt und im Umfeld ein hoher Anteil der Arbeitnehmer in der Ölindustrie tätig sind, ist – im Gegensatz zu den meisten anderen Wirtschaftsstandorten – ein hoher Ölpreis in Houston durchaus willkommen.

Die Besteuerung in Texas                                                                                                                 

Texas genießt einen gewissen „low taxes, low service“ (niedrige Steuern, wenig Service) Ruf. Texas ist dabei einer der wenigen US Bundesstaaten, in dem es keine bundesstaatliche Einkommenssteuer gibt. Die Einnahmen des Staates ergeben sich daher hauptsächlich aus Immobiliensteuern sowie Umsatzsteuer.

Unsere Einschätzung

Texas ist sicherlich nicht ein „traditioneller“ Gründungsstandort für ausländische Unternehmen und Investoren wie etwa Delaware, Nevada oder Florida. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung insbesondere der Region und Stadt Houston mit ihrem Hafen ist jedoch absolut beeindruckend. Je nach Branche und Geschäftsbetrieb könnte Houston der optimale Standort für Ihre Unternehmung sein.

Zögern Sie nicht, uns bei etwaigen Fragen zu kontaktieren.  Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: e|m|s – Firmengründung in den USA

Gründung in Nevada: Mehr als nur „Viva Las Vegas“

Gründung in Nevada: Mehr als nur „Viva Las Vegas“

Auf den ersten Blick gilt Nevada, wegen seines enormen Silbervorkommens auch als „Silver State“ bezeichnet , mit seinen legendären Glücksspielmetropolen Las Vegas und Reno regelmäßig als Filmkulisse für spektakuläre Junggesellenabschiede und Feierstätte für vergnügungswütiger Angehörige der britischen Königsfamilie. Was aber hat Nevada darüber hinaus für wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Ihre Gründung in den USA zu bieten? Insgesamt lässt sich sagen, dass Nevada ein extrem unternehmensfreundliches Wirtschaftsumfeld, mit unter Umständen erheblichen Steuervorteilen, bieten kann. Einigen Analysten und Wirtschaftsberatern zur Folge hat Nevada dabei dem US-Bundesstaat Delaware mittlerweile den Rang „als der Staat für Unternehmenssgründungen“ abgelaufen.

Einige Fakten zum Wirtschaftsstandort Nevada im Überblick

Der Nevada Secretary of State, Ross Miller hat hierzu im englischen eine relativ knackige Zusammenfassung geliefert (http://nvsos.gov/index.aspx?page=422).

Im Deutschen lassen sich diese Punkte in gebotener Kürze wie folgt zusammenfassen:

1) Attraktives Steuerklima

  • Keine Körperschaftssteuer
  • Keine Franchisesteuer
  • Keine Nachlasssteuer
  • Keine Schenkungssteuer
  • Keine Besteuerung des Einkommens von natürlichen Personen
  • Wettbewerbsfähige Umsatz- und Grundstückssteuern
  • Beschränkte Steuererhöhungen
  • Schutzmöglichkeiten gegen Gesellschafterklagen
  • Hoher Grad an Anonymität und Schutz der Privatsphäre
  • Minimale Veröffentlichungspflichten

2) Unternehmensfreundliches Handelsgerichtsystem (sog. „Nevada Business Court“)

Der Bundesstaat Nevada hat ein Handelsgerichtssystem auf Grundlage der vorhandenen Modelle in den Bundesstaaten Delaware, Maryland, Pennsylvania, and North Carolina etabliert. Zielsetzung und Motivation der Errichtung des Nevada Business Court ist es, die Handhabung von Handels- und Gesellschaftsdisputen relativ zügig und mit relativ vorhersehbaren Ausgang für die beteiligten Unternehmen zu erreichen. Der operative Geschäftsbetrieb von in Nevada eingetragenen Gesellschaften soll somit weitmöglich, und ohne Unterbrechung, aufrechterhalten werden. Gerade in den von berüchtigten Juryentscheidungen geprägten USA sicherlich ein wichtiger Standortvorteil.

Entwicklung Nevadas und Ausblick

Aufgrund der wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen ist die Anzahl der jährlichen Neugründungen und Unternehmenseintragungen in Nevada extrem hoch. Im Boomjahr 2006 verzeichnete Nevada sage und schreibe 85.000 Gesellschaftseintragungen. Selbst nach dem Krisenjahr 2009 hat sich die Zahl der Neueintragungen auf ca. 60.000 jährlich eingependelt. Ca. 80% dieser Gründungen werden übrigens von außerhalb Nevadas angesiedelten Personen vorgenommen. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang noch, dass Nevada gleichermaßen Klein- als auch Großunternehmen anzieht.

Die Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Unternehmung im US-Bundesstaat Nevada sind vielfältig und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reizvoll. Wie bei jeder Planung, sollten Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile sorgfältig gegeneinander abwiegen. Insbesondere ein Vergleich zu den Bundesstaaten Delaware, Wyoming und Florida kann sich anbieten.

Lassen Sie sich in jedem Falle frühzeitig fachmännisch beraten. Wir helfen gerne.

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Die Möglichkeit des virtuellen US Büros: der schnellste Weg zur globalen Expansion

Die Möglichkeit des virtuellen US Büros: der schnellste Weg zur globalen Expansion

Der schnellste und kostengünstigste Weg zur Expansion Ihres Unternehmens in den US Markt dürfte die Variante eines virtuellen Büros in den Vereinigten Staaten sein. Eine prestigeträchtige Geschäftsadresse in New York, Miami, Las Vegas oder Los Angelos? Im Rahmen eines virtuellen Büroservice stellt dies in der Regel kein Problem dar.

Was aber genau ist ein virtuelles Büro?

Ein virtuelles Büros umfasst in den meisten Fällen eine renommierte Postadresse, US Telefon- und Faxnummer und somit im Prinzip alles, was in einem realen Büro in den USA mit entsprechenden Sekretariat existiert. Ihr Unternehmenseintritt in den Markt der größten Volkswirtschaft der Welt, via virtuelles Büro, muss also nicht zwangsläufig mit erheblichen finanziellen Investitionen verbunden sein.

Die Variante des virtuellen Büros dürfte vor allem kostenbewusste Gründer und Start-Up Unternehmer sowie Einzelunternehmer ansprechen. Jedoch kann die Variante des Virtual Office auch etwa für deutsche Mittelständler, z.B. zwecks Austestung des amerikanischen Marktes, durchaus interessant sein.

Im Folgenden nun einmal die Vorteile dieser Variante im Kurzüberblick:

Mögliche Vorteile bei der Gründung der virtuellen US-Repräsentanz

·         Wahlmöglichkeit einer repräsentativen Stadt und Geschäftsadresse für Ihr Unternehmen, professionelle Briefköpfe und Visitenkarten mit Ihren neuen US Geschäftsadressen (keine PO BOX, bzw. kein Postfach)

·         Möglichkeit  eines individualisierten Telefonservices vor Ort: Anrufannahme nach Wunsch des Kunden, Nachrichtenweiterleitung, Erreichbarkeit für Kunden in den USA zu den gängigen Geschäftszeiten, sämtliche Anrufe in den USA werden entgegen genommen, Vermeidung des Problems der Zeitverschiebung

·         Kostenminimierung für Büro und Geschäftsräume

·         Anmietung von Besprechungs- und Konferenzräumen und Tagesbüros bei Verhandlungen vor Ort in den USA in der Regel kostengünstig möglich, flexible Zeiten und Räumlichkeiten

·         Keine kostenträchtigen Investitionen in Büroausstattung, EDV und Telefon- und Kopiergeräte

·         Minimierung von Fixkosten, Flexibilität hinsichtlich Kosten in Krisenzeiten

·         Unter Umständen Erreichbarkeit an mehreren Standorten in den USA

·         Weiterleitung der eingegangen Post und Faxe nach Deutschland

Insbesondere in der Start-Up Phase Ihres Unternehmens lohnt es sich also durchaus die klassische Lösung der Anmietung von Büroräumlichkeiten mit der Variante der Errichtung eines virtuellen Büros zu vergleichen. Auch ein etwaiger Rückzug aus dem USA Geschäft dürfte, im Falle eines möglichen Misserfolgs Ihrer Unternehmung in den USA, erheblich unkomplizierter und kostengünstiger ausfallen.

Sofern Sie an der Anmietung eines virtuellen Büros in den USA interessiert sein sollten, unterstützen wir Sie gerne mit Rat und Tat. Bitte zögern Sie nicht, uns mit jeglichen Fragen rund um das Thema zu kontaktieren.

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Firmengründung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Die gängigen Rechtsformen

Firmengründung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

Die gängigen Rechtsformen

Sofern Sie oder Ihr Unternehmen eine Expansion oder eine Neugründung eines Unternehmens in den USA planen, empfiehlt es sich möglichst zeitnah mit den möglichen Rechtsformen einer derartigen Gesellschaft vertraut zu machen.

Firmengründern und Investoren in Deutschland ist allgemein bekannt, dass Firmengründungen in den USA mit relativ wenig Stammkapital und geringen Bürokratieaufwand möglich ist.

Etwas weniger bekannt sind in aller Regel sodann aber die gängigen Rechtsformen und deren deutschen Äquivalente. Teilweise entsprechen die amerikanischen Rechtsformen im Vergleich zu deutschen Rechtsformen auch eher sog. „Hybridformen“ und sind z.B. eine Mischung aus Personen- und Kapitalgesellschaft.

Die gängigen Rechtsformen im Überblick

Zur „Auswahl“ stehen dabei insbesondere die folgenden populären Formen:

  • Corporation:

die US Form einer AG. Juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit. Es besteht die Möglichkeit, dass nur ein Gesellschafter existiert. Die Corporation kann gewinnorientiert (Normalfall!) oder nicht gewinnorientiert sein. Grundsätzlich besteht keine Anforderung an ein Mindestkapital. Das Kapital muss aber hinsichtlich der Haftungsbeschränkung jedoch angemessen („reasonable“) sein.

  • (General) Partnership:

vergleichbar einer OHG und teilweise einer GbR. Bei der General Partnership besteht – vergleichbar mit der deutschen GbR – eine unbeschränkte Haftung der Gesellschafter.

  • Limited Partnership:

am ehesten vergleichbar mit einer KG. Die General Partner haften unbeschränkt und die Limited Partner sind ohne persönliche Haftung. Den Limited Partnern stehen allerdings nur Informationsrechte zu.

  • Limited Liability Partnership:

eine amerikanische Version einer Personengesellschaft. “Mischform” von KG und GmbH. Sie ist ebenfalls eine juristische Person. Den Gesellschaftern ist es jedoch grundsätzlich gestattetet die Geschäftsführung auszuführen. Die LLP wird am häufigsten von Freiberuflern verwendet (Steuerberatungen, Rechtsanwaltskanzleien, Architektenbüros etc.). In vereinzelten Bundesstaaten ist die Gründung einer LLP sogar auf den Personenkreis von Freiberuflern beschränkt.

  • Limited Liability Company:

vergleichbar mit der deutschen GmbH. Juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit. Gesellschafter können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Auch bei der LLC besteht die Möglichkeit, dass nur ein Gesellschafter existiert. Grundsätzlich besteht keine Haftung der Gesellschafter gegenüber Dritten.

Unterschiede in den einzelnen Staaten

Nachdem man sich einen grundsätzlichen Überblick über die gängigen Gesellschafts- und Firmenformen gemacht hat, ist im nächsten Schritt zu beachten, dass in den USA – im Gegensatz zu Deutschland – kein einheitliches nationales Gesellschaftsrecht existiert. Somit verfügt jeder der 50 Staaten über ein eigenes Gesellschaftsrecht. Dementsprechend können die konkreten Ausgestaltungen der einzelnen Gesellschafts- und Firmenformen von Staat zu Staat bedeutend unterschiedlich ausfallen. Das mögliche Maß der Haftungsbeschränkung der Gesellschafter im Falle der Gründung einer Limited Liability Partnership ist ein Beispiel für erhebliche Unterschiede in den einzelnen Bundesstaaten.

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